Der vorbildliche Arbeitsplatz – Radionik systematisiert

‘Neulich’ kam ich bei einer Kollegin vorbei und was soll ich sagen – dieser Arbeitsplatz ist einfach gut. Er spiegelt die ‘innere Aufgeräumtheit’ wider und soll daher in diesem kleinen Artikel näher beleuchtet werden.

Radionischer Arbeitsplatz Abb.1

Radionischer Arbeitsplatz Abb.1

Im Großbild oben sehen wir verschiedene Komponenten, die im Ablauf von Radionikanalyse und Radionikbehandlung eine Rolle spielen. Doch der Reihe nach.

Auf der Tischplatte links vorne sieht man eine blaue Mappe, welche die aktuellen Patienten enthält. Es ist eine Registermappe, die es ermöglicht, mit einem Griff das jeweils oben liegende aktuelle Blatt des Patienten / Klienten aufzuschlagen, abzulesen, ggfs. zu bearbeiten und wieder abzulegen. Für jemanden, der wenige Patienten hat, eine ideale Form der Verwaltung, da man erstens alle zusammen hat und zweitens auch alle griffbereit. Kein Suchen, kein Blättern, kein Zeitverlust. Jeder Patient / Klient hat ‘seinen’ Platz – gesuchte Unterlagen sind daher sofort verfügbar.

Links oben befinden sich die Ratenbücher. Es sind zur Zeit sechs Stück, davon eines mit selbst erstellten Raten. Zur Zeit entwickelt die Kollegin Basis 12 Raten, die ihr besonders angemessen erscheinen. Basis 12 Raten werden heutzutage vor allem von Pferdeleuten benutzt, sie scheinen einen besonderen Bezug zu diesen Tieren zu haben.

Radionischer Arbeitsplatz Abb.2

Radionischer Arbeitsplatz Abb.2


Zwischen Radionikgerät und den Stapeln links befinden sich Farbfolien in Diarahmen eingespannt. Seit Jahrzehnten wird die Wirkung von Farben in der Radionik eingesetzt. Die Urform bestand aus Folienschnipseln, die nach den Kennzeichennummern von Theaterbeleuchtern bezeichnet waren. Die Deutsche Radionikschule gibt das auch so weiter, um jedoch Ordnung in die vielen möglichen Farben zu bringen, wird empfohlen, die Diarahmen zu benutzen. Das hat auch den Vorteil, dass man die Positionen, die auf den Diakasten aufgedruckt sind zur Lokalisation verwenden kann, ohne dass ein großes Chaos das Finden erschwert.

Die Schule stellt dafür ein Chart zur Verfügung, auf das übrige Folienteile aufgeklebt werden können. Wenn man dann die Position dazuschreibt, hat man die perfekte Ordnung und findet in kürzester Zeit die erforderliche Farbe. Das Finden selbst ist ja nicht nur das physische Finden des erpendelten Diarahmens sondern auch das Finden der erforderlichen Farbe. Dazu wird das Patientenmuster in die Mitte des Charts gelegt und per Pendel ermittelt, welche der vorhandenen Farben die größte Resonanz hat. Diese wird dann aus dem Kasten gezogen und sofort verwendet.

Auf den nächsten Teilbild sieht man das RADIUS, das Schulgerät der Deutschen Radionikschule. Es ist sowohl Analyse- als auch Projektionsinstrument. Rechts unten befindet sich die Pendelplatte, auf der ein Patientenmuster Platz hat. Eine Auswahl der ‘gängigsten’ Patienten / Klienten hat die Kollegin oben aufgereiht. Dazwischen liegt ihr Pendel. Links unten befindet sich die Eingabetastatur, in der Mitte das Display für die eingegeben Raten und oben fünf Projektionssplätze. An der Seite befindet sich noch eine Ausgangsbuchse für externe Erweiterungen. In diesem Fall ist dort eine Gruppenprojektionssplatte angeschlossen.

Radionischer Arbeitsplatz Abb.3

Radionischer Arbeitsplatz Abb.3

Im Moment wird hier eine kleine Pferdeherde darauf vorbereitet, einen Neuzugang freundlich aufzunehmen. Der Neuzugang liegt in der Mitte, die alten Mitglieder der Herde außen herum. Als Affirmationen werden Integration und Freundlichkeit sowie ‘zu Hause’ und Herdeneinheit projiziert.

Radionischer Arbeitsplatz Abb.4

Radionischer Arbeitsplatz Abb.4


Links von der Gruppenprojektionsplatte liegt der Kalender – ein unverzichtbarer Teil radionische Buchhaltung. Man sieht hier, soweit er entsprechend professionell geführt wird, sofort, ob heute etwas zu tun ist, oder kann sich einrichten, falls sich Arbeit auf einen Tag in der Zukunft hin kumuliert. Ein gut geführter Kalender ist gelebte Sorgfaltspflicht gegenüber denjenigen, für die man Verantwortung übernommen hat. So klein und primitiv das aussieht, es ist notwendig. Selbst der beste Computer kann da meines Erachtens nicht mithalten. Bisher haben es die Programmierer versäumt, entsprechende Eigenschaften in ihren Systemen vorzusehen.

Über dem Kalender ist der Timer für die Projektionen zu sehen. Es ist ein Irrglaube anzunehmen, dass es Stunden um Stunden braucht, um eine Information ‘an den Mann’ zu bringen. Meist sind es nur Sekunden, selten Minuten. Dazu verwenden wir eine elektronische Eieruhr.

Soweit der aktuelle Arbeitsplatz – der nun noch von weiteren Sachen eingerahmt wird. Links an der Wand ein Bild mit Wahlspruch, das der Kollegin dabei hilft, sich einzustimmen.

Auf der Fensterbank links eine Buchkollektion, die zum Nachschlagen komplexerer Zusammenhänge dient. Dort steht nicht nur der Pschyrembel, es gibt auch Werke über Anatomie, Homöopathie und andere Fachbücher, die der Kollegin für Ihre Arbeit nützlich scheinen und gelegentlich herausgezogen werden.

Der Kasten rechts auf der Fensterbank enthält alte, nicht mehr aktuelle Patientenmuster.

Links unter der Schreibtischplatte befindet sich die Ablage mit Unterlagen aus der Radionikschule und nicht mehr aktuelle Unterlagen von Patienten / Klienten, rechts davon weitere Fachbücher, die jedoch seltener gebraucht werden und last not least ein alphabetisches Register mit Karteikarten von Krankheiten, die immer mal wieder vorkommen.

Fazit: ein beispiellos durchorganisierter radionischer Arbeitsplatz, der mir ausnehmend gut gefällt. Er erfüllt David Tansleys Forderung nach Einfachheit (kein unnötiges Brimborium, keine magischen Sprüche, keine energetischen Hilfsmittel), er ist praktisch (alles hat seinen logischen Platz, ist leicht auffindbar, alle Wege sind kurz) und er ist auf nur ein Thema konzentriert (es sind keine weiteren Aufgaben von diesem Platz und dessen Einrichtung zu erfüllen) – einfach klasse!

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