Kopfschmerz und Radionik

Sally Higham FRAdA, 1989

Es scheint, dass jeder Radioniker viele Patienten bekommt, die unter Kopfschmerz leiden. Normalerweise kommt das daher, dass sie daran schon seit Jahren litten, endlos ein Medikament nach dem anderen ausprobiert hatten und niemand ihnen wirklich auf den Grund gegangen ist – und, vielleicht, auch eigentlich gar nicht daran interessiert war, sie auszuheilen.

Es gibt einen gut bekannten Unterschied zwischen dem, was man als Kopfschmerz bezeichnet, und der Migräne. Letztere geht mit Begleitsymptomen wie Schwindel, Erbrechen, Blitzerscheinungen usw. einher. Dazu kommen teilweise außerordentliche Schmerzen. Diese unterscheiden sich von ‘normalen’ Kopfschmerzen, denn sie sind stärker und komplexerer Natur.

Wenn ein Patient mit irgend einer Art von Kopfschmerz zu mir kommt, meine ich, dass dies auf verschiedenen Ebenen der Erforshcung bedarf.

1. Aus dem Gleichgewicht geratene Chakren und die ursachen dazu.

Normalerweise sind Augenbrauenchakra, Solar plexus Chakra, Basis- und Alta major Chakra beteiligt, obwohl auch das Herz(chakra) bei Kreislaufproblemen beteiligt sein kann. Dem beigeordnet sind psychologische Ursachen, wie Spannung und Stress usw. Nur all zu oft zeigt sich Stress nicht sofort als Kopfschmerz, kann den Patienten jedoch einige Tage später in Bedrängnis bringen, wenn die Kriese vorbei ist. So etwas ist auch der Fall, wenn die Leute zu einem bestimmten Tag, zum Beispiel nach der Arbeitswoche ‘ihre’ Kopfschmerzen bekommen, wenn sie sich entspannter fühlen. Daher ist Behandlung als präventive Maßnahme während der Arbeitszeit notwendig, bei welcher speziell auf die Nebennieren geachtet werden sollte.

Bei Migräne spielen auch Erbfaktoren eine Rolle, also sollte man nach Misamen Ausschau halten und sie durch das Bisischakra behandeln.

Bachblüten sind sehr hilfreich – speziell dann, wenn der Patient sie regelmäßig nimmt. Ein Kollege erzählte mir neulich, dass er alle Blüten, die mit Angst zu tun haben, zusammenmischen würde – genauso verfährt er mit dem Thema Depression – und sie dann als Cocktail verabreicht. Dieses Verfahren ist sicherlich der Erwägung wert, wenn große Angst zu Kopfschmerz führt.

2. Zusammen mit den Chakras würde ich immer nach irgendwelchen Beeinträchtigungen der Wirbelsäule schauen wollen und diese korrigieren. In dieses Themengebiet gehören auch eingeklemmte Nerven und verhärtete Muskeln, speziell im Nacken- und Schulterbereich. Spinale Nerven sind fast immer beteiligt, aber auch Die Hirnnerven 10 und 11, das Rückenmark, die Hülle des Rückenmarks und die Hirnhäute, Aderhautplexi, die Hirnflüssigkeit und sogar die Knochenhaut des Schädels können vorklommen.

3. Der Vagusnerv bringt uns zur Frage nach der Lebensführung (Diät). Sie ist für diesen kleinen Artikel zu groß und deswegen empfehle ich ein entsprechendes Buch zu konsultieren, das sich mit Migräne und Diät befasst. Soweit bekannt ist, sind die Hauptbeteiligten an einer Migräne ein Übermaß an Salz, Schokolade, Käse, Milch, gewisse alkoholische Getränke und chemische Auslöser wie Hydrokarbonate und Nitroglyzerin, welche die Arterien weiten, Glutamat – das zum Würzen von Speisen dient, Tyramin – das in verschiedenen Käsen und Rotwein gefunden wird und der Histaminbestandteil aller Weine. Normalerweise ist es notwendig, die Essgewohnheiten des Patienten zu untersuchen und die Allergieliste abzufragen und sie entsprechend den Ergebnissen zu beraten, sowie die über die Jahre angesammelten Gifte auszuscheiden und dabei natürlich immer auf die Leber aufzupassen. Unterzuckerung ist ein bedeutender Faktor. Wenn der gefunden wird, sollte der Patient angewiesen werden, immer etwas zu essen, zum Beispiel eine Frucht oder eine rohe Möhre, dabei zu haben, was auch bei Gewohnheitsrauchern hilfreich sein kann (Rauchen ist extrem schlecht für Kopfschmerzen).

4. Kopfschmerz bei der Regelblutung. Die hormonellen Veränderungen verursachen bei manchen Frauen, im Körper im Übermaß Salz und Wasser anzuhäufen. Deswegen werden die Blutadern überlastet, was zu Ödemen im Hirnbereich führen kann. Das gilt es zu beobachten und die entsprechenden Drüsen zu behandeln.

5. Kopfschmerzen kommen oftmals im Zusammenhang mit Infektionserkrankenungen vor. Diese sollte man herausfinden und ihr entsprechend begegnen. Auch Zähne und Kopfhöhlen können eine Rolle spielen.

Wegen der Konstruktion unserer Blutadern zum Kopf hin und ihrer steten Weitung ist die Beobachtung der Hinterhauptsregion und des Nackens wichtig. Als praktische Maßnahme kann der Patient angewiesen werden, auf Schmerzpunkte am Hinterhauptsrand zu drücken und wieder loszulassen, um den Blutfluss in dieser region wieder anzuregen. Dank des verstorbenen Stuart Bidie haben wir die Mirgänefformel zur Verfügung, die ich hier für den Fall anfüge, dass sie nicht allgemein bekannt ist und hilfreich sein könnte. Bitte bedenke, lieber Leser, dass dies eine Notfallbehandlung ist, welche die Zirkulation des Bluts im Gehirn normalisert (alle Raten Basis 10)

3463 Pia mater (cervical)
4487 Ganglion cervicalis superior, links
4485 Ganglion cervicalis superior, rechts
8166 Hirnarterie, links
8175 Hirnarterie, rechts
526 Karotisarterie, allgemein
516 Karotisarterie, extern
536 Karotisarterie, intern
3673 Kapillaren der cervicalen Pia mater
4587 Kapillaren der Ganglien cervicalis superior
7867 Lymphbahnen des Nackens
3425 Lymphknoten des Hinterhaupts, links
3421 Lymphknoten des Hinterhaupts, rechts
7884 Lymphknoten unter dem Schulterblatt und Achseln, links
7887 Lymphknoten unter dem Schulterblatt und Achseln, rechts
8557 Untere, tiefe Halslymphknoten, links
8555 Untere, tiefe Halslymphknoten, rechts
7363 Leberzellen (für die Blutzuckerkontrolle)
6536 Nieren, Glomerulikapseln, links
6533 Nieren, Glomerulikapseln, rechts
2376 Nieren, Harnleiter, links
2374 Nieren, Harnleiter, rechts
4666 Nieren, Aortalymphknoten
813 Halbmondförmige Ganglien, links
826 Halbmondförmige Ganglien, rechts

Ich habe mir eine eigene Liste von homöopathischen Mitteln zusammengestellt, um in einem ersten Check festzustellen, was einem Patienten am besten hilft. Diese Liste enthäkt – Anacardium, Bryonia, Helleborus, Iris versicolor, Natrium muriaticum, Nux vomica, Onosmodium, Oreodaphne californica, Sanguinaria, Spigelia, Veratrum album, Glonoinum, Colocynthis, Rhus radicans.

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