Amalgam und Radionik

Kann Quecksilber (ein starkes Nervengift und Bestandteil von Amalgamplomben) radionische Wirkungen behindern oder gar verhindern? Diese Frage kam aus dem Publikum und wegen ihrer Aktualität möchte ich hier näher darauf eingehen.

Amalgam als Zahnfüllungen wurde 1819 in England, 1825 in Amerika und 1826 in Frankreich eingeführt. Diese Substanz wurde also knapp fast 140 Jahre als grundlegend unschädlich angesehen, bis ein brasilianischer Zahnarzt, Dr. Olympio Pinto, in seiner Doktorarbeit, die er 1959 an der Georgetown Universität in den USA vollendete, seine Aufmerksamkeit auf die menschliche Reaktion auf Quecksilber lenkte. Ende der 60er Jahre veröffentlichte er seine Hypothese, dass das Quecksilber in den Quecksilber-Silber Amalgamfüllungen täglich in den Körper aussickert. Heutige Labor- und Klinikerfahrungen haben gezeigt, dass dieses Sickern einen vernichtenden Effekt auf die Gesundheit jeden Wesens haben kann.

Quecksilber-Silber Amalgam, gemeinhin als Silberamalgam bezeichnet, besteht aus rund 50% Quecksilber (heutzutage in Deutschland auf 3% beschränkt) und 35% Silber, der Rest aus variierenden Anteilen von Zinn, Kupfer und Zink. Es ist weit verbreitet, weil es billiger und leichter zu verarbeiten ist als Gold. Wenn dieses Material als Zahnfüllung verwendet wird, findet eine Elektrolyse statt, weil der Speichel mit dem Metall reagiert und dadurch eine Korrosion einsetzt.

Es entsteht ein ständiger Strom von anorganischem Quecksilber, welches schnell vom Körper resorbiert wird. Die daraus entstehenden Ablagerungen können im Labor im Haar, Urin und verschiedenen Körpergeweben nachgewiesen werden. Quecksilber-Silberamalgam produziert auch Quecksilberdämpfe, die sehr schnell die Lungen durchdringen und so in den Blutstrom gelangen. Auf diese Weise gelangt Quecksilber durch die Blut-Hirn-Schranke auch in unser zentrales Nervensystem.

Kurz gesagt, Quecksilber-Silber-Füllungen in Zähnen können akute Schwermetallvergiftungen hervorrufen.

Quecksilbervergiftung kann eine Reihe von Symptomen hervorbringen, die man in drei Klassen einteilen kann – neurologische, Herz- und immunologische Symptome. Die meisten Menschen zeigen eine Schwächung des Immunsystems. Es gibt Beweise dafür, dass Bluterkrankungen wie Morbus Hodgkin oder Leukämie in direktem Zusammenhang mit einer Quecksilbervergiftung stehen. Eine Liste der von Quecksilberamalgam hervorgerufenen Symptome macht Schaudern, zum Beispiel Appetitverlust, Gewichtsverlust, Tremor, akute Brust- und Rückenschmerzen, Hyperventilation, Ängste, nicht-spezifische schnupfenähnliche Symptome, Schilddrüsenvergrößerung, Bluthochdruck, Tachykardie, Dermatitis, Halsentzündung, Drüsenschwellungen, geschwollene und schmerzhafte Gelenke, Fieber, Unwohlsein, Müdigkeit, Brennschmerzen im Mund, Depressionen und unruhiger Schlaf. Quecksilber kann den Magen und die Wände des Zwölffingerdarms angreifen und wie früher schon gesagt Nierengewebe zerstören.
Auf alle Fälle hat Quecksilber einen sehr weit reichenden Effekt sowohl auf den Körper als auch auf dessen psychologische Sphäre.

Eine wirklich lange Liste aller möglichen Symptome, Schädigungen und Erkrankungen, die uns hier präsentiert wird. Ist es wirklich möglich, dass Radionik hier eine Hilfe sein kann?

Meine Antwort: ja! Es gibt in der Radionik verschiedene Verfahren, mit solchen Vergiftungen umzugehen.

Einmal kann man versuchen (auch hier hängt die Effektivität von der Qualität des Radionikers ab), die biologische Verfügbarkeit des Quecksilbers abzusenken. Dies wird mit Hilfe von Affirmationen bewerkstelligt, zum Beispiel mit ‘Das in den Amalgamplomben von meinem Patienten XYZ enthaltene Quecksilber ist biologisch unwirksam’, oder ‘Quecksilber im Körper meines Patienten XYZ wird stets unmittelbar ausgeschieden’ oder ‘Quecksilberansammlungen im Körper meines Patienten XYZ werden abgebaut und ausgeschieden’ oder ‘Quecksilber im Körper meines Patienten XYZ wird vom Körper stets als Schadstoff erkannt, sofort neutralisiert und ausgeschieden’. Wie immer ist stets auf eine positive Formulierung zu achten, das Ziel (Quecksilber) und die Lokalisierung des Ziels (mein Patient XYZ) genau zu benennen, sowie die Aktion zu beschreiben, die erwünscht ist (ausscheiden, neutralisieren usw.). Letztlich ist dies jedoch eine symptomatische Verfahrensweise, man befasst sich nur mit dem Symptom und nicht mit der Ursache. Dem Patienten sollte daher angeraten werden, die Quelle des Quecksilbers (seine Amalgamplomben) entfernen und durch geeignetes Material ersetzen zu lassen.

Das zweite Verfahren befasst sich mit der Absenkung anderer auf den Körper wirkende Stresse. Sinn und Zweck ist es, die gesamte Stresssituation so zu mindern, dass der Körper mit dem Quecksilber besser umgehen kann. Er hat dann mehr Kapazität und Ressourcen frei, um sich mit dem unerwünschten Stoff zu befassen. Das erfordert eine vollständige Analyse der betreffenden Person und natürlich danach entsprechendes Handeln – sowohl von Seiten des Patienten als auch von Seiten des Radionikers. Die mittels der Radionikanalyse erkannten Störfaktoren müssen ausgeschaltet werden (Elektrostress, Lebensmitttelzusatzstoffe, Genussgifte usw.) und entsprechend pflegende und heilende Gewohnheiten installiert werden. Das alles kann selbstverständlich radionisch unterstützt und begleitet werden.
Nicht zuletzt sollte ermittelt werden, warum dieser Mensch in diese Lage geraten ist, denn auch das unterliegt seinen persönlichen Ursachen. Diese Ursachen gilt es auf die Schliche zu kommen in dessen Leben auszuschalten, denn wenn man dies versäumt, wird sein innerstes Wesen andere und eventuell noch unangenehmere Ausdrucksmöglichkeiten finden.

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