Fragen aus dem vergangenen Monat 09.2006

gestellt an und beantwortet von Claudio Romanazzi MRadA

Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!

F.: Radionische Mittelerstellung: Wenn das Radionikinstrument ja nur eine geistige Stütze für den Anwender ist, und selbst keine physische Funktion erfüllt, wie funktioniert dann das Herstellen oder Kopieren von Heilmitteln, zum Beispiel einer Phosphorus D6 oder das Kopieren von Mitteln von einer Originalampulle auf eine Neutrale? Findet die Mittelwirkung hier nur im Geiste des Anwenders statt, oder wird tatsächlich die spezifische Heilschwingung \”übertragen\”?
A.: Tja, das ist hier wirklich die Frage. Denn wenn das Gerät nichts macht, nichts herstellt, nichts kopiert, dann kann es ja eigentlich nicht funktionieren. Die Wirklichkeit belehrt uns da aber eines Besseren: Die radionisch kopierten oder eigens hergestellten Mittel funktionieren oftmals besser als die gekauften. Was ist passiert? Nun, die Kenntnis des Anwenders ist als Information auf das Trägermaterial aufgebracht worden und entwickelt daher eben genau die erwartete Wirkung! Aber auch das ist nur vordergründig richtig, denn das kann niemand nachweisen. Informationen auf Trägermaterial? Wie soll das gehen? Mir ist daher die Arbeitshypothese lieber, dass das Trägermaterial sozusagen für einen bestimmten Zweck ‘geheilt’ wird, was den beabsichtigten Effekt hervorruft, der sich bei Einnahme entfaltet. Auch dieser Zweck ist ganz individuell vom Anwender abhängig, weswegen gleiche von verschiedenen Radionikern hergestellte Mittel unterschiedliche Wirkungen entfalten, je nach Bildung und Ansicht des jeweiligen Praktikers.
Im Einzelnen heißt das für Ihr Beispiel Phosphorus D6, dass der Anwender eine Vorstellung davon hat, wie Phosphorus wirkt und diese Vorstellung mit seiner Vorstellung über die D6 Potenzierung modifiziert. Diese Information projiziert er auf die Trägersubstanz, welche vom Patienten eingenommen wird.
Ganz privat vertrete ich die These, dass beim radionischen Prozess dem Universum gesagt wird, dass jedesmal, wenn von der betreffenden Trägersubstanz genommen wird, die beabsichtigte Heilwirkung beim Ziel erzeugt wird. Die Trägersubstanz dient da dann nur noch als Auslöser. Mit anderen Worten, die Trägersubstanz triggert1 die Projektion.
Was immer man sich davon als eigene Arbeitshypothese aneignet, man muss sich darüber klar sein, das es eine Arbeitshypothese ist. Ganz ausschließen kann man, dass ein Radionikgerät, auch wenn es speziell für die Homöopathie entworfen wurde, irgend etwas kopiert oder gar herstellt – das ist physikalisch unmöglich.

F.: Wortraten: Mit dem MARS ist ja möglich so genannte Wortraten zu erstellen, zum Beispiel \”Leber regeneriert sich und heilt vollständig\”, was vom System in einen Zahlencode umgerechnet wird. Diese Formulierung, oder eine beliebig andere wird erstmalig vom Anwender erstellt. Ist die Wirksamkeit solcher Raten geringer als zum Beispiel bei Raten, die von hunderten von Anwendern über die Jahre immer wieder verwendet wurden (Copen Originalraten)? Ich habe gelesen (DRS-System, Dittmer), dass Raten um so wirkungsvoller werden, je öfter sie angewendet werden. Angeblich sollen sie eine höhere Resonanz im morphogenetischen Feld erzielen.
A.: Übersetzen wir mal Wortraten mit Affirmationen, dann wird die Sache für Laien klarer. Wenn das Programm nun zur Übersetzung ‘schreitet’, wird das Ganze zu einem Symbol umgewandelt. Die Frage lautet dann, ist das ein fest stehener Algorithmus, kommt also jedesmal die gleiche Rate heraus, wenn ich den Vorgang mehrfach starte (beispielsweise wie beim ORA-Ratengenerator)? Dann würde ich mich innerhalb eines Systems bewegen und sicherlich größere Wirkungen erzielen, als wenn ich immer zufällige Symbole erzeuge.
Die Frage nach der morphischen Resonanz will ich hier nicht beurteilen. Die Radionik ist mit ihren Anwenderzahlen noch zu klein, als dass eine Nutzung von vielen Leuten riesige Unterschiede ausmachen dürfte. Ich messe hier der persönlichen Glaubenskraft bzw. der persönlichen Bedeutung, die eine Affirmation für den Anwender hat, wesentlich mehr Bedeutung zu. Dass Raten um so wirksamer werden, je öfter sie angewendet werden, hat noch keiner dokumentiert, das nimmt man nur an (persönlich halte ich das für einfaches Nachgeplapper auf dem Nährboden von Sheldrake’s morphischer Theorie) ohne jeden Hintergrund. Wenn die Wirkung ansteigt, dann weise ich das der zunehmenden Erfahrung des Anwenders und seinem damit gestiegenen Selbstvertrauen zu.
Was die Wirksamkeit von Raten angeht, verweise ich immer wieder darauf, dass wir als Bewusstsein ohne Nachfragen nicht wissen können, was unser Unterbewusstsein meint. Deswegen sind Fragen nach der Wirksamkeit von Raten als Anfrage an das eigene Pendel oder den eigenen Tensor wesentlich besser aufgehoben, denn nur dort bekommt man die für einen selbst perfekte Antwort. Es nutzt niemandem etwas, Theorien aufzustellen, die in der nächsten Minute vom eigenen Pendel als unbrauchbar zurückgewiesen werden. Daher ist und bleibt meine Meinung, das bei Fragen dieser Art letztlich nur der Anwender selbst antworten kann. Und wie schön passt das in den alten esoterischen Spruch: “Wer eine Frage stellt, hat die Antwort bereits in sich.” (oder so ähnlich).

F.: Hier nochmals eine Anfrage in Bezug auf die so genannten Wortraten (Affirmationen). Ich denke mir ist schon klar, wenn ich zur radionischen Therapie spezifische Informationen von Homöopathika, Bachblüten etc. verwende und ich diese Mittelwirkungen kenne, dass dann dem Organismus eben diese Mittel spezifischen Heilinformationen zur Verfügung gestellt werden und wirken können.
A.: Einwurf: Halt, halt. Zunächst einmal halten wir fest, dass Sie persönlich eine Bildung und Meinung über diese Mittel haben. Sie sagen, Sie kennen die Mittel. Das stimmt aber so gar nicht. Was Sie kennen, haben Sie sich angelesen oder in Kursen angeeignet. Die eigentliche beschriebene Wirkung haben Sie nicht erlebt, denn jeder Mensch reagiert ja anders. Mit anderen Worten – aus eigenem Erleben haben Sie eine gewisse Bandbreite mitbekommen, die Sie einem Mittel zuschreiben.

F. (Fortsetzung): Wie aber sieht es mit Affirmationen aus, bleiben wir beim Bespiel \” Leber regeneriert sich heilt vollständig\”? In diesem Fall tritt ja keine \”Mittelwirkung\” ein auf die der Organismus regulativ reagieren könnte, sondern \”nur\” eine Anweisung entsprechend dem Ziel zu heilen.
A.: Ganz richtig! Und nach meinen Ausführungen oben ist klar: Was zählt ist nicht die Mittelwirkung, sondern das, was Sie persönlich wissen / glauben / erlebt und sich damit angeeignet haben.

F.: Gibt es Erkenntnisse, wie diese Heilwirkung zustande kommt, respektive ergibt sich aus diesen Affirmationen überhaupt eine nennenswerte Wirkung? Macht es also Sinn, damit zu therapieren? Dies scheint eine schwierige Frage zu sein, denn bisher habe ich bei meinen Forschungen noch von keiner Seite eine brauchbare Erklärung bekommen.
A.: Wenn Sie ein Mittel projizieren, erwarten Sie die Wirkung der Mittelbeschreibung. Wenn Sie eine Affirmation projizieren, erwarten Sie die Wirkung des Inhalts der Affirmation. Beim Mittel ‘verlassen’ Sie sich auf die Beschreibungen von Kollegen oder dem Erfinder des Mittels, bei der Affirmation sind Sie als Formulierer auf sich selbst angewiesen (ich glaube, das macht für Sie den Unterschied).
Letztlich arbeiten wir ja mit Bedeutungen (Informationen) und nicht mit Energien. Energien kommen in der Radionik nur als Träger von Informationen vor (beispielsweise bei mit Orgon verstärkten Radionikprojektoren) nicht jedoch als Mittelenergien. Wir haben es also immer ‘nur’ mit Bedeutungen zu tun. Ob die Bedeutung die eines Mittels oder die einer selbst gestrickten Affirmation ist, ist radionisch gesehen ohne Belang. Bei den selbst erstellten Affirmationen gibt es jedoch Qualitätsunterschiede in der Formulierung, weswegen sie mit dem Pendel optimiert werden sollten, was bei den Mitteln bereits erledigt ist.
Um die Frage konkret zu beantworten – es ist belanglos, ob wir Raten, Affirmationen, Symbole, Homöopathie, Edelsteine irgendwelche Blüten usw. usw. projizieren. Die Wirkung hängt immer vom Anwender ab. Im Umkehrschluss ist es daher sicherlich besser genau geschneiderte Affirmationen zu projizieren, denn je genauer man seine Absicht kundtut desto besser der Effekt.

F.: Können Sie mir den Frequenzbereich sagen, in dem die Radionik funktioniert?
A.: Nein, die Radionik arbeitet ausschließlich mit Information und nicht mit Energie, deswegen kann ich keine Frequenz nennen. Würde mit Energie gearbeitet werden, könnte man abschirmen oder verstärken. Das ist in der Radionik nicht möglich. Radionik wäre eine Technik vergleichbar mit einem Radiosender. Keines der mir bekannten Radionikgeräte enthält einen Sender oder als Sender geeignete Strukturen (weswegen ich auch den Begriff ‘Senden’ oder ‘Bewellen’ für die Radionikprojektion ablehne, weder wird etwas gesendet, noch werden Wellen benutzt!). Außerdem würde das beim Empfänger der Projektion technisch geeignete Empfangseinrichtungen voraussetzen. Mir sind solche Einrichtungen noch nicht untergekommen (beispielsweise bei einem Autoreifen oder einer Batterie). Also bitte solche Fragen und die dahinter stehende Einstellung ganz schnell wieder vergessen. So funktioniert Radionik einfach nicht.

F.:
Zitat: Fazit: Radionik funktioniert nur, wenn Projektor (Radioniker) und Empfänger (Patient/Klient/Kunde) beide wollen. Wenn dem nicht so wäre, gäbe es auch hier wieder keine Krankheiten mehr, denn sie wären ggfs. auch gegen den Willen des Empfängers ausgerottet.
Wie ist das dann bei Tieren (und Pflanzen, und Dingen)? Ich behandle meine (und fremde) Hunde bei Verletzungen und Krankheiten – und das in den allermeisten Fällen mit sofortiger Besserung der Leiden. (Ich verwende keine spezielle “Hunde-Krankheiten-Datenbank” sondern eine ältere Version der ICD10 mit entsprechenden eigenen Formulierungen im Healingsheet. Beispiel: bei einem meiner Hunde wurde Arthrose diagnostiziert (sie winselte sogar im Liegen, wollte kaum laufen usw.). Nach bereits kurzer Besendung hatte sie keine Schmerzen mehr, sie humpelt nicht mehr und rennt wieder fröhlich durch die Landschaft. Allerdings hat mir mein Hund nie eine Zustimmung gegeben… Mein bombastischer wachsender Farn auch nicht… Ist es nicht so, dass Radionik bei Tieren, Pflanzen, (und Dingen) eher besser funktioniert, weil sie sich mental nicht blockieren? Und dass wir deshalb von Menschen eine Zustimmung (Willenserklärung, dass sie die Besserung auch wollen…) benötigen, damit sie (wenigstens einen Teil Ihrer) Selbstblockaden lockern?
A.:
Zitat: Wie ist das dann bei Tieren (und Pflanzen, und Dingen)?
Ist doch eigentlich ganz einfach.: Wollen setzt Geist voraus. Tiere, Pflanzen und Dinge haben in absteigender Reihenfolge immer weniger Geist. Tiere haben manchmal zwar einiges, im Gegensatz zu uns Menschen jedoch dann auch wieder nicht so viel. Als Arbeitshypothese sage ich mal, dass es vom Grad der Individualisierung ankommt.

Zitat: Ich behandle meine (und fremde) Hunde bei Verletzungen und Krankheiten – und das in den allermeisten Fällen mit sofortiger Besserung der Leiden. (Ich verwende keine spezielle “Hunde-Krankheiten-Datenbank” sondern eine ältere Version der ICD10 mit entsprechenden eigenen Formulierungen im Healingsheet. Beispiel: bei einem meiner Hunde wurde Arthrose diagnostiziert (Sie winselte sogar im Liegen, wollte kaum laufen usw.). Nach bereits kurzer Besendung hatte sie keine Schmerzen mehr, sie humpelt nicht mehr und rennt wieder fröhlich durch die Landschaft. Allerdings hat mir mein Hund nie eine Zustimmung gegeben… Mein bombastischer wachsender Farn auch nicht…

A.: Antwort siehe oben. Ein weiterer Gedanke ist, dass auch Hunde Gründe haben können, krank zu sein (oftmals beispielsweise aus Liebe zu Frauchen oder Herrchen oder beiden und deren Probleme dann spiegeln). Wenn man diese Ausdrucksmöglichkeit verschließt, können ganz unerwartete Folgen auftreten (zum Beispiel plötzliche Scheidung usw.). Behandelt man eine Rinderherde sieht die Sache natürlich anders aus. Hier haben wir es mit unnatürlicher Haltung und all ihren Folgen zu tun. Ein Farn hat viel bessere Bedingungen, wenn seine Wachstumsbedingungen radionisch optimiert werden.

Zitat: Ist es nicht so, dass Radionik bei Tieren, Pflanzen, (und Dingen) eher besser funktioniert, weil sie sich mental nicht blockieren? Und dass wir deshalb von Menschen eine Zustimmung (Willenserklärung, dass sie die Besserung auch wollen…) benötigen, damit sie (wenigstens einen Teil Ihrer) Selbstblockaden lockern?
A.: Also hier will ich erstmal heftig protestieren: Es gehört zur radionischen Analyse, die Gründe für den nicht optimalen Zustand des Patienten/Klienten herauszufinden (sonst Kunstfehler!!). Findet man dort beispielsweise Blockaden oder eine wie immer geartete Antihaltung zur Behandlung des gegenwärtigen Zustands, dann müssen natürlich vor der eigentlichen Behandlung diese Hindernisse ausgeräumt werden (was nicht notwendigerweise mit Radionik zu tun hat aber natürlich haben kann). Es ist ja eine Domäne der Radionik, die Ursachen der Abweichung herauszufinden und meist in Zusammenarbeit mit dem Patienten auszuräumen. Also zuerst Hausaufgaben machen – dann alles andere.

Zur Willenserklärung ist zu sagen – sie dient einmal dem Schutz des Betreffenden: sie stellt sicher, dass niemand sonst diesen Auftrag gegeben hat; und damit dient sie auch dem Schutz des Radionikers, damit er sich nicht unnötig Karma auflädt (indem er unwissentlich Dinge informiert, für die er keinen Auftrag hat). Es ist absolut illegitim, Leute radionisch zu betreuen, die dies nicht schriftlich beauftragt haben. Im Gegensatz zu deiner Äußerung oben quittieren die Leute ja nicht, dass sie Besserung wollen, sondern dass sie radionische Begleitung wünschen (das mag zwar Besserung implizieren, diese kann jedoch nicht immer garantiert werden).

Wenn dem so wäre, wie du oben angibst, wäre ja auch der Fall denkbar, dass jemand nicht nur Blockaden wegräumt sondern auch (ungesunderweise) geistige, spirituelle und sonstige Tore seines Wesens öffnet und damit in eine Verletzlichkeit hinein gerät, die absolut unerwünscht ist.

Fazit: meines Wissens hat noch kein Patient durch die Einverständniserklärung oder einen Auftrag zur radionische Begleitung Blockaden weggeräumt.

Und warum funktioniert dann die Radionik bei Tieren, Pflanzen und Dingen (scheinbar) besser? Nun, das liegt wieder am Anwender. Wenn er ‘was drauf hat’, ist es vollkommen egal, wen oder was er vor sich hat. Menschen sind nun mal komplizierter als Tiere und Pflanzen und es ist nicht jedem gegeben die Radionik in aller Tiefe zu durchdringen.

Der letzte Satz soll nun keine Kritik an Radionikern sein, die Menschen radionisch zu begleiten schwieriger finden – im Gegenteil: Wachstum findet nur statt, wenn man sich dafür anstrengt. Menschen zu behandeln wird mit zunehmender Übung auch leichter: Es ist dann die Erfahrung, die einen ggfs. vorhandenen Bildungsmangel ausgleicht.

Dieser Beitrag wurde unter September 06 abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>