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F.: Ich möchte gerne wissen, ob Sie sich mit verschiedenen Systemen/Geräten von Radionik befassen, oder ob Sie Ihr eigenes Gerät haben.
A.: Nun, sowohl als auch. Als ich meine Studien Ende der 80er Jahre begann, stand mir nur das Schulgerät – ein schwarzer Kasten mit 24 Drehschaltern daran (Basis 44 Analyse und Projektionsinstrument nach Malcom Rae und David Tansley – siehe ‘Kleine Gallerie von Radionikinstrumenten‘ – zur Verfügung. Im Verlauf der Zeit habe ich mit mindestens 6 weiteren Geräten gearbeitet. Zur Zeit steht mein Eigenentwurf (Radionik Manager) kurz vor der Vollendung.
F.: Es scheint, dass man nicht mit allen Geräten gleich viele Möglichkeiten hat.
A.: Das stimmt und auch wieder nicht. Jedes Gerät spiegelt ja den Radionikentwurf seines Erfinders/Herstellers wider, was natürlich auch dessen Grenzen einschließt. Ich vermute, dass Sie das mit ‘nicht mit allen Geräten gleich viele Möglichkeiten’ meinen. Grob gesagt, man hat mit allen Radionikgeräten alle Möglichkeiten, wenn man das geistig für möglich hält und entsprechende Routinen ausarbeitet. Selbstverständlich sprengt das den Entwurf des Erfinders, das ist jedoch durchaus im Sinne der Radionik.
F.: Machen Sie auch Vergleiche von verschiedenen Systemen?
A.: Nein. Vergleiche würden voraussetzen, dass Systeme radionische Wirkungen hätten. Ich habe schon oftmals thematisiert, dass ein Radionikgerät ohne den Menschen ÜBERHAUPT KEINE Wirkung hat (die Wirkung besteht ja aus der Unterstützung für den Geist, die ein Radionikinstument einem Anwender gibt). Es ist nur eine Ansammlung von Plastik, Metall und anderen Bestandteilen. Das einzige, was ich also tun könnte, wäre diese Bestandteile zu vergleichen, was natürlich sinnlos ist.
Ganz anders steht es um den Entwurf selbst aus. Hier gibt es je nach Hersteller verschiedene Arbeitstheorien (Quantenfeld, Skalar, spirituelle Theorie usw.), die jede für sich gesehen durchaus brauchbar sind, aber eben auch nicht vergleichbar. Denn je nach Einstellung des Anwenders kann eine der Arbeitstheorien hervorragend sein, während andere gerade für diesen Anwender unbrauchbar sind. Wer beispielsweise überhaupt nichts von Quantentheorie versteht, wird sie als Arbeitshypothese nicht verwenden können usw. Fazit: auch hier ist ein Vergleich nicht möglich.
Das Leistungsprofil eines Radionikgeräts orientiert sich ganz eindeutig am Anwender. Ein Radioniksystem kann verschiedene den Geist des Anwenders unterstützende Eigenschaften haben. Hier und nur hier sind Vergleiche möglich, die jedoch auch nicht absolut zu bewerten sind, denn was für den einen Anwender unverzichtbar ist, kann für den anderen unbrauchbar sein.
F.: Und noch etwas: Gibt es irgendwo eine klare Beschreibung, wie es funktioniert, bzw. wie so eine Maschine gebaut ist? Also auch das Technische, wie die Drähte miteinander, oder welche Drähte wie verbunden sind?
A.: Es gibt eine Patentschrift von George de la Warr über seinen radionischen Projektor. Schaltungen aller anderen Entwürfe sind unbekannt. Es wurden verschiedentlich Geräte geöffnet und deren Schaltungen abgeschrieben, das betrifft jedoch nur Geräte der älteren Generation, in denen elektrische Schaltkreise Verwendung fanden. Diese Schaltungen repräsentieren immer die Vorstellungen der Erfinder in deren jeweiligen Zeit. Andere Geräte wie das Pegotty Board sind gar nicht elektrisch verschaltet. Heutige Entwürfe befassen sich grundsätzlich mit der Verbindung der zahlengebenden oder wortgebenden Einrichtungen (beispielsweise einem Display) mit einem Patientenmuster. Ob das physikalisch geschieht oder elektronisch oder gar als Zeichnung auf Papier ist dabei vollkommen unerheblich, solange der Zweck der maximalen Unterstützung des Anwenders erreicht wird.
F.: Sie haben mir schon ein bisschen etwas gesagt. Mit ‘Vergleich’ meine ich übrigens gar nichts anderes als zum Beispiel die Angabe: ‘dieses Gerät arbeitet mit dem Begriff der Quantentheorie, worunter das und das zu verstehen ist’, oder ‘Gerät X hat 4 Zeilen mit je 8 Drehschaltern’, oder ‘Gerät Y hat gar keine Drehschalter, man gibt die Raten mit Worten / mit Zahlen auf einem Display ein’, oder was auch immer. Oder ‘Gerät Z arbeitet ohne Strom’, oder ‘mit Gerät B kann man nur Positiv-Raten laden’. Oder ‘mit Gerät A kann man sehr gut eigene Raten erfinden und eingeben’. Oder ich weiß nicht was.
A.: Die Idee, mal alle verfügbaren Radionikgeräte aufzulisten, zu beschreiben und deren Unterstützung für den Anwender zu unterscheiden, ist nicht ganz neu. Jedoch gibt es nur sehr wenige ‘Wissende’, die wirklich alles kennen. Ich wäre zwar so einer, aber meine Zeit erlaubt ein solches ‘Werk’ nicht. So ist es stets am einfachsten, mich anzurufen, mir zu emailen oder zu schreiben und mein Wissen anzuzapfen. Das geht am schnellsten und ist stets aktuell. Ich mache das gerne und es macht große mir Freude, über Radionik Auskunft zu geben.
F.: War der schwarze Kasten, mit dem Sie lernten, das, womit Catherine Grey arbeitet?
A.: Nein, das war ein unbenanntes Gerät der englischen Radionikschule. Schauen Sie mal hier (http://www.radionica.it/SIR.html). Sie sehen dort meine italienische Kollegin und Freundin Alessandra Previdi an ihrem Arbeitsplatz. Das Schulgerät sehen Sie im Hintergrund. Meines habe ich verkauft – ich brauchte es nicht mehr.
F.: Ich habe auch schon gehört, dass jemand von sich sagt, er mache Radionik, aber alles, was er macht, ist gewisse Heilmittel auf einen Patienten testen und dann diese verkaufen. Das ist ja auch nicht schlecht, gar nichts dagegen, aber das scheint auch auszusagen, dass dieses Gerät dann speziell auf solche Sachen gefertigt ist, und man vielleicht andere Sachen wieder gar nicht machen kann.
A.: Moment! Sie sagen aus, er testet nur. Das ist reine Radiästhesie, die Sie auch über einer Pendeltafel erledigen könnten. Es gibt spezielle Radionikgeräte, die homöopathische Mittel simulieren (so der Spezialausdruck). Die haben jedoch mit der Analyse, gemeint ist die Feststellung der notwendigen Mittel, nichts zu tun.
F.: Das wäre dann den “Radionik-Entwurf seines Erfinders”, wie Sie es nennen, und diese Entwürfe würden mich interessieren. Es lassen offenbar auch nicht alle Geräte gleich viele eigene zusätzliche Möglichkeiten zu.
A.: Das kommt, wie ich schon ausgesagt haben, immer auf den Kontext an, in dem sich so ein Erfinder bewegt. In einem Buch aus meinem Verlag (R: Murray Denning, Meine Suche nach radionischen Wahrheiten), werden solche Konzepte beschrieben. Der heutige moderne Interessent ist ja auch ein Kind seiner Zeit und Interessen und daher sind Unterschiede der Systeme durchaus erwünscht und angebracht.
Was man nur vermeiden sollte, ist ein künstliches Interesse zu erzeugen. Denn das kann der Anwender auf Dauer nicht aufrecht halten und vergibt damit Ressourcen.
F.: Sie sagen, dass ein Radionik-Gerät einfach ‘Unterstützung für den Geist’ des Radionikers ist. Das meine ich ja: wie bringt es ein Gerät fertig, eine solche Unterstützung zu sein? Einfach eine Anhäufung von Plastik und Metall reicht da eben gerade nicht. Das hat System, eine radionische Schwingung wird auf eine gewisse Weise erzeugt, und moduliert wird sie dann vom Radioniker.
A.: Stop! Es gibt keine radionische Schwingung. Es gibt keine radionischen Schaltkreise, es gibt keine radionische Technik, die physikalische Wirkungen erzeugt.
Das alles funktioniert so:
Experiment: mache Sie sich zwei Untertassen mit Watte und einem halben Teelöffel Kressesamen darauf zurecht, benetzen diese Watte regelmäßig und stellen die Teller nebeneinander auf die Fensterbank. Den einen Teller behandeln Sie auf Wachstum den andern nicht. Dieses Experiment kann jeder machen und wird zu 99% zum Erfolg führen, nämlich dass die Kresse des behandelten Tellers besser wächst! Mit anderen Worten – die Heilung ist bewiesen (überträgt man das Ergebnis auf Heilanwendung).
Wie jedoch behandelt man auf Wachstum? Man nimmt ein Symbol, das für einen persönlich Kraft hat. Als Beispiel aus der Religion vielleicht ein Heiligenbildchen, das Sie unter den einen Teller legen. Für einen nicht religiösen Menschen oder einen Indianer aus dem Amazonasgebielt hat das Bildchen überhaupt keine Bedeutung – jedoch für Sie ist sie gegeben. Ergo – und das ist der Knackpunkt – wird das so ‘behandelte’ Experiment besser wachsen.
Ein Radionikgerät ist also nichts anderes als ein äußerer Ausdruck für Ihre inneren Kraftsymbole. Bei einem Radionikgerät kommt es also darauf an, dass es möglichst viele davon aus Ihrem Inneren repräsentiert.
F.: Ich selber arbeite mit Kybertron-Geräten. Da ich aber keine Ahnung habe, was es dann sonst noch auf dem Markt gibt, und wie völlig anders andere Geräte sind, hätte mich das schon interessiert. Ich möchte ja dann auch herausfinden, ob sich für mich die Anschaffung eines zusätzlichen, ganz anderen Gerätes lohnt, und zwar eben, weil man vielleicht mit einem anderen Gerät irgend etwas auf eine einfache Weise tun kann, was ich vielleicht nicht tun kann. Das weiß ich ja eben nicht. Und wie kann ich es herausfinden?
A.: Das kann nur die Praxis zeigen. Ist Ihnen denn schonmal ein Problem begegnet, das Sie nicht mit Ihrem System lösen konnten?
F.: Auf dem Internet finde ich Geräte, die total verschieden aussehen, also die haben vom Aussehen / Schaltern / Display überhaupt nichts mehr gemeinsam. Und wenn ich die Texte lese, die die Geräte auf den Webpages beschreiben, komme ich überhaupt nicht draus, also fast so wenig, wie wenn ich überhaupt nichts von Radionik verstünde.
A.: Das sind eben die Gedanken von Menschen, die (für sich) einen ganz anderen Zugang zu dieser Bewusstseinstechnik gefunden haben. Es ist überhaupt nicht notwendig, dass Sie sich damit befassen, solange Sie mit Ihrem System alles machen können, was Sie sich wünschen. Ansonsten sollten Sie Matthias Wyneken fragen, ob er seinem System etwas beibringen kann, was noch nicht enthalten ist.
F.: Die Frage mit den Drähten: dabei geht es mir um die Erzeugung von radionischer Schwingung, die mehr als eine Anhäufung von Drähten und anderen Sachen ist.
A.: Siehe oben zur radionischen Schwingung.
F.: Sie sagen, ‘Schaltungen seien unbekannt’, da jeder sein eigenes System hat. Aber etwas Gemeinsames in den Schaltungen müssen sie haben, sonst wären es keine Radionik-Geräte, sondern eines wäre ein Kühlschrank und das andere eine Waschmaschine. Und dieses Gemeinsame möchte ich wissen.
A.: Sie haben nichts gemeinsames, außer wenn sie Geräte der ersten Generation sind. Wenn Sie den ‘Radionik Report’ von Edward W. Russel gelesen haben, wissen Sie, dass die erste Arbeitshypothese elektrischer Natur war. So hat man Widerstandsnetzwerke gebaut, um Krankheiten bei der Analyse unterscheiden zu können. Elektrische Schaltungen haben diese Netzwerke nachgebildet. Wie man aber in ‘Dimensionen der Radionik’ von David Tansley lesen kann, wurde damit beileibe nicht die eine elektrische Bedeutung sondern eine geometrische abgebildet. Zitat:
F.13. Verwenden radionische Instrumente – viele von diesen haben Schalter, mit welchen Zahlen eingestellt werden, um die Instrumente auf den erforderlichen Gedanken einzustellen – die numerische Repräsentation?
A.13. Nein. Soweit mir bekannt ist, ist in allen solchen Entwürfen der Zweck der nummerierten Skalen, zu ermöglichen, ein Muster bekannter räumlicher Verhältnisse innerhalb des Instruments aufzubauen.
Z.B. ’5-9-6′ wird auf drei aufeinander folgenden Schaltern eines Instruments gesetzt, während alle anderen Schalter auf 0 eingestellt sind. Das im Instrument erzeugte geometrische Muster ist:

Die Kondensatoren, C1 - C2 - oder eine andere Methode, zwischen den einstellbaren Skalen, meistens Radiopotentiometer, dienen zur Vermeidung dessen, dass die Länge der verbindenden Drähte Teil des Verhältnisses wird
(Zitat Ende)
Ihr Kybertron hat überhaupt keine Schaltungen, die nicht zum Betrieb des Computers notwendig sind, es können demzufolge auch gar keine vorhanden sein, die eine ‘radionische Schwingung’ erzeugen. Es handelt sich um Software, also Ablaufbefehle für einen Computer.
F.: Ich werde oft von Leuten gefragt, was denn das eigentlich sei. Dabei habe ich gemerkt, dass ich zu wenig technisches Wissen habe, um eine adäquate Antwort zu geben, eine Antwort, die mich selber auch befriedigen würde.
A.: Ich sage immer Folgendes: Radionik ist eine zweigeteilte Wissenschaft. Der analytische Teil ist reine Radiästhesie, der therapeutische Teil ist gerätegestützte Geistheilung! Ich glaube das sagt alles.
F.: Ich weiß nicht, wie geheim oder wie offen das Geheimnis ist unter Radionikgeräte-Herstellern. Vielleicht können Sie mir das auch mitteilen.
A.: Es ist gar kein Geheimnis. ‘Man’ redet jedoch nicht so gern darüber, weil das ggfs. geschäftsschädigend ist. Die meisten Hersteller versuchen zu suggerieren, dass ihr Gerät etwas macht (eine Wirkung hat), was definitiv nicht der Fall ist, denn sonst gäbe es keine Krankheiten mehr.
Alle Radionikgeräte machen nichts anderes, als den Geist des Anwenders in seinem radionischen Tun zu unterstützen (siehe oben).
F.: Ich selber möchte keine Geräte herstellen, ich bin keine Technikerin, aber ich möchte den Kunden adäquate Antworten geben, und ich möchte auch selber etwas mehr Grundlagenwissen haben. Gibt es darüber ein Buch?
A.: Es gibt Bücher (vor allem die von David Tansley), die jedoch keine zusammenhängenden Erklärungen liefern. Es sind immer nur Hinweise und Arbeitshypothesen, die letztlich keine Erklärung einer Autorität bedeuten. Ich würde für Anfänger den ‘Radionik Report’ empfehlen, der leider (!) 400 Seiten hat. Die kleine Lösung wäre das 96-Seiten Buch von David Tansley mit dem Titel ‘Radionik’ aus dem Synthesis Verlag (schauen sie mal auf meinen Bücherseiten unter ‘http://www.radionik.info/buch/radionik.php’, da finden Sie das Vorwort).
F.: Der Kybertron-Geräte-Herstelle Matthias Wyneken macht da zwar kein Geheimnis daraus, aber redet so schnell, dass ich nicht drauskomme, und ein Lehrer ist er halt nicht. Man kann seine Geräte ja auch öffnen und hineinschauen, aber das ist mir zu kompliziert.
A.: Wenn Sie meine Ausführungen oben verinnerlichen, dann kann das so kompliziert sein, wie es will – der Inhalt hat nur den Sinn und Zweck, Ihren Geist zu unterstützen. Alles andere ist nur Beiwerk und Basis für diese Unterstützung.
F.: (Ist keine Frage, sondern ein Rückmeldung) Die Zeckenschutzrate funktioniert sehr gut. Unsere Tiere haben sehr wenige Zecken, was sehr erfreulich ist, trotzdem es hier von Zecken wimmelt. Wir lesen auch oft Zecken ab, die einfach nicht beißen. Ich habe die Rate anfangs mehrmals gesendet, doch jetzt schon länger nicht mehr. Die Tiere scheinen die Information aufgenommen und gespeichert zu haben.
A.: Das kommt vor. Vor allem wenn man den dazu gehörigen Vorsatz hat. Ist aber sehr positiv, denn dann braucht man nicht ständig da hinterher zu sein.
F.: Ich war vor einiger Zeit an einem Kurs, wo wir draußen arbeiten mussten und es sehr viele Mücken hatte. Dort nutze ich die Information “Ich rieche nach Zitrone gespickt mit Nelken”. Und zwar machte ich das rein mental. Ich wurde nicht einmal gestochen, toll!
Ansonsten haben mich die Mücken gern. Seitdem nutze ich diese Info weiter und hatte bisher noch keinen Mückenstich. Danke Dir sehr für diese wundervolle Hilfe.
A.: Gerne. Ich freue mich immer wieder über diese tollen Rückmeldungen. Bitte weiter machen.
F.: Mehrmals informieren: Irgendwie verstehe ich das nicht, warum wir überhaupt mehrmals informieren sollen. Bei mir läuft ja zur Zeit auch eine Behandlung und ich werde gem. Infoblatt, alle 3 Stunden informiert. Warum? Es gibt die perfekte unantastbare Blaupause. Ist ein System aus dem Gleichgewicht geraten, erinnern wir das Ungleichgewicht an die unantastbare Blaupause, den perfekten Plan wieder herzustellen.
A.: Nun, das ist nur in Äußeren so! Der eigentliche radionische Prozess findet bei der Formulierung statt!!!! Alles andere dient nur unserem Unterbewusstsein zur ‘Glaubensstabilisierung’. Wenn der Radioniker dazu einen 3-Stundenrhythmus benötigt, dann soll er ihn doch haben, nicht?
F.: Das heisst wir machen etwas, was (senden von Informationen) eigentlich gar nicht stattfindet, verstehe ich das so richtig? Das wäre somit eine reine Hilfe für den Glauben des Anwenders, damit dieses glauben kann, dass er auch wirklich etwas sendet.
A.: Ganz und 100% richtig – jetzt hast du es!
F.: Was ist der Prozess der Formulierung? Ist mit Formulieren, das Erschaffen der Gedanken gemeint? Wann erschaffen wir diese Gedanken?
A.: Es ist das Zusammenstellen deiner Absicht beim Patienten. Beispiel: bei Pendelaufforderung könnte man formulieren: ‘eliminiere Magengeschwür’.
F.: Was immer dem Ganzen dient, ist super. Also wird wirklich nur so oft gesendet, damit wir als Anwender unser Unterbewusstes unterstützen. Das würde für mich heißen, je stärker ein Mensch in seiner Gedankenkraft ist und sich dieser Stärke natürlich bewusst ist, desto weniger Sendungen muss er durchführen.
A.: Sehr richtig. Jesus hat ja seine Wunder auch nicht alle 3 Stunden wiederholt – es war nicht nötig.
F.: Dieses ganze System ist ja sehr intelligent. Warum genügt es dann nicht, die Information ein Mal zu senden? Nur einem Auffassungsschwerfälligen oder Desinteressierten muss ich das gleiche hundert Mal sagen.
A.: Siehe oben. Ansonsten musst du das schon der Realität überlassen. Du kannst noch so logisch sein, wenn da dein Unterbewusstsein anderer Meinung ist, musst du dem notgedrungen nachgehen, damit du deine maximale Effektivität erreichst.
F.: Das heißt wie stark mein Unterbewusstsein glaubt?
A.: Ja. Genauer gesagt, wie stark das Unterbewusstsein seine Rolle als Schöpfer annehmen kann.
F.: Das heißt somit ich muss mein Unterbewusstsein trainieren, damit es glaubt?
A.: Trainieren und führen.
F.: Und das tue ich durch üben und den Bestätigungen die ich für die richtigen Resultate bekomme? In diesem Prozess kann ich sicher auch noch weiter aktiv werden? Zum Beispiel durch Meditation, Autosuggestion, … noch mehr?
A.: Ja natürlich. Zunächst ist aber Fleiß angesagt. Es müssen immer und immer wieder die gleichen Mechanismen eingepaukt werden, damit eine Routine im Geist entsteht, auf die man dann im Alltag zurückgreifen kann.
F.: Wäre nicht eine Informationskombination sinnvoller, wie zum Beispiel Rate x plus die Info (natürlich auch in Ratenform), dass diese Information so lange im System bleiben soll, bis sie angenommen, integriert und umgesetzt ist, resp. einfach so lange wie sie gebraucht wird. Wäre das nicht erstens viel effizienter und auch logischer. Das andere fühlt sich für mich so an, als wäre es eine/unsere Unsicherheit, dass wir uns nicht sicher sind, ob das System hingehört hat.
A.: Selbstverständlich wird das gemacht (beispielsweise beim Energietransmitter von Chris Dennison), es ist jedoch ganz individuell, ob das ‘genügt’.
F.: Ich finde das einfach so spannend, denn ich fragte mich oben, wie können wir den ‘messen’, wo uns unser Unterbewusstes glaubt und wie fest glaubt es uns. Könnte ich das mit dem Pendel messen?
A.: Natürlich. Jedoch nutzt das wenig, wenn die Praxis dann ein anderes Ergebnis zeigt. Ich rate von Pendelübungen über sich selbst immer ab, da es die Glaubenskraft schwächen kann. So eine Abfrage bedeutet nämlich immer ein gewissen Maß an Misstrauen.
F.: Für mich sind Raten wie Gedankenformen und ich selber kann bestimmen, wie lange meine Gedankenform ‘leben und wirken’ soll. Das ist die Kraft meines Geistes.
A.: Ganz richtig. Aber auch das ist ganz individuell und auch ‘innerhalb’ des einzelnen Anwenders gibt es da Unterschiede. Manche können das genau so durchführen, andere sind innerlich noch nicht so trainiert und müssen Umwege gehen. Die Realität wird zeigen, zu welcher Sorte du gehörst, bzw. wie dein Unterbewusstsein auf deine Anforderungen reagiert.
F.: Wenn ich ein Computersystem habe, welches Raten periodisch immer wieder versendet, ist dann der Geist des Anwenders wirklich noch voll dabei? D. h. alle drei Stunden werden Infos gesendet, vollkommen automatisch. Dem Anwender ist es nicht möglich diese Übertragungen zu begleiten. Wäre dann eine Sendung, wie oben beschrieben, nicht viel kraftvoller? Ich könnte diese Sendung auch noch mit einem kurzen Gebet verstärken, um noch mehr Kraft in die Sendung zu geben. Mit Kraft meine ich nicht Durchschlagskraft, sondern Liebes-, Konzentrations- und Gedankenkraft. Unsere wahren ganz großen Kräfte, welche wir doch haben.
A.: Das ist die gleiche Frage wie zuvor. Mache dir bitte klar, der Computer sendet doch gar nichts! Wohin denn? Mit welcher Technik denn? Nein, Es ist das ‘in die Physis bringen’ der Gedanken des Radionikers.
F.: Hier habe ich wirklich eine Blockade. Für mich hört sich dann diese Sendetechnologie, utopisch an. D.h. wir bringen Gedanken (=Formulierungen?) ‘in die Physis’ wegen unseres Unterbewussten, gar nicht für die Heilsendung.
A.: Ja. Es ist – vielleicht verstehst du das dann besser – ein Ritual, das keinerlei technische Relevanz hat. Schließlich gibt es ja auch Radionikgeräte aus Papier.
F.: Aber weil keine Heilsendung stattfinden kann, ohne dass unser Unterbewusstes glaubt und vertraut, müssen wir diesen ‘Umweg’ gehen. Habe ich das jetzt richtig verstanden?
A.: Ja.
F.: Also: Alles (x-Mal senden mit Technologie xy) tun wir nur, damit unser Unterbewusstes uns glaubt, dass wir etwas tun?
A.: Ja – dass wir etwas tun und dass daraufhin etwas geschieht.
Es ist schon seltsam, was die Bildung mit uns anfängt. Erst paukt sie uns ein, dass ohne Technik gar nichts geht, dann wenden wir uns von ihr ab, sind aber geprägt vom Technikdenken. Nun musst du dich also wieder rückwärtsbilden. Das kann schwer sein, wenn man auf dem ‘leichten’ (gewohnten) Weltbild beharrt. Das kann aber auch leicht sein, wenn man loslassen und vertrauen kann.












