Fragen aus dem vergangenen Monat 08.2006

gestellt an und beantwortet von Claudio Romanazzi MRadA

Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!

F.: Und nun zu meinen Überlegungen: aus der Mikroelektronik ist Ihnen sicherlich bekannt, dass Chips auf den späteren Träger fotografisch aufgebracht und später geätzt und geschnitten werden – ein technisch äußerst aufwendiges Verfahren. Die Träger bestehen aus Reinstsilizium mit einem Reinheitsgrad von 99.9999%. Je nach Durchmesser können so auf einer Siliziumscheibe mehrere Hundert Chips geschnitten werden. Scheiben gibt es in 100, 150, 200 und 300 mm Durchmesser. Eine Siliziumscheibe ist ca. 2mm diclk und hat eine verspiegelte Oberfläche. Silizium ist ein Einkristall und das Material äußerst spröde. Eine solche Scheibe sollte schon auf einem festen Untergrund liegen und die verspiegelte Oberfläche durch eine Glasscheibe gleichen Durchmessers abgedeckt sein. Darauf könnte man nun radionische Symbole usw. aufbringen. Einige dieser Scheiben (100 und 300 mm) habe ich und könnte Sie Ihnen zur Verfügung stellen. Glücklicherweise haben wir hier in Freiberg einen von drei weltweit bestehenden Unternehmen, die in der Lage sind, derart große Scheiben von 300 mm Durchmesser herzustellen. Sollten Sie Interesse haben, lassen Sie es mich wissen.
A.: Die MARK-Geräte gibt es schon lange nicht mehr. Hier dient das Buch eigentlich nur zur Erklärung der Entwicklungsgeschichte der Software ETRE.
Radionik funktioniert nicht mit Geräten (wenn es das gäbe, würde es ja keine Krankheiten mehr geben!). Die Geräte (auch Software) dienen einzig und allein der Unterstützung des Bewusstseins und Unterbewusstseins des Anwenders zum Zweck radiästhetischer Analysen und geistigem Heilen. Die Geräte (Software) selbst haben keinerlei physikalische Wirkungen.
Wenn es die MARK-Geräte noch gäbe, wäre Ihre Idee dann durchaus sinnvoll, wenn das Gerät dadurch mehr Unterstützung für die o.a. Ziele liefern würde. Das wäre der Fall, wenn der Anwender sich davon angesprochen fühlen würde.
Jeder Mensch ist auf seinem Gebiet natürlich Spezialist. Es entstehen dadurch sehr viele Ideen für Unterstützungen. Diese sind jedoch nicht für jeden geeignet, da die Welten der Anwender sehr verschieden sind. Am besten sind daher Symbole, Materialien usw. geeignet, die einen breiten Bekanntheitsgrad haben (der durchaus auch nur unbewusst vorhanden sein darf) und denen eine individuell zugemessene Wirkung zugeschrieben wird (Beispiel: Numerologie). ‘Zutaten’, die für den Anwender keine Bedeutung haben, tragen nicht zu einer verbesserten Unterstützung bei.

F. Wie kann ich 250 Patienten gleichzeitig behandeln? Es ist doch unmöglich, sich auf so viele Menschen/Tiere/Dinge gleichzeitig zu konzentrieren und zum nacheinander Abhandeln würden ja die 24 Stunden nicht ausreichen?
A.: Ok, bauen wir also zunächst mal eine grundlegende Basis auf und stellen die Frage: “Was ist eigentlich der radionische Prozess?” Meine Antwort darauf lautet: “Der radionische Prozess ist das Formulieren einer positiv vollendeten Absicht.” Nächste Frage: “Wann findet der radionische Prozess statt?” Antwort: “Der radionische Prozess findet im Augenblick der Formulierung der positiv vollendeten Absicht statt.”
Für unsere Ausgangsfrage bedeutet das, dass wir ja garnicht 250 Menschen/Tiere/Dinge gleichzeitig behandeln, denn die Formulierung der Absicht findet ja tatsächlich nacheinander statt.
Fazit: solche Fragen entstehen durch Unkenntnis der radionischen Mechanismen in Zusammenhang mit den modernen Radionikprogrammen, die den Eindruck erwecken, dass große Mengen an Behandlungen quasi gleichzeitig abgehandelt werden. In diesem Zusammenhang stelle ich gleich auch noch die fast immer darauf folgenden Fragen vor:
F1: Wieso muss ich dann meinem Computer so viele Wiederholungen der Behandlungen angeben?
F2: Wieso muss ich überhaupt die formulierte Absicht vom Computer abhandeln lassen?
F3: Wie ist der Zusammenhang zwischen der formulierten Absicht und einem wie immer gearteten Prozedere beim Projizieren mit einem Radionikinstrument?

Zu F1:
Das muss man eben nicht, aber man kann natürlich! Ausgebildete Radioniker brauchen keine Wiederholungen – für was auch? Jedoch sind wir ja alle verschieden gestrickt und so braucht manches unserer Unterbewusstseine die Illusion, dass mehr mehr bringt. So ist es zu erklären, das viele weniger gebildete Radionikanwender massenweise immer die gleiche Absicht projizieren. Das ist beileibe nichts ‘Illegitimes’ und auch die Wirkung wird dadurch nicht beeinträchtigt. Das bedeutet jedoch im Umkehrschluss auch, dass sie durch viele Wiederholungen nicht besser wird.

Zu F2:
Durch unsere Kultur und Bildung können wir meist nicht glauben, dass wir als Personen eine Wirkung haben können. Unser Unterbewusstsein muss daher überzeugt werden, dass dies mit Hilfe eines Apparats geht. Die Erfahrung zeigt, dass wir wesentlich effektiver sind, wenn uns ein Gerät zur Seite steht.
Von Radionikern mit langer (jahrzehntelanger) Praxis ist bekannt, dass sie sich nur noch vorstellen, wie sie ihr Radionikgerät bei einem bestimmten Problem einstellen. Das genügt, um die beabsichtigte Wirkung zu erzielen. Wir Radioniker befinden sich also alle auf dem Weg zur Geistheilung.

Zu F3:
In der Radionik verwendet man Bilder, Raten, Symbole, um damit etwas für das Unterbewusstsein ‘mundgerecht’ auszudrücken. Es ist das Unterbewusstsein, das die Arbeit macht, denn unser Bewusstsein ist dazu nicht in der Lage, wie wir alle selbst feststellen können. Damit es selbst glauben kann, dass es eine Wirkung hat, wird es durch ein Ritual davon überzeugt. Dieses Ritual kann aus dem Einstellen von Raten mittels Schaltern bestehen oder aus dem Zuordnen von Projektionslisten zu Symptomen. Das genügt jedoch noch nicht. Es muss damit noch etwas passieren: die Projektion selbst! Bei den klassischen Radionikgeräten wird für eine intuitiv ermittelte Zeit ein Patientenmuster mit der Schalterstellung, die eine Rate ausdrückt, in Verbindung gebracht. Bei den modernen Computerprogrammen wird eine Behandlungsliste mit den Patienten/Klienten/Kunden-Daten in Zusammenhang gebracht. Es wird zwar oftmals behauptet, dass etwas gesendet wird, jedoch hat noch keiner aussagen können, wie das vonstatten gehen soll. Viel logischer ist daher das unbewusste In-Zusammenhang-Bringen der positiv vollendeten Absichten mit den Patientendaten. Das Ritual ist ein anderes, das dahintersteckende Prinzip jedoch das Gleiche.

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