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Übersetzung von Claudio Romanazzi MRadA
Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen, die Laboratorien von George De la Warr in Oxford, England, zu besuchen. Diese Laboratorien beschäftigen sich mit dem Studium und Fotografie von Strahlen, die aus dem menschlichen Gewebe und verschiedenen anderen belebten und unbelebten Substanzen ausgehen. Das war ein wirklich seltenes Privileg. Tatsächlich kehrte ich nach einigen Jahren zu einem weiteren Besuch zurück, denn was ich gesehen hatte, interessierte mich sehr.
Es ist eine bekannte Tatsache, dass alle Formen von Materie Strahlung abgeben. Goethe scheint das gewusst zu haben. Er schlug der Wissenschaft vor, die Ausstrahlung des menschlichen Körpers zu studieren. Baron von Reichenbach, der Entdecker von Kreosotum und vieler anderer chemischer Verbindungen, hatte eine ähnliche Idee und sammelte eine Menge Beweise dafür, ‘dass es in der Natur eine spezielle Energieart gibt’, die er Od nannte. Er fand sie in Magneten, in Kristallen, in Licht, Hitze und lebenden Zellen. Es scheint eine lebendige Energie zu sein, er entdeckte nämlich, dass bestimmte Menschen fähig sind, sie auf andere zu übertragen – zum Heilen, zur Schmerzbekämpfung, sogar zur Betäubung. Der große Humboldt sagte zu seiner Arbeit: „Diese Fakten sind nicht abstreitbar: Es wird nun die Aufgabe der Wissenschaft sein, sie zu erklären.“ Das vorstehende Zitat stammt aus dem New Worlds behind the Atom (Neue Welten hinter dem Atom) von Langston Day und George De la Warr, veröffentlicht 1956 von Vincent Stuart, 55 Welbeck Street, London. Das Buch beschreibt die Arbeit der Delawarr Laboratorien.
Es ist bekannt, dass das gesamte Universum unter dem Einfluss mysteriöser elektronischer Kräfte funktioniert, und dass Nord- und Südpole Teil eines sehr großen elektromagnetischen Systems sind. Kosmische Strahlen, eine Form der elektrischen Energie, die vom Weltraum kommt, durchdringt 500 Meter normale Erde oder 1000 Meter Wasser. „Jahrein und jahraus fällt sie auf die Erde. Jede Sekunde passieren sechs ‘Energieschüsse’ ein Gebiet so groß wie eine Hand und vielleicht spielt sie eine große Rolle im Lebensprozess. Ihren Ursprung aber und was sie eigentlich ist, das weiß niemand.“

Abb. 1. Junge 'A' - Pflanzen mit Mutter nahe dabei treiben normal
Jede Zelle des menschlichen Körpers und aller lebender Materie, Pflanzen eingeschlossen, enthält eine positive und negative elektrische Ladung … Jede Zelle, lebhaft oder träge, ist ein kleiner Radiosender und -empfänger, der ständig mit Wellen sendet, deren Länge über dem des gesamten elektromagnetischen Spektrums liegt … Ein einzelnes Molekül könnte Millionen verschiedener Wellenlängen abgeben, dies aber gleichzeitig auf nur einer Frequenz … Viele der Geheimnisse der Natur, so wie die Vogelwanderungen, könnten durch die Gegenwart von Strahlung, die auf unbekannte Art und Weise empfangen wird, erklärt werden.
Zurück zu den Delawarr Laboratorien in Oxford, wo ich der überzeugenden Stimme von Herrn De la Warr lauschte, der früher gelernter Ingenieur für Mechanik war. Er erklärte die Entdeckungen, die er gemacht hatte. Da war zum Beispiel eine Methode herauszufinden, in welche Richtung eine Person blicken sollte, wenn sie sitzt. Durch Fotografien von Emanationen des Körpers studierte er anhand der Relation zu Nord- und Südpol Magnetismus und erarbeitete die beste Position. Anhand der Ergebnisse positionierte er seinen Schreibtisch. Wenn er in dieser Position saß, so fand er heraus, fühlte er sich besser. Die Richtung variiert mit jedem individuellen Wesen und gewissen Verhältnissen der Körperausstrahlung.

Abb. 2. Junge 'B' – Pflanzen, durch Zerstörung der Mutter zu Waisen gemacht, zeigen langsameres Wachstum und schlechtere Gesundheit.
Auch die verbreitete Meinung, dass man in Nord-Süd-Richtung schlafen müsste, sollte daher nach Meinung von De la Warr einer Überprüfung unterzogen werden.
Als nächsten Punkt nannte De la Warr, dass eine Pflanze automatisch diese Position einnimmt, um zu wachsen. Mit anderen Worten, entwurzelt man eine Pflanze und pflanzt sie wieder mit leicht verschobener Position ein, wird sie sich innerhalb kurzer Zeit an ihrer Achse drehen und die beste Position zum Wohlfühlen einnehmen.
Punkt Nummer drei: Eine Pflanze gibt ständig Strahlung ab und wenn man einen Schössling einpflanzt (wenn es eine Pflanze ist, die sich durch diese Methode vermehrt), werden die Strahlungen der Mutterpflanze als eine Art beschützendes Stärkungsmittel für ihr neues Kind wirken und helfen, ein gutes Wachstum zu gewährleisten. De la Warr sagte, dass er vielfach Experimente gemacht hätte, die das bewiesen. Er pflanzte drei oder vier Schösslinge ein und verbrannte die Mutterpflanze mitsamt den Wurzeln. Diese neuen Pflanzen wuchsen nicht annähernd so gut wie eine ähnliche Menge Pflanzen, deren Mutter am Leben blieb. Das klang zu phantastisch, um wahr zu sein, und so vergaß ich alles darüber.

Abb. 3. Diese 'A'-Pflanzen machten sich besser als die verwaisten 'B '- Pflanzen, bis ihre Mutter abstarb. Danach starben diese 'A'-Pflanzen ebenfalls.
Aber manchmal dachte ich daran zurück und in den Jahren danach, die darauf folgten, kam mein Geist immer wieder auf dieses Gespräch zurück. Und so entschied ich eines Tages den Versuch zu machen und entwarf ein Experiment. Am 15. September 1956 nahmen wir zwei Pflanzen, eine als ‘A’ und die andere als ‘B’ markiert.
Von jeder wurden wurden vier Abschnitte einzeln in je vier Töpfe gepflanzt. Am 18. September 1956 wurde die Elternpflanze ‘B’ vollständig zerstört, zu Asche verbrannt und auch die Erde, in der sie wuchs, ebenfalls so verbrannt, dass alles Organische oder Lebende zerstört war. Die Tonscherben des zerstörten Topfes wurden zu einer 24 km entfernten Farm gebracht und dort nochmals zerkleinert. Als beste Option hätte man diese auch noch erhitzen müssen, um auch jeden Rest organischer Materie, die eventuell vom Ton absorbiert worden war, auszuschalten.

Abb. 4. Verwaiste 'B' - Pflanzen. Sie starben ab, nachdem die Mutterpflanze zerstört wurde.
28. September 1956. Alle acht Abschnitte, die vier, die eine Mutter hatten und die vier Waisen, wurden in größere Töpfe mit lehmiger Erde statt der sandigen Mixtur am Anfang umgetopft. Diese zweite Topfgarnitur wurde täglich in Bezug auf ihre Nähe zum Fensterlicht rotiert und allen Pflanzen wurde exakt die gleiche Behandlung zuteil. Alle wurden zweimal wöchentlich gewässert.
Während die Tage vergingen, waren wir verblüfft, was unter unseren Augen passierte. Innerhalb einer Woche konnte man sehen, dass die ‘A’-Pflanzen wesentlich ‘luxuriöser’ gediehen als die kleinen Waisen. Wir nahmen zwei Fotos auf, um die Resultate zu zeigen. Sie wurden am 15. Januar 1957 gemacht, vier Monate nach Beginn des Experiments. Man kann den Unterschied im Wachstum leicht erkennen. Abb. 1 zeigt die der ‘A’ – Pflanzen mit ihrer Mutter, Abb. 2 die mutterlosen Pflanzen. Man kann erkennen, dass eine der kleinen Waisen, B3, wie wild ausschlug und das auch ohne die Hilfe der Mutter. So ist das Leben. Es gibt immer Ausnahmen, die sich weigern einer Regel zu folgen.

Abb. 5. Diese 'A' - Pflanzen (auf einem Foto, das vor dem Absterben auf Abb. 3 aufgenommen wurde) trieben aus, bis die Mutterpflanze unerwartet abstarb
Weil die beiden Pflanzen, die wir ausgewählt hatten, nicht von gleicher Abstammung waren, entschieden wir, das Experiment mit identischen Pflanzen zu wiederholen. Das Experiment begann am 19. Oktober 1956 und am 24. Oktober wurde die ‘B’ – Pflanze vollständig zerstört. Diesmal passierte eine eigenartige Sache. Alle Waisen starben nach kurzer Zeit ab. Die drei ‘A’ – Pflanzen machten sich etwas besser als die mutterlosen, als aus unerfindlichen Gründen die Mutter abstarb. Von diesem Zeitpunkt an begannen sie zu welken und starben ebenfalls. Abb. 5 und 6 zeigen die Pflanzen nach ungefähr zwei Wochen Wachstum, bevor aber das Welken einsetzte.
Ich sehe diese Experimente nicht als wissenschaftlichen Beweis für auch nur irgend etwas an. Ich gebe ausschließlich Informationen weiter und wenn andere damit spielen wollen, gut so. Es wäre jedenfalls interessant, wenn Einzelpersonen oder Gartenclubs zusätzliche Experimente ausführen würden und sehen, was herauskommt. Wir wären über Berichte und Fotos der Ergebnisse dankbar und wir würden davon einige veröffentlichen.

Abb. 6. Verwaiste 'B' - Pflanzen wuchsen nicht so gut, wie andere unter den gleichen Umständen als 'A' - Pflanzen, wie sie auf der vorigen Seite zu sehen sind. Alle starben kurz darauf (siehe Abb. 4).
Ein interessanter Punkt meiner Diskussion mit Herrn De la Warr war seine Ansicht, dass die Mutterpflanze nicht in unmittelbarer Nähe zu ihren Kindern wachsen muss, um ihnen
mit ihrer schützenden Ausstrahlung nützlich zu sein. Sie könnte auch in der nächsten Stadt wachsen, oder auch im nächsten Land, oder gar jenseits des Meers. Das war am schwierigsten zu akzeptieren, er meinte aber, dass diese Strahlungen kräftig genug seien, den ganzen Erdball zu umrunden. Es wäre wirklich interessant in Experimenten, eine Mutterpflanze zum, sagen wir, anderen Ende der Stadt zu bringen.
Es wäre wirklich bemerkenswert, wenn die hier gemachten Aussagen bewiesen werden könnten. Würde das ein Hinweis darauf sein, dass Kinder von ihren Eltern schützende Emanationen erhalten, speziell ein Kind an der Mutterbrust? Würde das ein Beweis dafür sein, dass tatsächlich ein Ding wie Liebe existiert, dass gewisse Menschen Ausstrahlungen haben, die von anderen empfangen werden und welche sie ‘senden’ können? Ist es möglich, dass eine Person, die einen vermeintlich grünen Daumen hat, eben diese Ausstrahlungen aufweist, die Pflanzen beim Wachstum hilft?
Vor einigen Monaten hatten wir einen Artikel über einen Geistlichen, der beweisen konnte, dass er Pflanzenwachstum per Gebet fördern konnte. Er basierte auf einem Artikel, der in einem renommierten Magazin in Philadelphia veröffentlicht wurde. Die gezeigten Fotos waren verblüffend.
Natürlich ist es einfach, diese Art von Ideen abzuwerten und sicher gibt es Skeptiker, die nicht damit in Berührung kommen wollen. Doch im ganzen elektrokulturellen Konzept verborgen könnten einige unerwartete Prinzipien oder Kräfte existieren, die nicht nur einen Beitrag zur Wissenschaft, sondern auch eine Bestätigung der Methoden organischen Anbaus sein könnten. Wir haben schon gesehen, dass sie auf Insekten abschreckend wirken können. Mein Vorschlag ist, dass die Leser eigene Experiment auf diesem Gebiet unternehmen.












