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Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!
F.: Was kann ich bei Zahnfisteln machen?
A.: Wie schon an anderer Stelle ausgeführt, gibt es nicht DAS Rezept für diverse Indikationen. Das bedeutet für den Radioniker / die Radionikerin, ganz nach dem normalen Prozedere vorzugehen: Analyse (des gesamten Menschen), Ursachen erforschen und ggfs. beseitigen, Radionikprojektion nach intuitiv gewonnener Information.
Jetzt kommt aber das große ABER. Manchmal, wenn der Zustand sehr akut ist, hat man nicht so viel Zeit, die gesamte Prozedur durchzuführen. Dann ist es durchaus legitim und auch angezeigt, symptomatisch vorzugehen. Um das zu tun benötigt man natürlich anatomisches Wissen, denn je genauer man weiß, was an diesem Ort des Körpers vorgeht, desto genauere radionische Anweisungen kann man geben. Daher hier eine kurze Zusammenfassung, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit erhebt:
Beide Zahnleisten werden von Blut-, Nerven- und Lymphbahnen durchzogen, um die dort befindlichen Gewebe zu ernähren, mit Gefühl zu versorgen und Schlackenstoffe abzutransportieren. Eine Fistel entsteht dann, wenn der Abtransport nicht mehr richtig funktioniert. Das kann verschiedene Gründe haben. Oftmals ist es ‘einfach’ eine Verstopfung wegen zu großen Anfalls von Schlacken.
Wie bei einer verstopften Toilette muss hier also der Abfluss frei gemacht werden. Das geht mit entsprechenden Mitteln:
- Homöopathisch – Lymphmittel
- Manuell – Drainage
Ursächlich – es gilt hier zu ermitteln, warum der Abfluss so verstopft werden konnte, dass sich eine Fistel bildete. Ein Beispiel wäre, dass der gesamte Körper so belastet ist, dass sich überall dort, wo der Abfluss leicht gestört werden kann, etwas bildet (Haut – Pickel usw.). Wenn grundsätrzlich zu wenig gekaut wird, fließen die Säfte in den Zahnleisten (Kiefern) nicht richtig und ein Stau entsteht.
Symptomatisch – Symptome angehen.
Alle Möglichkeiten können selbstverständlich auch radionisch angegangen werden. Affirmationen:
Lymphmittel:
- Verflüssige Lymphe (um den Abfluss zu erleichtern)
- hier auch vielleicht die Idee der Gülleverflüssigung in der Landwirtschaft einbringen: Sauerstoff (oder effektive Mikroorganismen) in Fistel
- Säfteabfluss im Kiefer freimachen (Ausgang öffnen/freimachen)
- Säfte in Kiefer (Flüssigkeit zum Abtransport der ungewollten Dinge dort bereitstellen)
- Auflösung von Schlacken/Giften/Abfallprodukten
- Abtransport von Schlacken/Giften/Abfallprodukten
Drainage (ist ganz ähnlich den Lymphmitteln):
- Säfteausgang freimachen
- Abfließen der Stauung
- Nachschub an Säften.
Ursachenforschung:
- Oftmals hängen Zahnfleischdurchblutung und Darm eng zusammen. Bei Fisteln daher immer auch den Darm nachtesten.
- Auf der Tafel der Reflexzonen die Beziehungen des betroffenen Zahns nachschauen die entsprechenden Körperzonen auf Relevanz überprüfen.
- Alle betroffenen Körperzonen in entsprechenden Nachschlagewerken mit adäquatem Inhalt (zum Beispiel bei Rüdiger Dahlke) nachschlagen und auf Treffer prüfen.
- Auch auf Umweltfaktoren (Gifte aus der Landwirtschaft [Blumensträuße aus Südamerika kommen auch mal vor], Lebensmittelzusatzstoffe [E-Nummern], Strahlung [Handy, UMTS usw.], Diät [von Schokolade bis Alkohol], Gase [dazu gehört auch Zigarettenrauch] usw. usw. achten.
- Usw.
Ursachenbeseitigung:
- Alle erkannten Ursachen auflisten und nach und nach möglichst beseitigen oder mildern.
- Ursachen radionisch behandeln.
Symptomatisch (je nach Kenntnisstand von einfachem Eliminieren des Zustands bis zur genauen Vorschrift, was der Körper zur Beseitigung des Zustands alles abzuarbeiten hat).
Hier einige Raten:
Basis 10: 50.35 Fistel
Basis 44: 06 03 19 10 Fistel
F.: Ich stecke in folgender Situation – ein Patient hat mich beauftragt, eine Analyse anzufertigen und danach die radionische Behandlung einzuleiten. Mein Pendel hat mir aber gesagt, dass ich nicht behandeln soll. Was soll ich machen?
A.: Natürlich genau das, was das Pendel ausgesagt hat. In der Praxis der Radionik gibt es immer wieder Fälle, für die man entweder nicht geeignet ist oder aus anderen Gründen die Finger lassen soll. Es gibt jedoch auch andere Gesichtspunkte.
Unser Pendel ist unsere Brücke zur Intuition. Intuition ist etwas, das man nicht hoch genug einschätzen kann. Unser Werkzeug zur Übersetzung intuitiver Information ist unser Pendel (Reibeplatte, Tensor usw.). Wenn also auf diese Weise Information abgefragt dann jedoch gegenteilig gehandelt wird, bedeutet das eine Schwächung dieses Werkzeugs. Dies gilt es unbedingt zu vermeiden. Es wäre ja auch widersinnig, zuerst Information abzufragen und diese dann nicht ernst zu nehmen. Wer mit Werkzeugen zur intuitiven Informationsgewinnung arbeitet, tut gut daran, den damit gewonnenen Hinweisen zu folgen. Sonst nimmt man sich ja selber nicht ernst und kann gleich damit aufhören.
Der andere Gesichtspunkt betrifft ethische Grundsätze. Bevor man irgendetwas Radionisches anfängt, wird IMMER die intuitive Quelle um Erlaubnis gefragt. Das hat den Sinn, ‘auf normalem Wege’ nicht erkennbaren Hindernisse doch noch die Achtung zu erweisen, die sie verdienen. Es kann nicht angehen, sich in Dinge zu mischen, die nicht ethisch und damit angebracht sind. Beispiel: ich bekomme ungefähr zwei- bis dreimal pro Jahr Anrufe von Hilfesuchenden, die radionisch beim Eingehen einer Beziehung unterstützt werden wollen. Solche Ansinnen sind schon bei logischem Nachdenken abzuweisen, denn die Belange des gewünschten Partners werden da ja in keinster Weise berücksichtigt.
Um JEDEM Risiko aus dem Weg zu gehen, denn am Anfang wissen wir ja noch gar nicht, was hinter den Anliegen der Anrufer stecken, wird immer die intuitive Quelle gefragt, ob wir in gewünschten Gebiet tätig werden dürfen. Ein Nein als Antwort ist ein Nein und nichts anderes. Mich persönlich interessiert es nichtmal, warum das so ist, denn es würde ja an der Tatsache nichts ändern. In diesen Fällen bleibt mir nur, einen Kollegen / eine Kollegin zu empfehlen (wieder Pendel fragen). Deren intuitive Antwort könnte ja anders ausfallen.
F.: In einer Radionik-Anzeige von … lese ich, “Instrumentelle Biokommunikation ist die Möglichkeit ein physikalisches Gerät so zu bauen, dass es simulieren kann, ein biologisches System zu sein. Die Folge: es kann nun von anderen biologischen Systemen Informationen erhalten oder solche auch an andere Systeme weitergeben.” Was heißt das? Ist das realistisch?
A.: Naja, meines Wissens gibt es Expertensysteme, die wenigstens einigermaßen simulieren können, intelligent zu sein. Es besteht jedoch keine künstliche Intelligenz, denn alles, was herauskommt, hat ein Programmierer hineingetan.
Wenn wir einfache biologische Systeme wie beispielsweise Einzeller (Amöben, Bakterien), die gut erforscht sind, mit der Absicht hernehmen, sie nur körperlich zu simulieren, ist durchaus vorstellbar, eine solche Simulation zu bauen. Vollkommen ausgeschlossen ist jedoch, eine zu bauen, die alle biologischen Systeme simulieren kann. Erstens sind nicht alle erforscht und zweites wäre das dermaßen komplex (man denke hier nur an das menschliche Genom), dass ein solches Gerät noch viel komplexer sein müsste als ein menschlicher Körper (wobei hier nicht mal die Psyche simuliert wird).
Das ein solches hypothetisches Gerät (auch biologische) Informationen erhalten kann, liegt einzig und allein am Eingabeverfahren. Das geht eigentlich mit jedem dafür vorgesehenen Gerät, sei es ein Kochherd oder ein Computer. Das besagtes Gerät Informationen an andere Systeme weitergeben kann, ist auch keine Neuigkeit, das Internet wäre sonst unmöglich. Wenn jedoch gemeint ist, dass aufgrund der per Gerät übertragenen Informationen Wirkungen in biologischen Systemen erzeugt werden können, dann bewegen wir uns auf dem Gebiet reiner Spekulation.
Es ist immer noch der Mensch, der diese Wirkung hat, ein Gerät, welches den Menschen auf diesem Gebiet ersetzen könnte, ist bisher nicht erfunden worden.
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