von Marjorie de la Warr, aus den Delawarr Newslettern 1971 PDF-Druck
Die beiden Energien Geist und Materie gehören irgendwie zusammen, Geist ist die spirituelle Energie, Materie die physische. Sie passen ineinander und hängen voneinander ab, sagt Teilhard de Chardin.
Ein guter Radionikanwender sollte dies verstehen. P.D. Ouspensky sagte, ‘Alles hängt voneinander ab, alles ist verbunden, nichts getrennt’. Wenn man über solche Behauptungen nachdenkt, wird man gewahr, wie fundamental es ist, das ganze Wesen zu betrachten, wenn man einen Fall analysiert; der Körper, der Verstand und der Geist können nicht getrennt werden. Obwohl wir verstehen und akzeptieren, dass Radionik eine Wissenschaft der Interaktion zwischen Geist und Materie und einer vollständigen Interaktion aller Dinge ist, muss es eine praktische und verständliche Annäherung an das Thema geben, wenn es an die Analyse von Disharmonien geht, die im menschlichen Wesen, im Tier oder der Pflanze vorkommen, was sich als Krankheit oder Abnormität manifestiert.
Mein Mann, George de la Warr, schrieb über Radionik, ‘Radionik hat eine enge Verbindung mit vielen alten Philosophien und Glaubenssätzen, aus denen sich eine neue Wissenschaft entwickelte. Ihr Name wurde vor einigen Jahren in Amerika geprägt und begann sich zu verbreiten, wurde aber wegen seiner vermuteten subversiven Möglichkeiten prompt gebannt. Sie hat jedoch in Großbritannien wurzeln geschlagen, wo sie sich aller Unsicherheiten zum Trotz einer Neuerfindung erfreut, was unvermeidlich akademisches Denken in der Welt nach sich zieht. Die Radionik zeigt mit de m Finger auf die Zutat in der Energie, die alle Materie formt, die ‘Zutat des Geistes’.
‘Radionik ist die erstaunliche Wissenschaft, die aus der antiken Radiästhesie stammt, eine Kunst, die von gewissen begabten Menschen über die Zeitalter hinweg und gewiss seit den frühen Ägyptern vor 3.000 bis 4.000 Jahren praktiziert wurde. Unzweifelhaft waren die ersten Instrumente Haselruten und das Pendel. Es wird nicht allgemein wahrgenommen, dass sich die Haselrute nicht bewegt, bis der Geist des Halters präzise auf die Frage konzentriert, ob hier zum Beispiel Wasser vorhanden ist.
Wenn der Gedankenprozess wandert, werden die Ergebnisse entsprechend verändert.’ Wenn wir von Geist sprechen, sollte es klar sein, dass es ein Prozess der ‘Aufschließung’ eines klaren Wegs zum Universellen Geist und der Schlüssel zum bewussten und unbewussten Geist ist.
Im Jahre 1964 wurde von einem Mitglied unserer Belegschaft ein interessanter Papier zur Unterstützung der radionischen Praxis herausgegeben. Unsere Methoden waren schon lange standardisiert worden, die Ziele blieben die gleichen und es ist deswegen interessant, dass was nun sieben Jahre zuvor geschrieben wurde auch heute noch seine Gültigkeit hat. Wir drucken hier nur eine gekürzte Version ab.
Definition der Radionik
Die Definition der Wissenschaft der Radionik, wie sie von den Delawarr Laboratorien verwendet wird, ist die, dass es sich um eine spezielle Form der Radiästhesie handelt, die zum Erreichen eines Gleichgewichts mittels eines dirigierenden Gedankens und unter Verwendung eines darauf eingestellten Apparats im Muster der Natur Informationen ergibt. Die Wissenschaft wurde von Dr. Albert Abrams, eine zeitlang Pathologieprofessor und Direktor für medizinische Studien an der Stanford Universität in Kalifornien, begründet; er war der Erste, der kalibrierte Instrumente benutzte, die zur Unterstützung des Nachweises von Strahlung aus lebendem Gewebe dienten. Radionik steht für den Nachweis und die Behandlung von Zuständen im Geist und Körper menschlicher Wesen, den Körpern von Tieren und auch für den Nachweis und die Behandlung von Ungleichgewichten in Böden und deshalb auch in Gemüse und Früchten, die auf diesem Boden wachsen. Die radionische Analyse und die radionische Behandlung von Krankheiten werden vom Medizinerberuf nicht anerkannt und als ‘Randgebiet der Medizin’ bezeichnet. Einige von Ihnen werden mit anderen Formen der medizinischen Randgebiete vertraut sein wie Homöopathie, Osteopathie, Naturopathie usw. Ein Therapeut, der ausschließlich homöopathisch oder ausschließlich osteopathisch behandelt, ist kein Radioniktherapeut, obwohl er ein radionisches Diagnoseinstrument benutzen mag, das ihn unterstützt.
Es ist nicht die Absicht der Laboratorien zu behaupten, dass Radioniktherapie anderen Therapien im Angebot der medizinischen Randgebiete überlegen ist, die Definition der Radionik und des Radioniktherapeuten wäre jedoch ohne den strikten Zusammenhang der aktuellen Formen, was einen Radioniktherapeuten ausmacht, unvollständig. Die Standardmethode von radionischem Nachweis und radionischer Behandlung ist für den Radioniktherapeuten die Durchführung einer Analyse des Patienten mittels eines vom Patienten zur Verfügung gestellten Musters, das aus Gründen der Praktikabilität normalerweise aus Blut, Haaren, Sputum oder Urin bestehen kann. Es ist bisher noch nicht geklärt, ob eines dieser Musterformen Vorteile gegenüber anderen hat. Die Analyse wird ausgeführt, um die Ursachen des Zustands des Patienten und die unterstützenden Zustände für ihn zu ermitteln. Die Arbeitskopie für die Analyse enthält radionische ‘Raten’, die für die radionische Behandlung verwendet werden, so der Patient das wünscht.
Wenn andere Formen unterstützender Therapie wie Homöopathie, Osteopathie, diätetische Maßnahmen, Physiotherapie und anderes dem Patienten nutzen, wird der Patient entsprechend instruiert.
Der radionische Bereich
Der Bereich der Radionik ist riesig. Obwohl er mit dem Nachweis und der Behandlung von Krankheiten bei Mensch und Tier verbunden ist, kann die Radionik sehr effektiv auch auf das Problem der Wiederherstellung von Gleichgewicht von Ackerböden einerseits und zur Eliminierung von Krankheiten von Feldfrüchten auf der anderen Seite verwendet werden. Andere Erweiterungen dieser Anwendung sind die Auswahl passender Gemüse für gewisse verschiedene Bodenarten.
Ein kompetenter Anwender ist jedoch nicht an die oben gegebene Beschreibung gebunden, denn er kann seine Kenntnisse und Erfahrung für die Lösung vieler anderer Probleme einsetzen. Die Frage der Zusammensetzung verschiedener Typen von Heilmitteln liegt zum Beispiel im Bereich des Radioniktherapeuten. Ein Beispiel wäre die Zusammensetzung einer Erkältungstablette, die von Herrn und Frau de la Warr im Jahre 1952 eingeführt wurde und die unter dem Handelsnamen Cinnigen von einer eigenen Gesellschaft, Radia Products, vermarktet wird.
Es hat Beispiele von Herstellern von Tierfutter gegeben, die mittels des Diagnoseinstruments die Zusammensetzung spezieller Futtermaterialien für spezielle Zwecke und für spezielle Arten von domestizierten Tieren in der Landwirtschaft erarbeitet haben.
Weil das Diagnoseinstrument eigentlich als Analogie zum Lesen einer Datenbank aufgefasst werden kann, wobei der Geist des Anwenders die Speicher des Computers repräsentieren, kann das Diagnoseinstrument theoretisch jedes Problem, das im Wissen und der Erfahrung des Anwenders liegt, lösen. Die Verwendung des Diagnoseinstruments ist eine vollkommen rationale Prozedur, die auf den Parametern des beteiligten Problems beruht; jedes Problem, das von einem menschlichen Geist formuliert werden kann, sollte vom menschlichen Geist theoretisch in dieser Art und Weise gelöst werden können.
Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass das Endprodukt jeder Diagnose oder Lösung eines Problems eine heilende Aktion zur Folge hat, und wenn das Problem ein klinisches oder ein diagnostisches Problem ist, dann ist das Endprodukt eine Behandlung. Der Verlauf einer klinischen Diagnose muss deshalb auf das akkurate Abfragen des Zustands des Patienten ausgerichtet sein (jedenfalls was die Herkunft des Zustands betrifft), die unterstützenden Zustände und (was so oft ausgelassen wird) die Begleitumstände. Die Verwendung der Behandlungsraten (oder ‘Anti-Erkennungsraten’) auf irgendeine Art der Diagnose ist nicht notwendigerweise der richtige Weg, mit der heilenden Aktion aus der Diagnose heraus zu verfahren. Wenn beispielsweise gefunden wird, dass ein Patient, der einen Unfall hatte, an einem Bruch des Oberschenkelknochens mit einer beachtlichen Quetschung des dem Knochen nächstgelegenen Muskels leidet, wäre es zu einem gewissen Grad närrisch, mit der Rate für Knochenbruch zu arbeiten. Der Patient sollte behandelt werden, indem die Quetschung und die vielen Blutergüsse des Muskels reduziert werden, um den Heilungsprozess des Knochens zu beschleunigen. Dabei spielen das Periost, das Bindegewebe und das lymphatische Gewebe zusammen mit dem Blutgehalt an Hämoglobin eine Rolle, um sicherzustellen, dass der Knochenbruch so schnell wie möglich heilt.
Die gleiche Form von Begrenzung gilt für all die verschiedenen Probleme, die mit dem Diagnoseinstrument gelöst werden können. Es ist nutzlos, Erdboden zu behandeln, in dem gefunden wurde, dass Kalium fehlt, indem man die entsprechende Rate einsetzt. Der Bereich des Problems erfordert, dass die Mineralien des Bodens bestimmt und erforscht werden, um herauszufinden, ob es sich um einen Kaliummangel handelt, wie es scheint, oder eher um eine Belastung mit Stickstoff. Wie in den meisten Ansammlungen von Chemikalien haben die Mineraliengehalte von Böden die ärgerliche Angewohnheit, defizitär zu sein, wenn sie eigentlich durch große Mengen anderer Chemikalien maskiert sind. Es wäre angemessen die Bedeutung der Bestimmung des Bereichs zu bestimmen, die dem Anwender beim Prozess der Diagnose in den Sinn kommt. Wir meinen, dass viele Leute großen Nutzen aus der Überlegung ziehen würden, das gewisse Fragen in der Form, in der sie im allgemeinen gestellt werden, nicht beantwortbar sind. Dieser Prozess ist eng mit dem Prozess der Diagnose und mit dem Bereich der mit dem Diagnoseinstrument durchgeführten Arbeit verbunden. Das eigentliche Programm sollte auf das Problem mit allen seinen Parametern ausgerichtet sein, so dass der Anwender Fragen stellen kann, die nur zwei Antworten erlauben, ja oder nein. Diese Fragen, können zu weiterführenden Fragen führen, so dass der gesamte Prozess ein Prozess der Elimination wird, was in jedem Fall die Basis rationalen Denkens ist.
Wir haben gefunden, dass prophylaktische Radioniktherape unter gewissen Umständen sehr effektiv sein kann. Es ist natürlich notwendig zu verstehen, was als prophylaktisch angesehen werden kann und was als präventiv. Es ist zum Beispiel nicht logisch anzunehmen, dass eine Behandlung, die für eine spezielle Person zur Erhaltung der Herzfunktion eingesetzt wird, den Patienten für immer von einer Dysfunktion des Herzens oder einer Insuffizienz bewahren wird.
Sie ist nützlich zur Aufrechterhaltung der allgemeinen Konstitution des menschlichen Körpers, des Tierkörpers, oder gegen gewisse Zustände, die als Resultat entweder von Ernährungsdefiziten oder fehlerhafter Zusammensetzung des Bluts entstehen. Es wurde so gefunden, dass sie (die Radionikprophylaxe) bei einer Familie, bestehend aus Mutter, Vater und vier Kindern verschiedener Altersklassen wirklich effektiv war. Sie konnte 14 Monate lang frei von Erkältungskrankheiten gehalten werden, wobei vorher mindestens vier der sechs Familienmitglieder jeden Winter mit Erkältung das Bett hüten musste.
Es wurden von Frau de la Warr auch Fälle von Veterenärprophylaxe demonstriert, speziell gegen Husten von Kühen. Diese Form von Erkrankung ist zu gewissen Zeiten im Jahr in speziellen Distrikten sehr verbreitet. Bei einer Gelegenheit wurde eine Herde von 124 Tieren über einen Zeitraum, in dem die Farmgeschichte vorausahnen lies, dass mindestens die Hälfte der Herde erkrankt sein müsste, fast vollkommen frei von Husten gehalten.
Erforderliches Wissen
Es ist falsch und irreführend anzunehmen, dass ein Radionikanwender kein Wissen auf dem Gebiet benötigt, in dem sie oder er praktiziert, egal um welches Gebiet es sich dabei handelt. Der Radioniktherapeut muss mindestens eine gute Kenntnis der Anatomie und Physiologie haben, ähnlich einem Medizinstudenten im dritten Semester, und sollte auch Kenntnisse über spezialisierte Anatomie haben, speziell über das zentrale Nervensystem und das muskulo-skeletale System. Er oder sie sollten auch aktuelle Kenntnisse über klinische Medizin, und Genetik haben, um mit den Syndromen vertraut zu sein, die so oft in der Medizin vorkommen. Kenntnisse in der Differentialdiagnose jener Zustände, die ähnlich auftretende Symptome haben, sind noch wichtiger.
Das oben Gesagte bedeutet, dass der Anwender auf seine Erfahrung und auf sein Wissen zurückgreifen kann, das er entweder durch Studien oder durch vorherige Erfahrung gewonnen hat, und deshalb in der Lage ist, die Situation zu rationalisieren und das Diagnoseinstrument mit Informationen zu füttern, die eine rationale Antwort auf das Problem ergibt. Wenn der Anwender nichts über das spezielle Organ weiß, das als beteiligt bei den entsprechenden Symptomen angezeigt wird, dann kann kein rationaler Gedanke über das Problem entstehen und es wird eine irrationale Antwort herauskommen. Es ist wichtig zu wissen, dass eine irrationale Antwort auf längere Sicht gesehen korrekt sein mag, sie zieht aber nicht die Dinge ins Kalkül, die auf dem Weg dorthin eine Rolle gespielt haben, und sie kann deshalb den Anwender in die Irre und damit zu einem nicht akkuraten Ergebnis und letztlich in eine nicht akkurate Behandlung führen.
Weil die radionische Praxis so viel Arbeit auf der psychologischen Seite beinhaltet, sollten Anwender mit den normalen Verfahren zur Aufdeckung von Information vom psychiatrischen oder psychologisch belasteten Patienten vertraut werden; dies beinhaltet die gegenwärtigen Beschwerden, gefolgt von Fallgeschichte und Analyse. Der Anwender muss Kenntnis über die Methode haben, durch welche eine adäquate psychiatrische Fallgeschichte dargestellt wird, die Grundlage auf der die folgenden äthiologischen Betrachtungen beruhen:
1. Familiengeschichte und Konstitution.
2. Umweltfaktoren (vergangene physiologische und psychologische Stresse und gegenwärtige Lebenssituation).
3. Der kumulative Effekt dieser beiden produziert eine Störung des normalen, para-psychologischen Gleichgewichts.
Die Familiengeschichte ist auch wichtig, denn sie wirft ein Licht auf den Start des Patienten in sein Leben. Wenn der Anwender die Gelegenheit hat, den Patienten persönlich zu befragen, dann sollten Beobachtungen über das generelle Auftreten und Verhalten gemacht (und aufgezeichnet) werden. Das betrifft auch seine Art zu sprechen, seine Art, den subjektiven Zustand, seinen Kontakt mit der Realität, Sensorium und formale Intelligenz, Einsicht und Urteilsvermögen.
Präzise die gleichen Regeln (mit Ausnahme der psychiatrischen Fallgeschichte) gelten, wenn der Anwender Tiere behandelt. Landwirtschatfs- und Gartenkunde erfordern eine spezielle Form von Wissen. Er muss Referenzbücher für allgemeine Krankheitstypen von Pflanzen zur Hand haben und solche für allgemeine Ungleichgewichte in Böden. Kenntnisse darüber, wie Böden zusammengesetzt sind, sind ebenfalls grundlegend. Die Chemie der Böden sind nicht so wichtig, jedoch auf diesem speziellen Gebiet nützlich. Standardreferenzarbeiten sind hier genauso wichtig wie auf dem Gebiet klinischer oder veterinärer Analyse. Der Praktiker für Landwirtschaft und Gartenbau muss sich in einer Position befinden, die Standardtests ohne das Diagnoseinstrument durchführen zu können, speziell was die Bestimmung des pH-Werts des Bodens und die Bestimmung der verschiedenen Charakteristiken der Böden unter Standardklassifikationen angeht. Das Letztere bedeutet, dass der Anwender in der Lage sein muss zu bestimmen, ob der Boden sandig, lehmig, tonig, faserig oder irgend eine andere der neun zur Zeit benutzten Klassifikationen ist.
Der Radioniker der Landwirtschaft oder des Gartenbaus muss in der Lage sein, Hinweise auf Defizite oder Erkrankungen zu erkennen, die physisch in speziell solchen Pflanzen vorkommen und durch visuelle Inspektion verfügbar sind, die mit Mineraldefiziten in Zusammenhang stehen und wo charakteristische Farben auf Blättern und Stängeln der erkrankten Pflanzen sichtbar sind. Es ist auch Standardwissen über die Bemusterung von Böden wichtig, denn es hat sich bei den Delawarr Laboratorien herausgestellt, dass es keine bessere Methode gibt, Bodenproben zu entnehmen, als nach den vom National Institute of Soil Chemistry (Nationales Institut für Bodenchemie) festgelegten Regularien. Diese Empfehlung beinhaltet ein Werkzeug, das aus einer 0.5 Zoll (1.27 cm) durchmessenden Röhre mit einem zentralen, beweglichen Kern besteht. Ein Kern von einer 3 Zoll (7.62 cm) langen Erdprobe wird von einem herausnehmbaren Holzkern herausgestoßen. Wenn dieser Kern mit anderen Kernen aus 15 Fuß (4.5 m) Quadraten gesammelt wird, dann wird der Oberflächenboden als adäquat bemustert angesehen. Diese Kerne werden dann zerbröselt, gesiebt und in 20 gleiche Teile aufgeteilt, von denen sechs zufällig ausgewählte Teile genommen und der Rest entsorgt wird. Diese sechst Teile werden wieder gemischt, gesiebt und wieder in 20 Teile aufgeteilt, aus denen wieder sechst zufällige Teile ausgewählt werden, die dann als die Standardbodenmuster gelten. Ergänzende Kenntnisse über alle erwähnten Themen ist ein Zubehör für den kompetenten Anwender und dessen akkurate Diagnose und Behandlung. Informationen über den Verkauf von Medikamenten sind wichtig; die allgemeine Form von Verschreibungen für Medikamente für verschiedene Zustände sollten ebenfalls bekannt sein, um abschätzen zu können, ob im Patienten gefundene chemische Belastungen ihren Ursprung in der gegebenenfalls über Jahre hinweg vorgenommenen Einnahme der Medikamente haben. Das Handbuch der pharmazeutischen Gesellschaft sollte auf jedem Regal eines Radionikanwenders stehen. Dieses hochinformative Buch gibt Informationen über solche Dinge wie Inhaltsstoffe, Nebenwirkungen und anderes. Aus offensichtlichen Gründen ist einiges Wissen über das amtliche Arzneibuch wichtig und nicht nur über die aktuelle Ausgabe sondern auch über vorangegangene. Weil Reaktionen auf Medikamente zunehmend wichtiger werden, da der Bereich von Substanzen für diagnostische und therapeutische Zwecke ständig breiter wird, ist es für den Radionikanwender nicht weniger wichtig, diese Reaktionen klassifizieren zu können, damit er die dahinterstehenden Reaktionen versteht.
In der Praxis ist es oftmals sehr schwierig zu entscheiden, in welche Gruppe eine Medikamentenreaktion fällt, speziell zwischen einer charakterlichen Eigenschaft und hypersensitiven Reaktionen zu unterscheiden; die folgenden Definitionen basieren auf der Klassifikation, die M..L. Rosenheim vorgeschlagen hat:
- Überdosierung – und obwohl dieser Begriff selbsterklärend ist, muss man sich darüber klar sein, dass bei Patienten, die Anzeichen von Überdosierung bei kleinen Dosen entwickeln, eine Medikamentenintoleranz vorliegen kann.
- Nebenwirkungen – obwohl sie nicht therapeutisch nützlich sind, beinhaltet die Wirkung des Medikaments diese. Die Verstopfung, welche die Gabe von Ganglionblockern begleitet, ist ein Beispiel dafür.
- Sekundäre Nebenwirkungen – sind keine Effekte des Medikaments sondern die Konsequenz daraus.
- Idiosynkrasie – das bedeutet, dass der Patient auf die Einnahme des Medikaments in abnormaler Weise reagiert.
- Hypersensitive Reaktionen – das beinhaltet, dass der Patient auf das Medikament sensitiv reagiert und dass die Reaktion durch eine Antigen-Antikörper-Reaktion ausgedrückt wird.
Die Verwendung von Fachbüchern als Standardreferenz in einer Praxis und die Verwendung von Standardausdrücken für die Beschreibung klinischer, veterinärer und landwirtschaftlicher Begriffe ist offensichtlich absolut grundlegend.
Das Vorausgegangene ist nicht mehr als ein erstes Gerüst, zu dem der Radionikpraktiker Erfahrung, Wissen und Kunst hinzufügen sollte, und es sollte offensichtlich sein, dass Organisation und Buchführung zur Liste des spezialisierten Wissens hinzugefügt werden muss. Jeder Praktiker wird seine eigenen Methoden im Umgang mit seiner Praxis im allgemeinen haben, aber ein Referenzsystem sollte folgende Eigenschaften haben, wenn eine Praxis Mitarbeiter beschäftigt:
- Ein Ablagesystem, das Einführungserfordernisse führt.
- Ein Ablagesystem, dass Papiere enthält, die zu Leuten gehören, die Analysen angefordert haben, die jedoch noch nicht ausgeführt wurden.
- Ein Ablagesystem für vollständige Papiere, die zu Leuten gehören, deren Analyse durchgeführt wurde, die jedoch noch nicht unter radionischer Behandlung stehen.
- Ein Ablagesystem für Patienten, die zur Zeit unter Behandlung stehen.
- Ein Ablagesystem für Patienten, deren radionische Behandlung beendet ist.
Das sollte die Grundlage der Organisation sein, welch kleinere Systeme vom Praktiker auch immer angewendet werden.












