Fragen aus dem vergangenen Monat 05.2006

gestellt an und beantwortet von Claudio Romanazzi MRadA

Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!

F.: Nun habe ich ganz viele Artikel gelesen, welche auf Ihren Seiten eingestellt sind. Und da heißt es manchmal: Sie können sich die Raten selbst erstellen. Da ich ja Neuling auf dem Gebiet Radionik bin, habe ich hierzu ein paar Fragen.
a. Gibt es einheitliche Raten, also Raten, die für alle Radioniker auf der ganzen Welt gelten? Oder sind die herausgefundenen Raten von Herrn Huber (ich erfinde ein Beispiel) zum Beispiel für ‘chron. Bronchitis hervorgerufen durch Viren’ andere, als von Herrn Mayer, welcher ebenfalls Raten für dasselbe Symptom hat?
b. Wie erstelle ich mir eigene Raten? Wie gehe ich vor? Was muss ich beachten?
c. Gibt es Literatur darüber?

A.:
zu a)
Da es keine einheitliche Leitung (hhmm, vielleicht so eine Art Weltregierung) für Radionik gibt, gibt es auch keine einheitlichen Raten. Bei der ‘Gültigkeit’ ist das eine andere Angelegenheit. Radionik ist ja eine sehr individuelle und kreative Sache und so müssen Sie einfach überprüfen, ob ein bestimmtes Ratensystem für Ihre Arbeit geeignet ist oder nicht. Im Allgemeinen können Sie davon ausgehen, dass alle Raten auf allen Radioniksystemen funktionieren, wenn Ihre Quelle intuitiven Wissens damit arbeiten kann (bitte abfragen).

Natürlich sind Raten verschiedener Quellen verschieden. Das hängt mit dem unterschiedlichen Weltbild der ‘Hersteller’ (im Fachjargon Ratenfinder) zusammen. Damit kommt es immer auf die Bedeutung an, die ein Anwender einer Rate zumisst, und deren numerischer Repräsentation – die Rate eben. Findet meine Intuition meine Bedeutung durch die Ziffernfolge gut repräsentiert, so besteht kein Hinderungsgrund, fremde Raten mit zu benutzen.

zu b)
Das ist eigentlich ganz einfach. Zunächst schreiben Sie auf (nicht nur denken, bitte aufschreiben), wie der Name der Rate lauten soll. Dann legen Sie (intuitiv – per Pendel, Tensor, Rute, Reibeplatte) fest, mit welchem Ratensystem Sie arbeiten sollen (wenn Sie nur eines kennen, entfällt diese Abfrage). Anschließend ermitteln Sie (wieder intuitiv) die Anzahl der Ziffern, die Sie für Ihre Rate benötigen und pendeln diese dann eine nach der anderen aus und schreiben sie nieder. Beachten müssen Sie all das, was bei der Ausübung der Radiästhesie (und um nichts anderes handelt es sich hier) stören kann. Das sind Motivation, Leistungsdruck, Zeitdruck, körperliche und psychische Störungen. Nützlich sind Entspannung, Ruhe und Ungestörtsein.

zu c)
Literatur über Radiästhesie gibt es reichlich, über das Ermitteln von Raten überhaupt nicht. Dazu gibt das Thema einfach nicht genug her. Was Sie benötigen ist ein guter bis sehr guter intuitiver Zugang, ein ausgeprägtes Vorstellungsvermögen (denn beim Ratenfinden müssen Sie während des gesamten Vorgangs ihr Ziel fest im Geist haben und dürfen kein Abfallen der Konzentration zulassen, damit die ‘richtigen’ Ziffern ermittelt werden) und ein gutes Konzentrationsvermögen haben. Alles andere ergibt sich aus b).

F.: Ich kann keine Abfragen machen, wenn ich mit der Methode ‘Stick’ arbeite. Sobald ich meinen Finger auf der Platte habe und die Antwort ertasten möchte, fängt mein Finger zu schwitzen an. Das heißt, ich habe ständig Sticks. Also habe ich meine Körbler Rute genommen und damit meine Antwort überprüft.

Aber ich bekomme zwei verschiedene Testantworten. Wenn ich Ursachenforschung betreibe, wenn ich also ein Symptom nach der Ursache erforsche, ich dann zu einem Ergebnis gekommen bin und dieses Ergebnis über den Radionikmaster auf seine Richtigkeit überprüfe, erhalten ich eine andere Antwort als vorher. Z.B. wenn ich abgefragt habe: Ist die Schwächung des Immunsystems hervorgerufen worden durch mentalen Stress? So bekomme ich mit der Rute ein Ja, mit dem Radionikgerät ein Nein….. Teste ich falsch?

A.: Nein, aber Sie vertrauen sich nicht! In der Radiästhesie ist es verpönt, seinen eigenen Unglauben nachzutesten. Entweder Sie testen richtig, dann ist ein Nachtesten nicht notwendig, oder Sie testen falsch, dann ist das 2. Ergebnis auch zweifelhaft und damit unglaubwürdig. Sie sollten sich dazu erziehen, nur eine Testmethode nur einmal zu befragen und das Ergebnis dann zu akzeptieren. Tun Sie das nicht, signalisieren Sie sich selbst und Ihrem Unterbewusstsein Unglauben und dann können Sie sich auf gar nichts mehr verlassen. Jeder, der sich in dieser Disziplin ausbildet, muss da durch!

Im Grunde sieht es doch so aus: Sie brauchen eine Erziehung zum Vertrauen. Das erreicht man durch Training mit offensichtlichen Sachen (zum Beispiel ‘ist Wasser nass’, ‘bin ich ein/e Mann/Frau’ usw.). Eine ausführliche Anleitung für das gründliche Erlernen des Pendelns ohne Schnickschnack und Brimborium können Sie hier herunterladen: http://www.radionik.info/etre/pendeln.pdf.

Wichtig ist am Anfang stetes Üben und sanftes Erziehen des Unterbewusstseins. Wer hier bereits ungeduldig wird, hat keine Chance auf Weiterkommen. Gehen Sie dabei freundlich mit sich um, bleiben Sie aber beim Programm. Normalerweise ist nach ca. drei Monaten das Ziel erreicht.

F.: Welche Zahlenraten unterstützen einen normalen Zyklus bei Frauen, das Schwangerwerden und eine gute Schwangerschaft mit glücklichem Ausgang.

265            Ovarien (Eierstöcke)
5421          Ausgang (Ovarien)
2445          Aufhängung
3559          Gebährmuttereingang
3855          Keimepithel
9538          Stroma
833            Graafsche Follikel
5535          Ei
44654        Membrana granulosa
333            Gelbkörper

569            Eileiter
576            Infundibulum
479            Eileiterende
5576          externe, seröse Schicht
5583          mittlere muskuläre Schicht
518            interne Schleimschicht

954           Uterus
9642         äußere seröse Schicht
7793         Muskelschicht
5056         innere Schleimhaut

60.239     Schwangerschaft

Bitte extrahieren Sie per Pendel die für Sie notwendigen Raten oder erzeugen Sie positive Affirmationen für Ihr Tara, die Sie dann auf sich projizieren. Experimentieren Sie nicht mit sich, sondern beschränken Sie sich auf die Kommandos ‘normalisieren’ und ‘optimieren’ (ggfs. noch ‘balancieren’ obwohl das im Normalisieren eigentlich enthalten ist). Nur bei Fachkenntnissen können Sie genauer werden.

Bei der Verwendung von positiven Affirmationen achten Sie bitte darauf, keine unerfüllbaren Wünsche zu projizieren. Bitte auch hier darauf achten, sich im Rahmen der Naturgesetze und des gesunden Menschenverstands zu bewegen. Alle Formulierungen intuitiv abfragen und optimieren, so das stets das ‘höchste Gute’ angestrebt wird.

F.: Des öfteren habe ich gelesen, dass man Radionik mit Bleistift und Papier, mit einem Stöckchen im Sand (Elisabeth Baerlein S.40, Radionik Information 35) bzw. einfach am Computer (normaler Computer ohne Radionikgerät) betreiben könnte. Können Sie mir etwas dazu mitteilen bzw. im RNS veröffentlichen. Wo kann ich näheres dazu lesen.

A.: Darüber gibt es keine Literatur. Es ist jedoch allgemeiner Tenor, dass es so ist, wie oben beschrieben. Der große, große Nachteil ist jedoch, dass man während der gesamten Prozedur vollkommen konzentriert sein muss, was mit Radionikgerät wegfällt. Es gibt – wenn auch wenige – Leute, die das können, es ist jedoch viel leichter, Radionik mit einem passenden Gerät zu betreiben (siehe auch Artikel weiter oben).

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