Krankheit, Alter und Radionik

Der Vortrag wurde im Rahmen des Erfahrungsaustauschs zweimal gehalten, einmal dauerte er 90 in der zweiten Runde 75 Minuten. Der größte Teil war freie Rede, sozusagen intuitiv abgestimmt auf das vorhandene Publikum. Das bekomme ich hier am Computer natürlich nicht alles wieder zusammen. Ich beschränke mich daher auf Stichworte und kurze Kommentare.

Grundlage meines Vortrags ist das Buch

Poweraging von Werner Krag (ISBN 3636070746) (Link: Power Aging : Länger leben, später altern – jetzt handeln!)

Ich habe daraus drei Punkte genommen und sie für uns ‘aufbereitet’. Das sind:

1. Emotionaler Analphabetismus
2. Mangelnde Gehirnleistung
3. Großbaustelle Ernährung am Beispiel von Zucker

Die Generalfrage lautet: Was erzeugt Krankheit, was lässt uns schneller altern? Dies Frage möchte ich beispielhaft anhand der oben genannten Themen besprechen. Die folgenden in der Ich-Form zitierten Buchabschnitte stammen vom Buchautor und nicht von mir:

Emotionaler Analphabetismus
Zitat: “Ein älterer Herr kommt in meine Praxis, nennen wir ihn Schmidt. Herr Schmidt klagt über allerlei Beschwerden, das Herz will nicht mehr so richtig, der Blutdruck ist zu hoch und zu allem Übel hat der Hausarzt jetzt noch Diabetes festgestellt. Ich schaue mir die Befunde an und fange an, mich mit Herrn Schmidt zu unterhalten. Mir fällt auf, dass in der Gesprächsatmosphäre etwas nicht stimmt. Er spricht seltsam gespreizt und gestelzt. So, als würde er von einer anderen Person sprechen, nicht von sich selbst. “Die Befunde sind alle vom Kardiologen und vom Hausarzt verifiziert”, meint er. “Soso”, denke ich, “verifiziert.” Herr Schmidt sagt: “Es wäre eine sehr positive Entwicklung, wenn wir uns auf eine neue Behandlung einigen könnten.” “Positive Entwicklung”, denke ich, “aha.” Auch nach weiteren 20 Minuten ist Stil nicht anders: “Erzählen Sie mir etwas über Ihre fühle”, sage ich schließlich. “Was freut Sie besonders richtig im Leben, zu wem haben Sie ein herzliches Verhältnis?” Herr Schmidt zieht die Mundwinkel etwas herunter, er wirkt ungehalten: “Ist alles in Ordnung”, meint er kurz. Ich habe ich keine Probleme.” “Hm”, murmele ich in mich hinein. “So ist das also.” Was halten Sie von dieser verkürzten Unterhaltung? Fällt Ihnen etwas auf?”

Schlagworte:

  • Können kein weinendes Kind in den Arm nehmen
  • Rollenspiel nur für eigene Karriere
  • Können nicht herzlich lächeln

Fazit:
Jahrzehntelanges Verhalten hinterlässt Spuren im Gehirn (limbisches System): das führt zu Aggression, Zynismus, emotionale Kälte, Egozentrik Es besteht jedoch die Möglichkeit des Verlernens dieser Verhaltensweise durch Umdenken und bewusstes Wahrnehmen und/oder durch Nacheifern von Vorbildern (Franz von Asissi) und weiter durch Übung am (wohlwollenden) Mitmenschen

Radionische Umsetzung (Hilfe bei der vom Betroffenen gewollten Umsetzung) – Formulieren von Affirmationen (alle Raten Basis 10):
Ziel: harmonischer Ausgleich zwischen Ego und Nicht-Ego, zwischen Verstand und Gefühl und zwischen Widerstand und Loslassen.

Liste möglicher Ansätze (Ursachen):

Eliminiere Kommunikationsblockaden 45531
Eliminiere blockierende Energien 2866
Eliminiere persönliches Übelnehmen 777668
Eliminiere Furcht vor Nähe 56696
Liste möglicher Ansätze (Defizite):

Restauriere Kindlichkeit 4356
Restauriere Fähigkeit zur Vergebung 6610.66
Restauriere Fähigkeit zur Kompensation 67443
Restauriere Fähigkeit zur Toleranz 54568
Restauriere Fähigkeit zur Liebe 665553
Liste möglicher Ansätze (Behandlungen):

Harmonisiere Ego und Nicht-Ego 33321
Harmonisiere Verstand und Gefühl 65665
Harmonisiere Widerstand und Loslassen 44331
Ich habe Flexibilität gelernt 655434
Ich habe Mitfühlen gelernt 33465
Ich habe Herzlichkeit gelernt 56645
Ich habe Lachen gelernt 3554
Andere Menschen kümmern mich 4433
Andere Menschen kümmern sich um mich 514342
Die Welt und ich sind Eins 31103

Mangelnde Gehirnleistung – systematische Unterforderung durch Nicht-Gebrauch unseres Gehirns.
Zitat: “Das “schlechte Gedächtnis” hat nämlich einen Kompagnon. Er heißt “Um Gottes willen, nur nichts Neues”. So wie in dem folgenden Fall, der leider nicht selten ist: Herr und Frau Immergleich, ein gemeinsam ergrautes Ehepaar, 40 Jahre verheiratet, die Goldene Hochzeit kommt also bald. Sie leben seit Jahren, tagaus, tagein, ihr Leben in einer drögen Abfolge des täglichen Einerleis. Das einzig Spannende am Tag ist der schlurfende Gang zum Briefkasten. Wenig später der Druck auf die Fernbe dienung des Fernsehers und kurz danach noch der Gang zum Kühlschrank, dort werden die Zutaten für das Essen geholt und dazu eine Flasche Bier. Abends wird immer um Punkt 18 Uhr gegessen, damit man rechtzeitig um 19 Uhr die Nachrichten sehen kann. Im Fernsehprogramm werden eher die seichte Unterhaltung und die Seifenopern bevorzugt. Samstags morgens wird eingekauft (immer in den gleichen Läden) und samstags mittags das Auto gewaschen. Sonntags morgens der obligatorische Besuch auf dem Fußballplatz. Sonntags mittags kommen noch der Nachbar und die Nachbarin zum Kaffee. Da werden immer die gleichen Geschichten aufgewärmt bzw. der gleiche Klatsch und Tratsch verbreitet. Montags beginnt alles wieder von vorne. Herr und Frau Immergleich beschweren sich manchmal, dass das Leben langweilig ist. Woher das wohl kommt?”

Systematisches Abwehren von neuen Eindrücken durch Routine.

Schlagworte:

  • Neues erzeugt Angst und Furcht.
  • Routine schützt vor Neuem und bewahrt ‘Bewährtes’.
  • Der kleinste gemeinsame Nenner in Beziehungen wird es schon ‘richten’.

Fazit:

  • Mangelnde Gehirnleistung lässt unser Gehirn rein physisch verkümmern.
  • Routine untergräbt unsere natürliche Neugier.
  • Gegenmittel: Interessenentwicklung und Neugier auf neue Erfahrungen halten geistig jung und fit.
  • Neues muss jedoch interessant sein, damit der Mensch in Schwung kommt (Energie fließt).
  • Geistige Beweglichkeit kommt ‘vom geistigen Bewegen’!

Radionische Umsetzung (Hilfe bei der vom Betroffenen gewollten Umsetzung) – Formulieren von Affirmationen (alle Raten Basis 10):
Ziel: Erhalt und Ausbau geistiger Beweglichkeit.

Liste möglicher Ansätze (Ursachen):

Eliminiere Routine 4526
Eliminiere Furcht vor Veränderung 3355
Eliminiere Faulheit 677610.7
Eliminiere Interesse an ‘ausgetretenen Pfaden’ 4430

Liste möglicher Ansätze (Defizite):

Restauriere Interesse 7785
Restauriere Neugier 779555
Restauriere Energie 4544
Restauriere Willen 3322

Liste möglicher Ansätze (Behandlungen):

Ich bin neugierig 54566
Manchmal bin ich Kind 68767
Ich habe vielfältige Interessen 55567
Neues, in Resonanz zu mir, fliegt mir zu 2122
Interesse wirkt auf mich ist energetisierend 54444
Ich bin vielseitig 5666
Ich bin energiegeladen 778686
Mein Gehirn baut seine Kapazität aus 66875
Ständig werden neue Gehirnareale aktiviert 55666
Ein sich stetig ansteigernder Informationsfluss wird durch mein Gehirn mit Leichtigkeit verarbeitet 54553

Großbaustelle Ernährung
Beispiel Zucker:
Zitat: “Was ist das Problematische am Zucker? Zucker über Jahrhunderte ein reines Gewürz und wurde auch verwendet. Ein Anstieg des Zuckerverbrauchs pro Person und Jahr von ganzen 6 kg um 1900 bis auf 43 kg heute musste in unserem Körper irgendwann eine Spur Verwüstung hinterlassen. Trotz aller Diätprogramme und einer wahren Flut von Diätratgebern, trotz kalorien- und fettreduzierten Lebensmitteln scheinen sich die gefürchteten “Rettungsringe” bzw. der Hüftspeck bei allzu vielen Menschen immer weiter anzuhäufen. Schon Kinder sind heute fettsüchtig.
Wir sind genetisch nicht ausgestattet, um so enormen Zuckermengen unbeschadet verarbeiten können. Denken Sie an den Steinzeitmenschen, der froh sein konnte, wenn er ein paar Mal im Jahr etwas Honig fand und manchmal ein paar wilde Früchte. Die Früchte von damals waren aber Wildformen, die noch nicht a “süß” gezüchtet waren. Sie schmeckten mit ziemlicher Sicherheit eher sauer, enthielten also höchstwahrscheinlich sehr wenig Zucker. Kurz und gut: Der Steinzeitmensch bekam einfach keinen Zucker, auch wenn er ih gern gehabt hätte. Als seine Nachfahren können wir deshalb große Zuckermengen nicht verarbeiten.
Heute ist Zucker längst keine Mangelware und auch kein Gewürz mehr, sondern allgegenwärtig: Nicht nur dort, wo Sie es sowieso vermuten, also in Kuchen, süßen Getränken, Plätzchen, Bonbons und Schokolade, sondern auch in Fertigsuppen, im Ketchup, im Senf, in der Pizza, im Räucherlachs, im Schinken, im Gurkenglas, in Fischkonserven, in den meisten Brotaufstrichen, in Mayonnaise, im Fleischsalat, im Früchtejoghurt und in Konserven. Die Liste ließe sich beliebig verlängern. Sie wäre vermutlich kürzer, wollte man aufzählen, wo kein Zucker drin ist.
Das ist aber noch nicht alles. Auch ein paar “unverdächtige Lebensmittel”kann man fast in die gleiche Kategorie wie reinen Zucker einordnen: z. B. Kartoffeln, weißen Reis, Weißbrot, Croissants, Cornflakes oder Bier. Das ist so, weil diese Lebensmittel praktisch wie Zucker wirken. Auch sie treiben den Blutzuckerspiegel in die Höhe und benötigen daher große Mengen Insulin zur Verstoffwechselung. Sie machen daher auf die Dauer auch dick und krank.
Durch die hohen Zuckermengen muss die Bauchspeicheldrüse massenhaft Insulin produzieren, um den Zuckerspiegel wieder zu senken. Insulin wirkt als “Türöffner”, um den Zucker dorthin zu schleusen, wo er gebraucht wird: in der Zelle. Das geht ein paar Jahre gut. Bald aber sagt sich die Zelle: “Wenn so viel Zucker vorhanden ist, dann brauche ich ihn ja nicht prompt in die Zelle zu lassen. Ich kann mich ja jederzeit bedienen.” Sie lässt die Insulinrezeptoren “stumpf” werden, so dass mehr Insulin gebraucht wird, um die gleiche Wirkung zu erzielen. Die Zelle wird immer unempfindlicher gegen Insulin. Auch große Mengen können den Zucker nicht mehr in die Zelle einschleusen. Das nennen die Mediziner “Insulinresistenz”und es ist die Vorstufe des Diabetes.

Zuckergehalt von frischen Früchten (in Gramm /100g Frucht)
18.1 Trauben
15.6 Bananen
14.8 Mango
14.6 süße Kirschen
13.3 Äpfel
11.9 Ananas
10.5 Kiwi
10.5 Birne
9.5 Himbeeren
9.3 Aprikosen
9.2 Orangen
9.0 Wassermelone
8.7 Pfirsich
8.5 Nektarinen
7.5 Pflaumen
6.9 Feigen
6.2 Grapefruit
5.9 Papaya
5.8 Erdbeeren

Zuckergehalt von Trockenfrüchten und einige Zuckerarten (in Gramm / 100g Frucht):
97.0 Weißer Haushaltszucker
89.7 Brauner Zucker
81.9 Honig
80.0 Maissirup
73.0 Mangos, getrocknet
70.6 Datteln, getrocknet
64.2 Feigen, getrocknet
60.0 Melasse
53.5 Papaya, getrocknet
44.0 Pflaumen, getrocknet
38.9 Aprikosen, getrocknet”

Fazit
Schädigende Komponenten der Ernährung identifizieren und (ganz wichtig!) die Gründe für deren Schädlichkeit lernen (lassen [bei Patienten]).

  • Diese Komponenten in Haushalt suchen und ausschalten.
  • … und durch gesunde Alternativen ersetzen.
  • Schadkomponenten gewohnheitsmäßig (hier gutartige Routine, siehe oben) nicht mehr zu sich nehmen
  • Bewusstsein (durch Wissen) in die Lebensführung einfließen lassen.
  • Persönlichen Kompromiss finden.

Radionische Umsetzung (Hilfe bei der vom Betroffenen gewollten Umsetzung) – Formulieren von Affirmationen (alle Raten Basis 10):
Ziel: Erhalt, Pflege und ggfs. Ausbau körpereigener Ressourcen

Liste möglicher Ansätze (Ursachen):

Eliminiere Gier 3225
Eliminiere Völlerei 76777
Eliminiere psychische Ursachen (Kompensation) für Nahrungsmittelmissbrauch 56667
Eliminiere Blauäugigkeit gegenüber Nahrungsmitteln 45668
Eliminiere Beeinflussbarkeit durch Tischnachbarn/Nachbarn/Freunde/Partner usw keine Rate wegen multipler Ziele

Liste möglicher Ansätze (Defizite) am Beispiel Zucker:

Restauriere Bauchspeicheldrüse 10968
Restauriere Insulin produzierende Zellen 5433
Restauriere Insulinrezeptoren an Zellen 4436

Liste möglicher Ansätze (Behandlungen):

Harmonisiere Süßhunger/Kompensation und psychologische Ursachen Keine Rate wegen multipler Ziele
Bringe Ursachen für Fehlernährung zu Bewusstsein und löse sie auf 65567
Wo Auflösung für Fehlernährung nicht möglich ist/scheint kompensiere auf unschädliche andere Weise 5657810.9
Bringe auf Willen zur Ernährungsumstellung 8999
Entscheidung für gesunde Ernährung fällen und danach handeln 66434
Wissen erwerben und danach handeln 777577
Verantwortung übernehmen und danach handeln 4333
Gleichgesinnte suchen, Kontakte pflegen und ausbauen und dadurch psychische Stärke gewinnen Keine Rate wegen multipler Ziele

Anm.: In der Radionik ist die Wirkung einer Rate um so besser, je genauer man aussagt, was man erreichen möchte. Daher wird hier teilweise keine Rate genannt, denn der Vorgaben sind zu viele und damit wäre deren Gesamtheit zu ungenau. Wer an diesem Thema arbeiten möchte sollte jede einzelne Komponente auch radionisch einzeln ansprechen.

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