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Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!
F.: Wie schon einmal erwähnt, kann ich leider nicht an einer Radionikausbildung teilnehmen, sodass ich mich via Bücher, Internet, Ihre Radionik-Info weiterbilden muss, was leider eine Ausbildung nicht ersetzen kann.
A.: Nun, das machen viele so und ist auch vollkommen legitim.
F.: Deshalb habe ich eine Frage, die mich momentan beschäftigt (aus Erfahrung) und die ich gerne ‘loshaben’ möchte.
A.: Ok, legen wir los.
F.: Es geht hier um die so genannte ‘Erstverschlimmerung’. Bei der Homöopathie ist das Finden des Simile das eine, das richtige Reagieren auf die Wirkung einer Gabe das andere, und das ist manchmal wirklich eine Kunst. Was haben Sie in dieser Hinsicht mit der Radionik für Erfahrungen gemacht?
A.: Nun, zuerst muss man ja wissen, dass Hahnemann selbst das Problem der Erstverschlimmerung bei homöopathischen Gaben durch die Einführung der LM-Potenzen gelöst hatte. Es ist für die Homöopathie also nicht nötig, Erstverschlimmerungen in Kauf zu nehmen. Am Ende seiner Laufbahn hat er nur noch LM-Potenzen verwendet und bekam keine Erstverschlimmerungen mehr. Ich verstehe das wie eine ‘Glättung’ bestehender ‘Unsauberkeiten’ in seiner Therapieform. Die Unsauberkeiten haben ihn jedoch überlebt und so gibt es heute die Mär von der Erstverschlimmerung, die für die homöopathische Anwendung ein Zeichen der Wirksamkeit gewertet wird.
Der zweite Punkt ist der, dass ich als Radioniker ja überhaupt keine Homöopathie brauche. Aus welchem Grund sollte ich einen Umweg gehen und nicht radionisch ‘direkt’ das projizieren, was ich erreichen will? Nehmen wir ein Beispiel. Ein Patient hat sich verletzt und würde homöopathisch gesehen Arnika benötigen. Ein Homöopath würde beispielsweise Arnika D4 oder D6 verschreiben und damit sicherstellen, dass die Verletzung schneller und problemloser heilt. Als Radioniker brauche ich jedoch Arnika überhaupt nicht. Ich schaue in meinem Ratenbuch nach oder erfinde eine entsprechende Affirmation und projiziere das Ermittelte. Das ist nicht nur geschickter sondern auch verantwortungsvoller. Denn bei Arnika habe ich eine bestimmte Erwartung, die jedoch erfahrungsgemäß nicht immer punktgenau erfüllt wird. Bei einer Rate oder Affirmation bekomme ich – so ich genau die Ursachen treffe – genau das, was ich möchte. Man könnte nun argumentieren, dass dies ja auch bei der Wahl eines homöopathischen Mittels zuträfe. Das stimmt schon, ist jedoch ein Umweg, denn ich muss dazu erst Homöopathie lernen. Das ist, wie jeder weiß ein sehr langer Prozess, den sich nicht viele antun wollen.
Aus diese Gründen habe ich ehrlich gesagt überhaupt keine Erfahrungen damit gemacht. Die Dinge stehen mir zwar zur Verfügung und sie sind auch im Radionikstudium Thema, sie werden jedoch nicht forciert und spielen daher normalerweise eine nur geringe Rolle.
Ich kenne jedoch Anwender, die beispielsweise radionisch erstellte Schüsslermittel mit großem Erfolg anwenden, ich habe jedoch über das Thema Erstverschlimmerungen keine Information.
F.: Wenn Sie noch Zeit haben, eine andere Bitte: Haben Sie ein Zusammenstellung von Affirmationen oder Raten für den Heuschnupfen?
A.: Das habe ich nicht, denn ich kümmere mich nie um ein Symptom direkt sondern stets um die Ursache. Die kann jedoch, wie Sie sicher wissen, ganz individuell sein, und damit gibt es für mich keine ‘Liste’, die ich bei einem solchen Zustand immer anwenden würde.
F.: Und, sorry, wie kann man jemand, der körperlich abhängig ist von einer Droge wie zum Beispiel ‘Tramal’ radionisch am besten helfen?
A.: Das Universalrezept ist immer das gleiche: Ursachen ermitteln und – so möglich – beseitigen, ausschleichen, fasten, (auf allen Ebenen) gesund leben.
Letzteres ist natürlich ein riesiges Gebiet, weswegen ich darauf nun nicht näher eingehen kann. Voraussetzung ist jedoch die Beseitigung der Ursachen. Dazu gehört eine ‘anständige’ radionische Ursachenermittlung, warum die Einnahme notwendig war. An diesen Ursachen gilt es zu arbeiten. Dabei darf man sich nicht vorstellen, dass eine Beseitigung immer ganz einfach ist. Manchmal sind Teile der Ursachen gar nicht abwendbar. Dann gilt es, an anderer Stelle Stress ‘einzusparen’ und damit Ressourcen zu deren Kompensation freizumachen. Das ist oft kein einfacher Vorgang, der stets von erfahrenen Leuten begleitet werden sollte.
Man darf sich auch nicht vorstellen, dass Radionik mit einer Art Zauberformel, all das – klick – abstellen kann, zu dem auch andere Therapieformen Jahre brauchen. Auch in der Radionik gilt, dass solche Prozesse ihre Zeit brauchen (siehe beispielsweise den Schneckenartikel aus dem letzten RNS). Der Erfolg kommt fast zwangsläufig mit der guten Analyse der Ursachen und deren konsequenten Beseitigung. Ein Patentrezept gibt es wie immer nicht.
F.: mit Spannung habe ich Ihren Bericht ‘Radionik und Insektenschutz bei Pferden’ gelesen und unmittelbar die enthaltenen Daten meiner radionikerfahrenen Heilpraktikerin gegeben. Da wir hier mal wieder beim Reiten von den lieben Tierchen aufgefressen werden und ich eigentlich gegen chemische Abwehrmittel bin, bin ich natürlich dankbar für jedes praktikable Mittel. Sie schreiben, Sie haben das Ganze unter dem Namen ‘Insektenschutz’ auf die Pferde projiziert. Erlauben Sie mir die Frage, wie oft?
A.: wie üblich in der Radionik wird die Frequenz der Projektion ganz individuell festgelegt. Damals hatte ich das – glaube ich – 2mal projiziert im Abstand von 1 Woche. Das war’s dann für dieses Jahr (Anfang der 2000er).
Inzwischen haben sich weitere Meldungen zum Thema aufgetan. Die meisten Anwender haben sich mit Zecken und ihren Hunden beschäftigt. 100% der Meldungen geben eine starke bis vollständige Reduzierung der Zecken am Hund an. Pferdehalter sind da nicht so ‘mitteilsam’ – die beiden Meldungen bisher berichten von gemischten Erfolgen.
Aaaber auch hier sagt das nichts über die Qualität der Liste aus, sondern nur über die Resonanz der/s Anwender/in und der Qualität als Radioniker/in.
F.: Hallo – ich möchte gerne Pferdeweiden besenden und es wäre schön, wenn es die Möglichkeit gäbe das Wachsen von der Pflanze Jakobskreutzkraut zu verhindern, da sie giftig für Pferde ist. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten, mit der Vorgehensweise und ggf. entsprechende Raten?
A.: Ja nun, ich hatte ja in einem der letzten Newsletter (wie ich sehe abonnieren Sie den ja auch) über genmanipulierte Feldfrüchte und deren Abwehr referiert. Prinzipiell gilt Gleiches für unerwünschte Pflanzen.
Generell – je präziser man seine Wünsche äußert, desto besser die Wirkung. Das bedeutet, dass jede Giftpflanze einzeln angesprochen werden sollte (nicht für Pferde giftige Pflanzen allgemein)! UND stets konstruktiv handeln.
Vorschläge:
1. Inaktivieren der Samen der giftigen Pflanzen.
2. Nutzpflanzen haben mehr Lebenskraft als für Pferde giftige Pflanzen (ggfs. Lebenskraft auf erstere projizieren).
3. Projektion: Pferde haben kein Interesse an giftigen Pflanzen (diese natürlich nicht halbverhungert auf die Weide lassen!).
4. Einsaat von Nutzpflanzen dort wo Ihre nicht gewollten Pflanzen wachsen.
5. Diese Saat vorher in Lebenskraft und Durchsetzungsvermögen optimieren.
6. Boden für Nutzpflanzen optimieren (keine negativen Eigenschaften für giftige Pflanzen anstechen).
Als Patientenmuster entweder Luftaufnahmen (GoogleEarth) oder ein Gemisch aus Bodenproben der gesamten Weide, um die es geht, verwenden.
Bitte denken Sie auch daran, dass das alles nicht sofort wirken kann, sondern Zeit braucht. Werden Sie jetzt aktiv und beurteilen Sie die Wirkung im kommenden Jahr (siehe auch Schneckenartikel im letzten RNS).
Ich würde immer die gesamte Weide ansprechen und nicht nur einzelne Teile, wo eben die unerwünschten Pflanzen wachsen. Schließlich gilt es den Anfängen zu wehren und zu verhindern, dass besagte Pflanzen sich dann ‘einfach’ wo anders auf der gleichen (nämlich der ihren) Weide aussähen.
Man muss sich auch darüber klar sein, dass man mit so einer Handlung gegen die natürliche Ordnung verstößt. Auch für Pferde giftige Pflanzen (soweit keine Zierpflanzen) gehören in unseren Breitengraden zur Natur. Es wäre verkehrt, das verhindern zu wollen, denn auch die Natur lebt von Synergien. Das bedeutet, die höchste Qualität an (Futter-)Pflanzen bekommt man, wenn man die natürliche Ordnung einhält.
Im Sinne des vorigen Absätze würde ich daher lieber meine Pferde trimmen (Punkt 3 oben), als zu grob in das Pflanzenwachstum eingreifen zu wollen. Wenn nur noch Kreuzkraut wächst – keine Frage, das geht zu weit. Wenn mal ab und zu eines dazwischensteht und sonst genug Futter auf der Weide vorhanden ist, würde ich mir keine Gedanken machen.
Jeder, der Pferde auf der Weide hat, geht diese sowieso ab und zu ab (schon um Pferdeäpfel zu sammeln). Wenn man dann einem Kreuzkraut begegnet, würde ich das vielleicht ausreißen und mit kompostieren.
Raten gibt es dafür natürlich (noch) nicht. Es sind ja auch immer ganz spezielle Erfordernisse, die der Einzelne hat. Daher ist es – auch um der Effektivität Willen – sicher besser, wenn man sich Raten für die eigenen Bedürfnisse selbst erstellt.
F.: Ich sitze gerade über dem Ratenbuch von Delawarr. Ich zitiere von Seite 4 ‘Anmerkungen der Übersetzung’: “Die vorliegenden Raten sind Basis 10 Raten…” Soweit klar. Wie stelle ich z.B. 90. ein ? Ich arbeite mit einer mexikanischen Blackbox mit zwanzig 10er Drehknöpfen.
A.: Die Delawarr Geräte waren so konstruiert, dass der erste Drehschalter 10er (0-100 in 10er-Schritten) anzeigte, alle anderen 1er (0-10 in 1er-Schritten). Wenn Ihr Gerät das nicht kann, lassen Sie den Punkt bei der Einstellung weg und geben 9 und 0 einzeln (oder Äquivalent auf Ihrem Gerät) ein. In Gedanken ‘meinen’ Sie jedoch bitte 90, ok?












