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Achtung: auch im Radionikforum werden Fragen gestellt und beantwortet!
F. (aus einem Telefongespräch): Ich bin bei einem Arzt in radionischer Behandlung. Er behandelt mich gegen meinen Willen gegen Schocks, was ich nicht so gut vertrage. Auch der Umweg über aufgeladene Globuli bringt da keine Erleichterung. Was kann ich machen?
A.: Zunächst muss man sich darüber klar sein, wie überhaupt ein Verhältnis Arzt-Patient zustande kommt. Es ist immer so: der Patient kommt zum Arzt!. In Gesetzesform bedeutet das, Der Patient ist der Auftraggeber, der Arzt der Auftragnehmer. Wenn Sie also Ihre Auftrag zurückziehen, dann darf er sie nicht mehr weiter behandeln.
Ansonsten finde ich die Art, Sie zu behandeln, wenig ethisch. Offensichtlich redet er überhaupt zu wenig mit Ihnen, bzw. setzt sich über Ihre Klagen hinweg. Das ist in der Radionik – so wie ich sie verstehe – vollkommen unüblich, denn die Behandlung soll ja so passend wie möglich ablaufen. Das schließt unnötige ‘Nebenwirkungen’ natürlich aus. Mir scheint, dass der gute Mann Radionik nicht gelernt hat, sondern zwar wirkungsvoll jedoch eher blind im Neben stochert, ohne sich Gedanken um sein Tun zu machen.
F.: Gibt es denn jemand in meiner Nähe, der etwas von Radionik versteht?
A.: Eigentlich braucht die Radionik keine physische Nähe, es genügen dem Radioniker angenehme Patientenmuster.
F.: Ja, ich weiß, aber mir ist es lieber, wenn ich die Person kennen lerne.
A.: Schauen wir mal in meine Datenbank (wir haben dann eine passende Person herausgesucht).
F.: Noch eine Frage. Mein Arzt verwendet nur ein Foto von mir. Wie ich gelesen habe, braucht man doch einen Blutstropfen oder etwas Haar?
A.: Diese Einstellung kommt von der Meinung vieler Laien, dass die Radionik eine physikalische Behandlung ist und man zur Identifizierung des Patienten seine DNS (Erbsubstanz) benötigt – sozusagen seine Telefonnummer im Universum. Diese Meinung ist grundverkehrt, denn Radionik ist ja keine physikalische Therapie. Radionik wirkt nicht auf das Patientenmuster oder (wie manche auch sagen) den Beweis ein.
F. Ja, aber was dann?
A.: Nun, das Patientenmuster dient einzig und allein dem Zweck, dass der Radioniker einen bessern Kontakt zum Patienten bekommt. Im radionischen Prozess finden ja keinerlei physikalische Ereignisse statt und so wird auch das Patientenmuster physikalisch nicht ‘angefasst’. In der radionischen (= radiästhetischen) Analyse dient es dem Radioniker als intensivere, engere Verbindung zum Patienten, in der radionischen Projektion gleichfalls, nur dass es hier um ein Ziel geht und dieses mit dem Patientenmuster enger fokussiert werden kann.
F.: Ich habe Angst davor, dass mein Arzt mich nicht aus seinem Radionikcomputer löscht und weiter behandelt ….
A.: Stellt Ihnen der Arzt eine Rechnung für seine Behandlungen?
F.: Ja.
A.: Nun, dann wird er sie nicht mehr weiter behandeln, denn er hat weder einen Auftrag noch bekommt er dafür von Ihnen Geld. Bitten Sie ihn, Ihre Daten zu löschen. Er hat das Recht, sie zu behalten, denn es sind ja seine. Das ist ähnlich wie bei Röntgenbildern, die ja auch vom Patienten gemacht werden, jedoch Eigentum des Arztes sind.
F.: Noch eine letzte Frage. Ich habe mich inzwischen ganz gut in die Radionik eingelesen, zum Beispiel mit allen Büchern von David Tansley. Ist denn etwas dagegen einzuwenden, wenn wir (gemeint war wohl eine Freundin), um Gutes zu tun, andere Menschen radionisch behandeln?
A.: Nein. Bitte tun Sie das nicht! Das allererste, das Sie benötigen, ist eine Erlaubnis der betreffenden Person, es sei denn, sie wäre ein Kind oder stünde aus andern Gründen unter Vormundschaft. Dann sind die jeweils Erziehungsberechtigten oder Vormünder zu fragen!
F.: Ja aber wir wollen doch nur Gutes tun?
A.: Das kann aus der Sicht der betreffenden Personen ganz anders aussehen. Denn die Definition des Guten ist ja die Ihre und nicht die der betreffenden Personen. Ein weiterer Gesichtspunkt ist, das Sie ohne Analyse, zu der Sie ja ebenfalls einen Auftrag benötigen, gar nicht wissen können, ob das geplante Gute gerade in die Konstellation der Empfänger passt. Alle Zustände eines Menschen haben einen Sinn und ohne diesen zu kennen, stochern Sie ebenso im Nebel, wie Ihr Arzt.
F.: Ja aber …
A.: Entschuldigen Sie die Unterbrechung – noch ein letzter Gedanke. Sie wollen ja auch nicht, dass Ihr Arzt Sie nach Beendigung Ihres Auftrags weiter behandelt. Es ist die gleiche Situation, nur dass Sie hier auf der Behandeltenseite stehen. Hier trifft die alte Volksweisheit: “Was du nicht willst, dass man dir tu’, das füg’ auch keinem ander’n zu!”
Respektieren Sie den freien Willen der einzelnen Personen! Wenn Sie das nicht tun, laden Sie sich schlechtes Karma (universeller Ausgleich) auf. Handeln Sie ethisch und mischen Sie sich nicht ungefragt (‘der Patient kommt zum Arzt’) in die Angelegenheiten anderer Leute ein!
Nochmals: ohne Auftrag sollten Sie nicht tätig werden!












