von Ingo Braune HP und Radioniker
Kommentar: Auszug aus einem Schriftwechsel, den ich mit dem Autor führte und den ich dem geneigten Publikum nicht vorenthalten möchte. Auch seine einzigartige Sprache macht das Lesen hier – trotz des ernsten Themas – zum Vergnügen.
[...] kommt jetzt endlich die Geobiologie. [...]
So ganz sicher bin ich mir nicht, ob ich die Suche nach geopathischen Störzonen noch guten Gewissens empfehlen kann. Das hat, wie du weißt, mit meiner Geschichte zu tun.
Auf Käthe Bachler geht ja die ‘Suche nach dem guten Platz’ zurück. Hanns Zürn sucht lediglich noch eine Art ‘Modell-Störzone’ mit dem krank machenden Kreuzungspunkt. Beide hatten und haben große Erfolge [...].
Gegen Ende meiner eigenen Rutengängertätigkeit bin ich mehr und mehr selber dazu übergegangen, für den jeweiligen Menschen geeigneten Schlafplatz zu lokalisieren, anstatt die Auftraggeber mit einem Gewirr aus Zonen erhöhter Strahlungsintensität zu verunsichern. [...]
Zum anderen reagieren unterschiedliche Menschen unterschiedlich auf die verschiedenen Arten von Störungen. Was den einen fast ins Grab bringt, kratzt den anderen kein bisschen. Deshalb sucht Hanns Zürn nur in enger Führung mit dem anwesenden Patienten, gewissermaßen exklusiv für ihn und nur den für ihn geeigneten Platz.
Dieser Punkt ist über ein Patientenmuster für ‘unsereins’ aber auch lösbar.
Aber ganz gleich, was man sucht, das ‘Gute’ oder das ‘Schlechte’, es ist vorteilhaft für die eigene ‘radionische Eichung’ auf das Grundrissmaterial der Auftraggeber zurückzugreifen, wenn es sich immer einheitlich um eine Skizze im Maßstab 1:50 handelt, also 1 cm auf dem Plan entspricht 50 cm im Zimmer. Das Durchschnittsbett von 200 x 100 cm ist dann 4 x 2 cm groß.
Ich finde, das Fotos als Grundlage der Untersuchung durch unklare Abstände und Perspektive, Aufnahmewinkel, Beleuchtung usw. die Sache für das Vorstellungsvermögen des radionischen Rutengängers kompliziert machen. Für den Auftraggeber ist es natürlich einfacher. Nicht jeder mag sich die Zeit nehmen, den Grundriss und die Position des Betets auszumessen und in eine Skizze zu übertragen. Auch wenn es ein Schritt in die Richtung Eingenverantwortung für die eigene Gesundheit wäre.
Was eine elektrobiologische Untersuchung anbetrifft [...], sehe ich die Schwierigkeit nicht nur in den wirklich verrückten Situationen, die man ohne weiteres in einem unscheinbaren Haus mit Gartenzwerg antreffen kann. Schon das ganz ‘Normale’ ist oft kompliziert genug.
Du wirst einwenden, dass man das ja alles abfragen kann, aber ist es realistisch für den Radioniker [...], der die praktischen Erfahrungen all dieser technischen Kuriositäten, Varietäten und das Wohlergehen der eigenen Familie untergrabenden Bauherreneinfälle nicht gemacht hat? Von Hochfrequenzbestrahlung aus dem privaten und öffentlichen Bereich außerhalb der eigenen Wände mit den Besonderheiten der Durchlässigkeit und des Abschirmverhaltens der unterschiedlichen Baumaterialien und den Reflektionserscheinungen elektromagnetischer Wellen gar nicht zu reden.












