Fragen aus dem vergangenen Monat 04.2008

gestellt an und beantwortet von Claudio Romanazzi MRadA

Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!

F.: Wieso gibt es eigentlich diese verschiedenen Ratensysteme. Ich finde das verwirrend.
A.: Das ist geschichtlich bedingt. Einmal haben verschiedene Protagonisten der Radionik verschiedene ‘Hardware’ erfunden, die stets entsprechend angepasste Raten erforderten, andererseits gibt es verschiedene Arbeitstheorien, die entsprechende Raten erfordern, so man nach diesen arbeiten will.
Einigermaßen durchgesetzt haben sich drei Ratensysteme:
Basis 44 Raten von Malcolm Rae – diese werden auch heute noch weiterentwickelt und von den Ratenmachern der englischen Radionikgesellschaft bevorzugt. Das liegt unter anderem daran, dass diese Raten im Radionikstudium zuerst ‘durchgenommen’ und gelernt werden. Braucht ein Mitglied der Gesellschaft eine neue Rate, wendet es sich an einen solchen Ratenmacher, bzw. in diesem Fall Ratenmacherin. Die Ergebnisse werden von Zeit zu Zeit im englischen Newsletter veröffentlicht. Teile davon habe ich ja auch bereits übersetzt und im deutschen Radioniknewsletter vorgestellt.
Drown Raten (Basis 10) – diese Raten sind den Radionikinstrumenten von Ruth Drown angepasst. Sie wurden so zwischen den 30er und 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts hergestellt. Dieses Ratensystem ist das einzige, das innere Zusammenhänge der Zahlenkomponenten erkennen lässt: Es gibt kürzere und längere Raten. Wenn eine Kürzere Rate Bestandteil einer längeren ist, kann davon ausgegangen werden, dass die Erkrankung mit der kürzeren Rate Bestandteil derer mit der längeren Rate ist. So können teils ganze Abstammungslinien aufgestellt werden. Ruth Drown hat dieses Ratensystem nach der Kabbalah aufgestellt, jedoch weiß bis heute niemand das genaue ‘Rezept’.
Delawarr Raten – auch diese (Basis 10) Raten werden nicht mehr weiterentwickelt. Die Delawarr Laboratorien wurden von George de la Warr gegründet und nach seinem Tod von seiner Frau Marjorie weitergeführt. Die Laboratorien bauten spezielle Radionikgeräte, die den Bedürfnissen der Leiter angepasst waren. Das spiegelt sich auch in den Raten, die stets radiästhetisch ermittelt wurden. Der innere Wert dieser Raten ist rein symbolisch – Zusammenhänge wir bei denen von Ruth Drown nicht vorhanden.
Es gibt auch noch andere Ratensysteme, zum Beispiel Basis 8 oder Basis 12 Raten. Erstere sind aus Gründen veralteter Radioniktechnik nicht mehr oder nur noch bei in Besitzern dieser Geräte in Gebrauch, letztere beginnen gerade ihre Karriere (siehe Pferde und Radionik) und haben noch keine größere Verbreitung.
Es gibt auch automatisch erstellte Raten, die mit Hilfe eines Computersystems erstellt wurden. Meist liegt ihnen ein numerologischer Algorithmus zugrunde, aber auch andere sind denkbar (siehe folgenden Artikel). Aus meiner Sicht sind diese jedoch in ihrer Symbolik für eine optimale Wirkung nicht gut genug, da ja nicht die eigene Intuition (mittels Radiästhesie) ‘zu Wort kam’. Oftmals höre ich jedoch wirklich ausgezeichnete Berichte über ihre Kraft. Fazit hier: wie immer entscheidet die eigene Intuition mit ihren Zeigegeräten Pendel, Rute, Reibeplatte über die individuelle Qualität so erstellter Raten.

Besucher dieser Seite haben auch nach folgenden Begriffen gesucht:

Dieser Beitrag wurde unter April 08 abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>