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Angekommen bin ich am Freitag so gegen Mittag und gleich am Eingang werde ich von den ersten Teilnehmern begrüßt. Es ist immer ein großes Hallo, wenn man sich nach einem Jahr wieder sieht. Mit anderen Worten, man bleibt erstmal in der Lobby hängen. Die Rezeption bekommt die Namensschildchen zum Verteilen und dann dann soll sie auch noch die Räume für den Erfahrungsaustausch am Wegweiser anschlagen. Die eine junge Dame dort war damit leicht überlastet, denn es kamen ja dauernd neue Ankömmlinge herein und wollten versorgt werden. Aber so ist das nun mal bei einer Massenveranstaltung und irgendwie ging dann alles doch gut über die Bühne.
Von 14.00 bis 17.00 Uhr waren die Erfahrungsaustausche angesagt. In zwei Runden über je maximal 90 Minuten sollte das Publikum über Erfahrungen der Praktiker erfahren und ggfs. eigene einbringen. Anfangs war das als Service für diejenigen gedacht, die zu früh kamen, denn die eigentliche Tagung beginnt mit dem Abendessen. Bei der nun 4. Tagung der Gesellschaft kommen fast alle bereits Freitag nach dem Mittagessen an, um sich diesen Teil nicht entgehen zu lassen.
Beim ersten gemeinsamen Abendessen wurde wieder über der sehr gute Essen geschwärmt und scherzhaft beschwert, dass man wiedermal ein paar Kilos zu viel mit nach Hause nimmt.
Den ersten Vortrag der Tagung hielt dann Heinz Röslmeier, der 2. Vorsitzender des Forums Bioenergetik e.V. Sein Thema war die Konstruktion von Radioniksystemen. Aus Publikumsreaktionen weiß ich, dass es für viele ein Buch mit sieben Siegeln ist/war, wie so etwas gemacht wurde und wird. Am Ende waren wir alle gebildeter und die Voraussetzungen und Absichten zur Konstruktion konnten nach dem Vortrag in Form fertiger Systeme begutachtet werden. Heinz verschwand für mindestens eine halbe Stunde in einer dicken Traube von Menschen, die alle noch Fragen hatten und sich die Innereien der Geräte zeigen ließen.
Der Ausklang des Tages fand traditionell in der Hotelbar statt – mir wurde berichtet, dass die letzten weit nach Mitternacht ins Bett gingen.
An nächsten Morgen begann das Programm um 7.00 Uhr. Walter Häge leitete eine Sufi-Meditation, die von den Teilnehmern als höchst angenehm und tiefgehend beschrieben wurde – ein guter Anfang für einen anstrengenden Tag also.
Da eine Referentin wegen eines Unfalls ausfiel wurde der Vortrag von Martin Becker HP über Radionik und Wasser vorgezogen. Wir hörten einen sehr lebendigen und kompetenten Vortrag, der keine Zweifel an der Wirksamkeit radionischer ‘Wasseraufbereitung’ ließ. Einigen theoretischen Ausführungen folgten Praxisbeispiele und das entsprechende Bildmaterial.
Nach diesem mit viel Beifall bedachten Vortrag fügte Hermann Boettel mit seinem aus dem Stegreif gehaltenen Vortrag über die Wasserproblematik in der Landwirtschaft und radionische Ansätzen dazu. Es war sein erster Auftritt vor einem so großen Publikum und es ist um so dankenswerter, dass er sich dazu bereit erklärt hatte. Sein sehr lebendiger Vortrag zeichnete sich durch große Authentizität aus. Sein mehrfach gefallener Ausdruck “ich bin Landwirt und ein Landwirt muss Geld verdienen” wird manchem noch im Ohr sein. Das war Radionik in der Praxis und nicht unter Laborbedingungen und kein theoretischer Vortrag ohne Substanz.
Als Kontrastprogramm dazu kam als Nächster Marcus Schmieke mit seinem Vortrag über Radionik und Global Scaling zu Wort. Das war fast Wissenschaft pur und für Manschen fast zu hoch. Immerhin bekamen wir das Ergebnis seiner Überlegungen in Form eines noch in der Testphase befindlichen Geräts zu Gesicht. Kurz zusammengefasst – Rauschdioden ohne die von der Industrie geforderte Kappung der Datenspitzen sowie echte Quantenphysik werden in seinem System Datenbanken gegenübergestellt, was zu ganz erstaunlichen Ergebnissen führt. Selbstverständlich ist auch hier der Anwender das i-Tüpfelchen und für die Qualität der Aussagen ausschlaggebend. Auch Marcus verschwand nach seinem Vortrag für einige Zeit in einer Menschentraube, die noch Näheres wissen wollte.
Zur ‘Verdauung’ gab es dann erstmal Mittagessen, bei dem die Diskussion eifrig fortgeführt wurde.
Die undankbare Aufgabe, nach einem üppigen Essen Das Publikum mit spannenden Fakten und gefällig formulierten Aussagen zu fesseln, hat dann Walter Häge mit seinem Vortrag über Das Sufitum und was das alles mit uns zu tun hat mit ruhiger Sprache kompetent erledigt. Es ist ja immer wieder Interessant, was alles mit Radionik und der entsprechenden Einstellung zu tun hat. Walter hat hier wieder ein Gebiet aufgetan, das für den Einzelnen und seinen Lebensweg nicht unwichtig ist.
Dr. Stanis Laus hat dann mit seinem Vortrag den Rest jeglicher noch verbliebener Müdigkeit hinweggefegt. Sein Vortragstitel stand ja zur Drucklegung des Programms noch nicht fest, er stellte sich dann jedoch als ‘Radionik in körperlicher Bewegung’ heraus. Bravo Dr. Stanis Laus.
Zum guten Schluss des Tages referierte Renè Näf in höchst ansprechender Weise und gebremsten schweizer Dialekt über den Umgang mit Pendel und Rute, über Radionik in der Praxis und höchst einfachen und dabei jedoch höchst wirksamen Prozeduren bei verschiedenen Praxisbeispielen. Dabei wurde das gesamte Publikum (so gewollt) mit einbezogen. Nach den vielen maschinellen Zugängen zur Radionik eine wohltuende Abwechslung!
Schon wieder essen – aber was sein muss, muss sein.
Es folgte die Hauptversammlung der Deutschen Radionischen Gesellschaft nach Plan. Der Vorstand wurde nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden und kurzer Diskussion erwartungsgemäß entlastet. Der nächste Punkt brachte jedoch die Überraschung. Zu den turnusmäßigen Vorstandsneuwahlen stellte sich kein anwesendes Mitglied zur Wahl. Da der Vorstand das vorausgesehen hatte, stellte er zwei Alternativen vor: Übertritt der Mitglieder der Deutschen Radionischen Gesellschaft in einen anderen Radionikverein oder Auflösung ohne Empfehlung. Nach diesmal längerer Diskussion (der bisherige Vorstand stand nach 6 Jahren Dienst an der Sache nicht mehr für eine Wahl zur Verfügung, andere trauten sich die Sache nicht zu oder waren anderweitig beschäftigt) ergab die Abstimmung mit der erforderlichen 75% Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder die Auflösung.
Das war natürlich eine traurige Sache, die sich wie ein Lauffeuer verbreitete, jedoch nicht zu ändern. Ein Verein, der sich keinen Vorstand geben kann, gibt es nicht – also Auflösung.
Auch eine Auflösung ist natürlich relativ; mit dem Rundschreiben an die Mitglieder, welches u.a. das Prtokoll der Sitzung in Hohenroda enthält, wird eine Satzungsneufassung und die Aufforderung zur Teilnahme an der Neugründungsversammlung (wahrscheinlich April) beiliegen. Die Radionik im deutschsprachigen Raum braucht eine neutrale Anlaufstelle und eine Darstellung nach außen, die qualifizierte Radionik und RadionikerInnen vertritt.
Die Satzung wird von daher eine Neufassung erfahren, dass vor allem auf Qualifizierung und Kompetenz Wert gelegt werden wird. Es kann nicht angehen, dass eine Interessengemeinschaft auf dem Gebiet der Radionik Qualifizierung und Können außen vor und damit zulässt, dass Mittelmaß und Gleichgültigkeit nach außen getragen werden. Mir schwebt da vielmehr eine Gemeinschaft aktiver RadionikerInnen vor, die in gegenseitiger Achtung ihrer Kompetenz gemeinsam nach außen hin auftreten. Diese Gedanken wird die neue Satzung vor allem Rechnung tragen.
Ein weiterer Gedanke ist die Gefahr, dass sich ein kommerzielles Unternehmen für kommerzielle Zwecke den Namen der Gesellschaft aneignet. Im Moment ist der Name zwar bis zur rechtlichen Auflösung geschützt, danach ist jedoch jeder frei, ihn sich anzueignen. Mit der Neugründung verhindern wir also Missbrauch zum Schaden der Radionik.
Danach war wieder die Bar die letzte Anlaufstelle des Tages – in vielen Gesprächen wurde das Geschehen diskutiert. Besonders wurde bedauert, dass es nun wohl auch keine Tagungen mehr geben würde. Dies führte wiederum dazu, dass ich heute bereits über die erforderliche Referentenzahl mit entsprechend interessanten und innovativen Themen verfüge und damit versichern kann, dass es definitiv eine Tagung 2008 geben wird. Es steht nur noch nicht fest, wer der Veranstalter sein wird. Es wird also wirklich nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird, nur so wie es war, ging es einfach nicht mehr weiter.
Der Sonntag begann wie der Samstag um 7.00 Uhr mit einer Sufimedirtation, die wieder sehr gut ankam. Ich hörte Kommentare wie “ich meditiere ja regelmäßig, aber so weit weg war ich selten* usw. Anschließend hielt Dr. med.vet. Stefan Hauck seinen leider viel zu kurzen Vortrag über Radionik und Tiermedizin, der vor allem von der Praxistauglichkeit der Radionik in einer Tierarztpraxis handelte. Mit sehr aussagekräftigen Bildern (beispielsweise waren eine Schlange mit einem Abszess am Kopf, ein schnabelloser Wellensittich und ein Gecko auf einem Radionikgerät zu sehen) und Kurzfilmen demonstrierte er den kompetenten Radionikeinsatz in einer Praxis, die täglich bis zu 50 Tierpatienten behandelt. Da geht es eben nicht, sich zeitaufwendig um Ursachen zu bemühen – das Tier braucht Sorforthilfe.
Den Abschluss vor den Workshops machte Volker Schalthoff mit seinem Vortrag über Strichcoderaten, angefangen bei den Runen und dem I Ging über die Codekarten von Malcom Rae und den Sanjeevini Karten bis zu seinen eigenen Kreationen zog er ein kompetentes Resümee dieser Art, Radionik zu betreiben.
Ach ja, das war ja noch gar nicht der Abschluss – vorher hat Dr. Stanis Laus noch eine ganz schwierige Operation an zwei lebenden Teilnehmern durchgeführt. Diese Operation fand life vor dem gesamten Publikum statt. Unter schwierigsten Bedingungen zeigte er, wie durch von ihm harmonisierte Gedankenkraft musikalische Harmonie entstehen kann. Allein die Vorbereitungen dazu dauerten schon 10 Minuten. Aus seinem Zauberköfferchen benutzte er dazu Utensilien, die damit ganz neue Aspekte ihres Daseins offenbarten. Alles in Allem eine gelungene Vorstellung über radionische Möglichkeiten auch unter schwierigsten Bedingungen.
Statt der angebotenen drei Workshops fanden dann tatsächlich vier statt, denn der Vortrag von Renè Näf hatte so viel Interesse generiert, das einige Tagungsteilnehmer noch mit seinen neuen Rutenentwürfen üben wollten. Das Hotel machte es möglich und so fanden wie immer zwei Durchläufe der gleichen Workshops statt, damit man wenigstens zwei besuchen konnte.
Zur Verabschiedung nachmittags um 16.00 Uhr erschienen immerhin noch ca. die Hälfte der Teilnehmer, andere waren bereits auf dem Heimweg und wieder andere noch mit radionischen Diskussionen oder Gesprächen beschäftigt.
Ich selbst habe dann so gegen 18.00 Uhr den Heimweg angetreten und abgesehen davon, dass ich die nächste Tagung organisiere, werde ich auch das nächste Mal bestimmt wieder dabei sein.












