gestellt an und beantwortet von Claudio Romanazzi MRadA, RNS 4.2006 PDF-Druck
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F.: Was mir aufgefallen ist, dass der Begriff Resonanz sehr zentral ist. Somit erachte ich es als unabdingbar, dass ich selber klar erkenne, was Resonanz ist, und zwar in meinem persönlichen Sprachverstehen.
Darum meine Erklärung (denn ich bin nicht 100%-ig sicher, ob ich das richtig verstehe):
Nur was mir bekannt ist oder was ich verstehe, kann ich aufnehmen, nutzen und weiterentwickeln = Resonanz. Resonanz ist sozusagen eine Spiegelungseigenschaft.
A.: Sagen wir mal so, Resonanz ist Sympathie. Wenn ‘Etwas’ (lassen wir das Etwas mal undefiniert, damit es ein maximal breites Spektrum abdeckt) sympathisch ist, dann muss ich es nicht kennen (wissen), sondern mir muss dessen Wesen gefallen. Verständnis gehört zur Persönlichkeit, Sympathie eher zur Seele.
F.: Was ich nicht verstehe ist (Zitat): “Eine technische Umsetzung kann nur das tun, was man dazu gesagt bekommt. Es braucht eben Resonanz. Es wäre vielleicht besser gewesen, du hättest die Informationen nicht gelesen, um so frei von ‘Landebahnen’ zu sein. Sei es wie es will, eine Wirkung kommt daher, dass dein Geist die Informationen mit der technischen Umsetzung verknüpft.”
Heißt das, dass ich, hätte ich nur die technische Umsetzung auf mich wirken lassen, wahrscheinlich nichts gespürt hätte?
A.: Nicht notwendigerweise, denn wenn diese Umsetzung etwas enthält, dass dir sympathisch ist, dann hättest du natürlich etwas gespürt. Das ist jedoch immer auch eine Sache der Absicht. Wenn du also etwas erreichen möchtest, ein Ziel hast, kann eine Resonanz entstehen, die man sonst nicht hätte (Beispiel: eine Operation – für das Schneiden hat man normalerweise keine Sympathie, sie muss jedoch hierfür sein, also lässt man sie zu).
F.: Liegt das daran, dass eine technischen Umsetzung keine sinnvolle Übertragungsmethode ist?
A.: Nein, sondern daran, dass Radionik eine Geistesdisziplin ist und keine technische Geschichte. Es entsteht Resonanz beispielsweise beim Musikhören, das ist jedoch eine technische Sache. Bei der Radionik ist es so, dass nur Informationen übermittelt werden (wenn Energie dabei ist, ist das eine Variation, nicht jedoch das Gundlegende bei der Radionik) - und zwar vom Geist des Anwenders – nicht von einer technischen Anwendung. Egal, welches Radionikgerät oder -verfahren man benutzt, es ist immer eine Sache des Geistes, der das für seine Unterstützung verwendet, nicht jedoch eine technische Seite.
F.: Ich habe ja gelesen, dass die Schwingung auf alles übertragen werden kann, sei es die Windschutzscheibe, ein Armbanduhr, die Erde, Kleidung, etc. Bin hier jetzt etwas im Unklaren.
A.: Wieso – es wird Information übertragen! Diese Information ist eine Bestimmung von Sinnhaftigkeit (meinetwegen für eine Windschutzscheibe, deren Sinnhaftigkeit sich mit weniger Insekten auf ihr abgibt). Wir als Ebenbilder Gottes haben eben auch Schöpferkraft und in der Radionik nutzen wir das, um unsere konstruktiven Ziele zu erreichen.
F.: Meine Gedanken sind folgende:
Wenn ich ein Schwingungsmuster (egal in welcher Form, physisch oder geistig) aussende, empfängt dies der Empfänger, bewusst oder unbewusst. Der Empfänger alleine entscheidet, was er mit diesem Muster anfängt, d.h. ob er es integriert/abstößt/durchlässt etc.
A.: Im Grunde richtig. Nur die Entscheidung gibt es nicht. Entweder es gibt Resonanz oder nicht. Alles andere ist nicht vorhanden. Eine Ameise ist an Fernsehprogrammen vollkommen uninteressiert, sie gehen an ihr vorbei, ohne dass sie sie wahrnehmen kann – also keine Entscheidung. Eine Fernsehantenne ist ja dafür gemacht, Fernsehsignale aufzunehmen (100% Resonanz), sie macht nur das – schon wieder keine Entscheidung. Und wir Menschen hören eine Musik, sehen ein Kunstwerk usw. und wieder ist keine Entscheidung da, denn das Gefallen daran unterliegt keiner Entscheidung.
F.: Ähnlich der Kommunikation. Ich kann mir bewusst sein, wie und was ich sende, kann aber trotzdem nicht die Verantwortung übernehmen, wie der Empfänger die Nachricht empfängt.
A.: Doch, in gewisser Weise schon (wird auch im Radionikstudium thematisiert). Vor allem kommt es darauf an, den Empfänger in seiner Welt, innerhalb seines Verständnisses abzuholen und aus dessen Misere zu führen. Dazu gibt es bestimmte Verfahren, die wir natürlich innerhalb des Studiums alle durchnehmen werden.
F.: Also ob es bei ihm Verstehen, Heilung, Verletzung, Wut, Angst, etc. auslöst. Denn nur der Empfänger entscheidet mit welchem Ohr er hinhört. Natürlich kann man als Sender sensibel sein und acht geben, doch der Empfänger hat immer den freien Willen zu hören wie er will/kann.
A.: Nein, hat er nicht. Er bestimmt wohl die Richtung, jedoch hat keiner die Kapazität, genau die Folgen dieser Bestimmung abzuschätzen und damit JEDE Information bereits vorher zu bewerten und damit Grenzen zu setzen. Das ergibt sich aus den vielen kleinen Entscheidungen, die der Empfänger im Verlauf seines Lebens bereits getroffen hat.
F.: Radionik wäre eine umfassende Analyse mit Diagnose um dann an den Ursachen den Hebel anzusetzen, nicht an den Symptomen, verstehe ich hier deine Gedanken so richtig?
A.: Ja genau. So ist jedenfalls die Position der englischen Radionik. Du kannst aber Radionik genauso rein symptomatisch einsetzen und das ebenfalls mit großem Erfolg (das Symptom geht weg, was mit den Ursachen ist, wird ja in dieser Hinsicht nicht diskutiert).
F.: Das ganzheitliche Wissen vom Feinstofflichen bis ins Physische, sei es der Mensch, die Natur, die Technik, etc. ist also für die Radionik wichtig? Ich habe mir auch darüber Gedanken gemacht, wie viel Wissen ich benötige, um Radionik anwenden zu können. Kein Meister ist vom Himmel gefallen, so ist es.
A.: Ich meine das Wissen um den geistigen Prozess, der hinter der Radionik steht. Die technische Umsetzung ist Nebensache. Wissen ist in radionischer Hinsicht eine Programmierung des Anwenders auf bestimmte, gut ausgewählte Aspekte der Zielsetzung.
F.: Was ich mich frage ist, wo hilft die Intuition? Wie wird die Intuition eingesetzt? Wo kommt das Hellfühlen und -sehen zum Zuge? Ich selber sehe meine Stärken eher in diesem intuitiven Bereich, fühle mich vom Verstand her nicht so sicher, wie von der Intuition her. Lese zur Zeit auch das Buch “Der feinstoffliche Mensch” und muss daneben einen Duden haben, ein Lexikon und einen Anatomie-Atlas und doch gibt es noch immer einige Sätze, die ich trotzdem nicht erfassen oder begreifen kann.
A.: Intuition ist das zentrale Werkzeug, ohne das wir nicht arbeiten könnten. Sie stellt die Verbindungen her, die man mit dem rationalen Verstand nicht erfassen könnte, weswegen zu uns meistens Leute kommen, die bereits alles (vieles) hinter sich haben und uns als letzten Strohhalm sehen.
F.: Ich bin schon sehr auf dem Weg und ich fühle mich gut. Will lernen und weiter wachsen. Für mich ist Radionik auch sehr interessant aus dem Standpunkt “Förderung der Persönlichkeit”. Damit meine ich jetzt nicht nur meine Person, ich lerne ja auf diesem Weg sehr viel, auch über mich. Sondern auch, dass man andere Menschen in ihrer Entwicklung fördern kann. Ich habe ich das Bild einer Blaupause, wo der Lebensplan aufgeführt ist, und mit Hilfe von Radionik kann man herausfinden, wo man steht, und wohin man, aus Sicht der geistigen/spirituellen Ebene, möchte. Und dann Radionik zur Hilfe nehmen, um diesen Pfad nicht aus dem Auge zu verlieren. Alles ohne Druck, sondern spielerisch und intuitiv.
A.: Guter Plan. Du wirst aus dem Radionikstudium nicht herauskommen, ohne dich weiter zu entwickeln. Selbstverständlich führt das auch zu entsprechenden Kontakten in deinem Privatleben und dem deiner zukünftigen Klienten und Patienten.
F.: Bin so gespannt wohin mich dieser Weg führen wird.
A.: Das sollte es eigentlich nicht, denn schließlich bist du der Herr über deine Zukunft. Dazu gehört selbstverständlich eine gute Planung und ein Ziel (oder mehrere). Ich würde mir mal vorstellen, was in 10 Jahren sein soll, und dann darauf hinarbeiten.
F.: Tiere
Ich reite nicht nur, sondern habe auch einen Hund und zwei Katzen, lebe hier sehr ländlich. Somit sind Zecken, Flöhe, Würmer usw. immer ein Thema.
Besonders denke ich da an die “Impfung” (nenne es einfach mal so). Als Impfung verstehe ich hier, die Tiere zum Beispiel davor zu bewahren, dass sie von Zecken gebissen werden oder von Flöhen, Würmern, etc. befallen werden. Diese Art von Impfung wäre ja auch toll für Waldarbeiter, OL-Läufer, Kinder die im Wald und in der Wiese spielen u.v.a.
Wie kann ich als Anfänger mit meinem heutigen Wissens- und Könnensstand (nur auf die Tiere bezogen) da tätig werden? Welche Hilfsmittel (Raten) brauche ich dazu?
A.: Jeder geht mit der Radionik immer von seinem Weltbild aus. Sei dir immer bewusst, dass du nicht gegen die Natur arbeiten solltest, sondern immer mit ihr. Zecken haben da genau so ein Lebensrecht, wie andere Tiere und vieles von dem, was wir für uns Menschen nicht wollen, ist für Tiere ganz normal. Wenn du da eine Sperre aufbauen wolltest, wäre das ein künstlicher Zustand, der immer wieder neu zementiert werden muss. Wenn dir das klar ist, dann kann es ja losgehen:
Muster von deinen Tieren erstellen, Raten auswählen, die zum Ziel passen, projizieren. Raten kannst du aus dem Ratenbuch für Tiere entnehmen, das ist aber nicht so ausschlaggebend, denn die Raten für Menschen kann man auch für Tiere nehmen.
F.: Mir kommt einfach wieder das Bild der Windschutzscheibe, die wurde auch sozusagen geimpft (habe gerade kein besseres Wort auf Lager als impfen).
A.: Man sagt im Fachchinesisch – informieren.
F.: Pflanzenwelt
Wo finde ich Raten, die ich für die Pflanzenwelt (meinen Garten und die Pflanzen im Haus) gut nutzen kann?
A.: Im Pflanzenratenbuch – 6. Semester Radionikstudium – nicht öffentlich. Hier ist mein Rat, die erforderlichen Raten selbst machen.
F.: Eigenanwendung und Fremdanwendung
Wenn ich heute zum Beispiel spüre, dass ich zur Wut oder Gereiztheit neige, könnte ich dann die Rate aus dem Basis 44 System nehmen, meine Haarprobe nehmen und mir somit selber helfen?
A.: Ja natürlich.
F.: Falls ja, kann ich das mit allem machen, was ich selber gut erkennen kann wie zum Beispiel Kopfschmerz, etc. Falls nein, warum nicht?
A.: Jaein. Gerade Kopfschmerz will dir ja etwas sagen. Würdest du das Symptom wegmachen, wäre kein Anlass mehr, die Ursachen zu ermitteln und zu beseitigen.
F.: Wenn zum Beispiel meine Freundin Mensbeschwerden oder Kopfschmerzen hat, könnte ich ihr dann auch als Anfänger helfen?
A.: Ja natürlich, jedoch gleiches Argument wie oben. Kopf- und Menstruationsbeschwerden sind IMMER Ausdruck von innerer Vergiftung. Da ist das Mittel der Wahl immer Entgiften, viel trinken, wenig/keine Gifte hinzufügen, Sport/Bewegung, Glücklichsein …
F.: Ich will hier sehr vorsichtig sein. Mir geht es darum, keine Menschen zu analysieren, wenn ich noch nicht genug fit dafür bin (was ich zur Zeit definitiv nicht bin!), darum werde ich das auch niemals einfach so machen. Was mir einfach in den Sinn kam ist, ob ich als “Übung” an mir oder eben meiner Lebenspartnerin arbeiten kann/darf/soll?
A.: Du darfst (mit ihrer Erlaubnis) ruhig ‘experimentieren’ und ausprobieren, was so passiert, wenn du mal eine Rate eingibst. Als Anfänger würde ich jedoch immer Fachleute fragen und ggfs. einen Arzt oder Heilpraktiker zu Rate ziehen.
F.: Ganz allg. Frage zu den Raten:
Jede Rate stellt die Auflösung resp. Heilinformation zur Verfügung, sehe ich das so richtig? D. h., wenn ich mich schnell ärgere, kann mir die Rate Ärger, aus dem Basis 44 System, als Behandlung helfen, damit sich der Ärger wieder auflöst.
A.: Alle Raten sind Behandlungsraten, es sei denn es steht MR (Messrate) oder IR (Identifikationsrate) davor (siehe Einführung im Ratenbuch vorne).
F.: Normalerweise würde ich ja sagen, nur wenn ich die Ursache des Ärgerns erkenne, kann Heilung stattfinden. Nun bin ich aber selber manchmal gereizt und kenne die Ursache nicht. Ich kann dann auch meditieren, finde dort wohl wieder etwas Ruhe aber die Ursache nicht. Könnte dann die Behandlung mit der Ärgerrate helfen oder ist das nicht wirklich wirksam oder ratsam, solange ich die Ursache der Gereiztheit nicht gefunden habe?
A.: Negative Energien aus dem System zu entfernen ist immer gut. Da gibt es keine Einschränkungen. Die Ursachen zu eliminieren, ist natürlich immer besser. Wenn du an diese jedoch momentan nicht heran kommst, dann ist es keine Frage die erstere Methode zu wählen.












