von Carmen Karwehl HP MRadA
Kurze Info für alle Nicht-Schildkröten-Besitzer
Europäische Landschildkröten haben hin und wieder Oxyuren (Darmparasiten) im Kot. Für frei lebende Exemplare ist das unproblematisch, da sie diese Würmer auf natürlichem Weg wieder los werden.
Tiere die in Gefangenschaft leben haben es schwerer. Da ihr Lebensraum eingeschränkt ist und Schildkröten Tierkot essen, ist eine ständige Re-Infektion vorprogrammiert. Dieser Tatbestand nimmt jeden Halter in die Pflicht, den Kot seiner gepanzerten Haustiere untersuchen zu lassen und ggf. seine Tiere zu entwurmen. Zu dieser Prozedur müssen die Schildkröten quasi steril gehalten werden, also in einem leeren Terrarium auf Zeitungspapier, dass häufig erneuert werden muss, da jeder Kot-Abgang eine neue Ansteckungsgefahr bedeutet. Die Medikamentengabe gegen die Oxyuren wird nach 10 Tagen wiederholt und nach ca. einer Woche wird erneut Kot auf Würmer untersucht.
Gerade wenn man sich neue Tiere dazu kauft, möchte niemand, dass die Tierchen Würmer einschleppen, den alten Bestand anstecken und das ganze Freilandgehege verseuchen.

Würmer! und Radionik
Als wir uns letzten Sommer zwei neue kleine Breitrandschildkröten gekauft hatten, mussten wir leider feststellen, dass sie Würmer hatten. Also durften die zwei noch nicht nach draußen ins Freilandgehege, sondern mussten im sterilen Terrarium ausharren. Und es war ganz offensichtlich, dass ihnen das nicht gefallen hat. Ich glaube auch Schildkröten können so etwas wie eine Depression bekommen. Um so erschütternder die Nachricht des Tierarztes, dass das erste Medikament nicht gewirkt hat und die Tiere immer noch Würmer hatten. Nun wollte ich die Tierchen aber nicht noch länger im sterilen Terrarium lassen, da sie zusätzlich zu ihrer schlechten Stimmung auch noch einen Schnupfen bekommen haben. (Schildkröten, die die Terrariumhaltung nicht gewöhnt sind, können einen Schnupfen bekommen, der weg geht, sobald sie raus kommen – was auch der Fall war.) Also brauchte ich eine schnelle wirkende Lösung für dieses Problem. Das einzige was mir einfiel war die Radionik. Als erstes erstellte ich eine Liste, um dann zu testen, was die Schildkröten brauchen. Die Liste enthielt:
- verschiedene Medikamente (die von Veterinärmedizinern bei Schildkröten gegen Würmer benutzt werden),
- verschiedene Pflanzen, von denen bekannt ist, dass sie die gegen Würmer helfen,
- Bandwurmtee,
- spagyrisches Wurmmittel.
Die radionische Testung ergab drei, bzw. vier Pflanzen. Für jede Pflanze habe ich die passende Rate ermittelt, sowie die benötigte Projektionszeit. Jede Schildkröte bekam eine radionische Projektion mit den passenden Raten und eine Stunde später hatte jede Kot mit toten Würmern abgesetzt. Danach durften sie raus, den Sommer genießen und sich im Herbst zur Winterstarre einbuddeln.
Nachdem sie im Frühjahr wieder aus der Winterstarre erwacht sind, habe ich zur Kontrolle noch einmal eine Kot-Probe eingeschickt und sie war wurmfrei! Das heißt, die Radionik-Wurmkur war absolut erfolgreich und für die Tiere absolut stressfrei!
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