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Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!
F.: Wie kann ich Raten aus dem 49er System in das 10er System übertragen?
A.: Raten zu übertragen (beispielsweise vom 49er System in das 10er System) halte ich nicht für angemessen. Sie müssten dann neu erstellt werden. Mit mathematischen Tricks an eine solche Sache heranzugehen, schwächt den Symbolgehalt und wird daher nicht gemacht.
F.: vor einiger Zeit stellte ich schon mal eine Frage über die mögliche Effektivität von Wortraten (Affirmationen). Sie meinten, dass es schon “Qualitätsunterschiede” bei deren Formulierung gibt; eben da möchte ich nochmals genauer nachfragen. Altes Beispiel “Leber”, wie sollte eine solche Affirmation formuliert werden, um bestmögliche Effektivität zu erzielen? Wo liegen die Qualitätsunterschiede? Hier zum Beispiel meine Ideen:
- Leber regeneriert sich jetzt vollständig heilt jetzt vollständig aus! (Diese Anweisung formuliert einen Heilungsprozess, der anläuft, aber von dem man nicht weiß, wie lange er bis zum Erfolg laufen soll; Tage, Monate, Jahre?)
- Leber ist vollständig gesund! ( Beschreibt einen Zustand, der momentan nicht gegeben ist, vielleicht gibt das einen Konflikt mit dem Unterbewussten, der eine Heilung verhindert?)
- 100% vollständige Regeneration und Ausheilung der Leber (ich glaube diese und ähnliche Formulierungen habe ich bei Mathias Wyneken gelesen, soll wohl die vollständige Verwirklichung beschreiben) Vielleicht gibt es ja auch noch treffendere Formulierungen.
A.: Tja, das ist hier die große Frage. Zunächst betrachten wir nochmals die Regeln für Affirmationen. Sie sollen positiv vollendet ausgedrückt werden. Doch was bedeutet positiv vollendet? Genau hier setzt der kreative Prozess des Anwenders ein. Denn da ist ja jeder anders gestrickt. Was für den einen positiv ist, mag für einen anderen eher nur neutral sein usw. Schauen wir uns unter diesen Gesichtspunkten Ihre Beispiele an:
- Leber regeneriert sich jetzt vollständig, heilt vollständig aus!
Kommentar: Diese Affirmation beschreibt nicht den angestrebten Endzustand. Meiner Meinung nach ist sie auch noch doppelt beschrieben., denn was ist der Unterschied in Ausheilen und Regenerieren? Natürlich gibt es hier Unterschiede, diese bestehen jedoch nur aus Nuancen. Mein Fazit: unsichere Formulierung, eindeutige Aussage verfehlt. - Leber ist vollständig gesund!
Kommentar: perfekt für den Laien, der nichts von Medizin versteht. Denn was anderes soll er affirmieren? Die Formulierung ist vollendet positiv, folgt also den Regeln für Affirmationen. Gut so. - 100% vollständige Regeneration und Ausheilung der Leber!
Kommentar: was ist denn 100% vollständig? Hier zeigt sich wieder eine Unsicherheit im Formulieren und bei dem was gemeint ist. Ich halte es hier mit David Tansley, der von Einfachheit spricht, die einzuhalten sei. Ansonsten siehe unter 1.
Fazit: Für Laien ist Version 2. perfekt. Vom Mediziner würde ich genauere Angaben erwarten, die als Endziel die perfekte Regeneration haben.
F.: Level der Radionik-Instrumente: Immer wieder habe ich mir die Frage gestellt, ob das radionische Balancieren wirklich auf mehreren Leveln notwendig ist. Die älteren Copen Geräte haben eben 6 oder 12 Level, beim MARS lässt sich eine Rate jeweils nur auf einem getesteten Level balancieren. Ist es wirklich effektiver, die Raten (Leber, Level 1-2-3…)auf verschiedenen Ebenen zu balancieren? Soweit mir bekannt ist, arbeiten manche Radioniksysteme eben auch ohne eine ganze Staffel von “Ebenen” und viele Anwender sind damit erfolgreich.
A.: Da haben Sie ganz Recht. Neudeutsch Level oder klassisch Ebenen spiegeln ‘nur’ die Betrachtungsweise des Schöpfers des entsprechenden Radioniksystems wieder. Auch hier gilt natürlich: je genauer man den Finger auf die Wunde legen kann – mit anderen Worten, je genauer man aussagen/affirmieren kann, um was es geht – desto besser sind die Ergebnisse. Dieses genaue Sagen/Affirmieren ist jedoch wieder vom Anwender und dessen Weltsicht abhängig. Schließlich gibt es sehr gute schulmedizinische RadionikerInnen (Paradebeispiel Ruth Drown), die noch nie etwas von Ebenen gehört haben, geschweige denn damit zu tun haben wollen, und die trotzdem fantastische Radionikerfolge feiern konnten und auch heute noch können. Fazit: wer sich also mit Leveln/Ebenen befasst, der sollte sie auch nutzen. Wer das nicht macht, braucht sie auch nicht. Ob die Ergebnisse mit der Beachtung der Level/Ebenen besser sind, vermag nur die Praxis zu zeigen – ich meine, wer eine brauchbare Sicht der Zusammenhänge hat, die mit Leveln/Ebenen nichts zu tun hat, hat auch keine Nachteile. Wer keine Ahnung von Leven/Ebenen hat und sie trotzdem verwendet oder beachtet, wird keine besonderen Erfolge aufweisen können.
F.: Ich finde es sehr gut, über diesen Weg neue Einsichten über das Thema Radionik zu bekommen, ohne wieder stapelweise neue Bücher kaufen zu müssen oder teure Kurse zu belegen.
A.: Naja, letztlich haben Bücher ja immer den Nachteil, dass man alles kaufen muss und nicht nur das, was einen wirklich interessiert.
F.: Das sinnvolle Formulieren von Affirmationen ist mir leider immer noch nicht ganz klar geworden. Natürlich könnte ich präzisieren und zum Beispiel wie folgt formulieren: ” Leberparenchym ist vollständig gesund”, “Leberstoffwechsel funktioniert vollständig physiologisch”, ” Lungenalveolen sind vollständig gesund – Sauerstoffaustausch funktioniert vollständig physiologisch” etc.
A.: Das schient mir bei einem HP noch nicht ausreichend zu sein. Was mir hier eher vorschwebt ist eine Beschreibung des gesunden Gewebes, wie es im Anatomiebuch steht. Also beispielsweise was das Leberparenchym betrifft:
- Restauriere Leberläppchen zu ihrer sechseckigen Form
- Restauriere Kupfer’sche Sternzellen
- Restauriere Lebervenen der Leberläppchen
- Restauriere Äste der Pfortader
- usw.
je nach Aufgabe. Daneben sind manchmal natürlich auch andere Kommandos sinnvoll: optimiere, verjünge, normalisiere usw.
F.: Wie aber sieht es aus, mit der Formulierung entsprechender Affirmationen bei diagnostisch erfassten Erkrankungen? Soll heißen, wie bringe ich diese in eine sinnvolle positive Affirmation? Zum Beispiel: Leberzellverfettung, Insulinmangel infolge Schädigung der Beta-Zellen Chronische Raucherbronchitis … Hier hab ich einen Hänger, mir fällt leider nicht der richtige Weg ein!
A.: Der Weg ist genau der ungekehrte wie der der Entstehung der Erkrankung. Also beispielsweise Leberzellverfettung aufgrund Schädigung der Beta-Zellen der Bauchspeicheldrüse und darauf beruhendem Insulinmangel. Die Reihenfolge wäre also:
1. Schädigung der Beta-Zellen
2. Insulinmangel
3. Leberzellverfettung.
Jenseits der hier symptomatisch zu ‘betreuenden’ Sachen gilt es zunächst die Ursache für Punkt 1. zu ermitteln. Nehmen wir der Einfachheit halber eine Kleine Ursachenkette an:
- Unzufriedenheit
- Süßigkeitenmissbrauch.
Damit sind wir nun in der Lage, den gesamten Vorgang bis zur Verfettung der Leberzellen zu ‘verarbeiten’:
Gespräch mit dem Patienten zur Bearbeitung der Unzufriedenheit, zur Ermittlung und Bestimmung von Gegenmaßnahmen usw. plus (Vorschläge/Bespiele)
- eliminiere Unzufriedenheit
- projiziere Frieden/Glück
- eliminiere Süßhunger
- projiziere entsprechend ermittelte Bachblüte(n)
- restauriere Beta-Zellen
- restauriere Insulinproduktion
- rege an Beta-Zellen
- stärke Beta-Zellen
- usw. je nach Pendelaussage
- restauriere Leberzellen
- oder je nach dem (siehe auch Leberparenchym oben), was gebraucht wird
Wie gesagt, je genauer man den Zustand beschreibt, desto besser die Ergebnisse. Als medizinisch gebildeter Radioniker sollte man da schon entsprechende Affirmationen formulieren. Der Vorteil hier besteht darin, dass man so genau überwachen kann, wenn etwas und dann wo hakt. Nehmen wir an, dass die Leberzellverfettung nicht zurückgeht, der Insulinmagel jedoch inzwischen behoben ist. Dann können wir daran erkennen, dass es beim Patienten ggfs. noch weitere Gründe für die Verfettung gibt (zum Beispiel Alkoholabusus usw.) und dort dann einsteigen.
F.: Ich wüsste gerne, wie man Raten/Codes selber macht?
A.: Zuerst muss man sich darüber klar werden, in welchem Ratensystem man sich bewegt. Kennt man nur eines, ist das natürlich nicht nötig. Dann muss man dafür sorgen vollkommen ungestört zu sein, damit man die Konzentration aufrecht halten kann.
Dann schreibt man das Ziel hin, für das man eine Rate erstellen will. Das ist notwendig, damit während des Prozesses die Eindeutigkeit gewahrt bleibt.
Dann wird die eigene Quelle intuitiver Information abgefragt (Pedel, Rute/Tensor, Reibeplatte) aus wie vielen Komponenten die gewünschte Rate besteht. Auch dieses wird aufgeschrieben. Danach werden alle Komponenten einzeln ermittelt und jeweils hingeschrieben – fertig.
Während dieser Zeit muss die Konzentration nur und ausschließlich auf dem Ziel liegen. Man darf sich nicht ablenken lassen, beispielsweise durch durch die Wohnung ziehende Kaffeedüfte oder Kindergeschrei im Nachbarhaus. Falls man das Gefühl hat, dass dies nicht optimal gelaufen ist, kann man die fertige Rate auf persönlich effektive Wirkung abfragen. Wenn ein vorher festgelegter Schwellwert (zum Beispiel 80% Effektivität) unterschritten wird, sollte man die einzelnen Komponenten abfragen und ggfs. korrigieren.
F.: ich habe eine Frage zu den “Tierraten” – sind Raten = Frequenzen, die man mittels Konzentration in\’s Unterbewusstsein überträgt, oder sind Raten speziell für Radionik-Geräte?
A.: Raten sind nichts anderes als Symbole. In der Anfangszeit der Radionik wurden sie als technische Werte (Frequenzen) für elektrisch betriebene Geräte erstellt. Als man feststellte, dass diese Geräte auch ohne Strom funktionierten, änderte sich auch die Bedeutung der Raten. Heute haben deren Bestandteile numerologische, astrologische und andere Bedeutungen, die den Symbolgehalt dessen, was durch sie erreicht werden soll, verstärken sollen. Raten werden stets mit Instrumenten verwendet, wenn kein Instrument vorhanden ist, kann man auch die entsprechende Affirmation benutzen. Mit anderen Worten, Raten benutzt man nur, wenn das entsprechende Instrument nichts anderes kann, als Raten darzustellen. Heutzutage gibt es Radioniksysteme, die sowohl Raten als auch Affirmationen darstellen können.
Raten zu verwenden bedeutet übrigens, dass man sich nicht mehr wie bei der Geistheilung konzentrieren muss. Die Konzentration wird durch das Wissen ersetzt, dass die Rate ja auf dem Radionikgerät eingestellt ist.
Der technische Begriff Frequenzen ist hier außerdem nicht am richtigen Platz, denn technisch geschieht gar nichts. Radionik ist ein geistiger Prozess, der mittels der auf dem Radionikgerät eingestellten Raten unterstützt wird.
F.: Kann ich die Raten denn auch verwenden, wenn ich kein Radionik-Gerät besitze? – also die Symbole per Konzentration übertragen?
A.: Selbstverständlich können Sie Raten mittels Konzentration ohne Radionikgerät verwenden. Das hat sogar Vorteile, denn die Konzentration gilt hier Symbolen, die einen perfekten Sinngehalt haben, während Bilder oder Affirmationen doch persönlichen Schwankungen unterliegen.
Der Nachteil ist, dass die erforderliche Konzentration auf Zahlen angewendet doch arg an deren Nichtmenschlichkeit leidet. Das kann jede/r selbst testen, indem er/sie versucht, voll konzentriert gedanklich bis 100 oder noch weiter zu zählen, ohne den Faden zu verlieren und/oder an etwas anderes zu denken.
Ganz allgemein – wenn solche Fragen auftauchen ist die beste Informationsquelle die eigene Intuition (Pendel, Rute, Reibeplatte, Muskeltest)! Die kennt einen ja am besten und das führt dazu, dass ihre Aussagen am treffendsten sind.












