Radionik für Pferde – Teil 2

von Dr. Tanja Hölldobler MRadA

Ich habe nun eine ganze Reihe von Informationen vorliegen: den Zustand des feinstofflichen Körpers, die Werte des physischen Körpers und die Krankheitsursachen. Ich kann nun die Frage beantworten:

Wie funktioniert das Pferd?
Was ist die Hauptursache? Was sind Folgeprobleme? Wie sieht die Ursachenkette aus? Was ist alles passiert bis das Pferd in dem heute aktuellen Zustand gekommen ist? Die Beantwortung dieser Fragen ist für mich von zentraler Bedeutung. Nur wenn ich das Pferd verstehen kann, bin ich auch in der Lage dem Besitzer die Probleme zu erklären. Nur wenn der Besitzer sein Pferd verstehen kann, ist er motiviert Krankheitsursachen zu ändern und Therapien konsequent durchzuführen und nur dann habe ich die Voraussetzungen für eine umfassende Heilung des Pferdes.

Die Behandlung des Pferdes besteht in der Regel aus mehreren Säulen. Da ist an erster Stelle das Gespräch mit dem Pferdebesitzer. Hier geht es darum, aktuell bestehende Krankheitsursachen (z.B. Probleme bei der Haltung, Fütterung, Nutzung) möglichst weitgehend abzustellen. Es können Empfehlungen für weitere Fachleute darin enthalten sein, wie zum Beispiel für Sattler, Zahnarzt oder Hufschmied. Das Kernelement ist dann natürlich die radionische Behandlung häufig ergänzt durch die Zufütterung von individuell ausgesuchten Kräutern und Schüsslermitteln.

Vier Fallbeispiele
Beispiel 1 : 5-jähriger Wallach, Verdauungsbeschwerden, will beim Reiten oft äppeln, geht dann aber nicht so richtig, Besitzerin hat den Eindruck, dass er sich nicht wohl fühlt, Pferd ist zu dick, Verspannungen (u.a. zwischen den Rippen), beim Reiten Anlehnungsprobleme, er möchte sich nicht nach unten dehnen, weiteres Problem: Pferd lässt sich nicht verladen. Laut der Besitzerin hat er aber keine Angst, sondern ist einfach stur. Er bleibt vor der Klappe stehen und verweigert jegliche Vorwärtsbewegung. Dabei wirkt er gar nicht aufgeregt, sondern völlig gleichgültig. Die letzten Male Verladen zu Lehrgängen waren jeweils “Hauruck-Aktionen” mit mehreren Helfern mit entsprechender Gewalt.

betroffene Energiezentren 4

Bei der radionischen Analyse des feinstofflichen Körpers fallen besonders drei Blockaden ins Auge: 1.Milzchakra, 3.Milzchakra, Leberchakra, des weiteren ist die Kopf-Nacken-Verbindung blockiert. Zudem ist die energetische Beinhülle am rechten Hinterbein gestört. Bei der Analyse des physischen Körpers sind die Abweichungen besonders groß bei den Verdauungsorganen (speziell Grimmdarm) und der Leber.

Als nächstes werden die Krankheitsursachen betrachtet. Bei diesem Pferd lag die Hauptursache in einem Schockerlebnis. Weitere Gespräche mit der Besitzerin brachten folgendes zu Tage. Das Pferd war dreijährig beim Züchter aufgeladen worden. Damit er einfacher auf den Anhänger geht, wurde ein anderes Pferd zuerst aufgeladen. Nachdem auch der Wallach oben war, wurde das zweite Pferd wieder abgeladen. Der Wallach war damit natürlich gar nicht einverstanden, wollte auch wieder heraus, stieg, gelang dabei über die vordere Stange….

Es ergab sich somit folgendes Bild: Das Aufladen mit dem folgenden Unfall war ein Schockerlebnis für das Pferd. Seine Welt war vermutlich bis dahin heile und ohne größere Ängste. Das Eingesperrt-werden im Anhänger mit dem “Austricksen” durch das zweite Pferd hat sein Vertrauen stark erschüttert. In Folge davon haben sich im feinstofflichen Körper Blockaden gebildet (“man möchte sich dadurch schützen”). Das Pferd hatte also im Bauchbereich quasi einen “Schutzgürtel” ausgebildet. Als negative Folge der Blockaden wurden jedoch die entsprechenden Organe nicht mehr ausreichend mit Energie versorgt und es entstanden die Verdauungsbeschwerden.

Bei der Behandlung durften interessanterweise die Blockaden zu Beginn noch nicht gelöst werden (“das Pferd wollte quasi seinen Schutz noch nicht hergeben”). Es wurde zunächst versucht das Schockerlebnis aufzulösen bzw. zu mildern und gleichzeitig die Psyche zu stärken. Nach ca. zwei Wochen konnten dann die Blockaden bearbeitet werden. Die Besitzerin berichtete, dass der Wallach auf einmal recht schreckhaft und empfindlich wurde. Dieses wurde dann im Laufe der nächsten Wochen wieder besser. Zudem hat er etwas abgenommen. Er sah nicht mehr so schwammig aus. (Er hatte seinen Schutz durch die Blockaden aufgegeben). Die Verdauungsprobleme verschwanden vollständig. Ebenso die Verspannungen im Bauchbereich. Die Anlehnungsprobleme waren deutlich veringert. Der Wallach wurde insgesamt 10 Wochen behandelt.

Parallel zur radionischen Behandlung wurde mit dem Pferd das Aufladen geübt. Nach vier Tagen konnte man ihn das erste Mal auf den Anhänger führen. Er war jedoch sichtbar ängstlich und am Zittern. Keine Spur mehr von dem “sturen Pferd”. Nach der Behandlungszeit kann man den Wallach nun problemlos auf den Anhänger führen. Oben hat er jedoch immer noch nicht genügend Vertrauen und möchte (vor allem, wenn er hinter sich etwas wahrnimmt) sofort wieder herunter. Dieses wird wohl noch etwas Zeit benötigen.

Beispiel 2: 5-jähriger Wallach, hatte immer wieder starke Ödeme an den Beinen, vor allem hinten links. Die Schwellungen gingen teilweise bis über das Sprunggelenk hinaus (Elefantenfuß). Es gab mehrfache Behandlungen durch den Tierarzt mit Cortison und Verbänden, die schnell Wirkung zeigten. Nach einigen Wochen traten die Ödeme jedoch immer wieder neu auf.

betroffene Energiezentren 3

Die Analyse des feinstofflichen Körpers ergab, dass drei Chakren blockiert waren: das 1. Milzchakra, Leberchakra (spricht für ein Problem mit der Verarbeitung von Giftstoffen) und das Fußchakra hinten links. Die Analyse des physischen Körpers zeigte vor allem stärkere Abweichungen im Bereich der Leber (Hinweis auf zu hohe Giftbelastung).

Bei den Krankheitsursachen stand an erster Stelle eine Belastung durch Spritzmittel im Getreide. Dieses Pferd konnte also den normalen Hafer nicht vertragen. Hinzu kam als Ursache fehlende Bewegung (das Pferd ist ein “normales” Boxenpferd) und die Belastung durch die Medikamentengifte.

Die Therapie bestand aus vier Säulen:

  • Abstellen der Krankheitsursache. Das normale Getreide wurde durch Biohafer ersetzt.
  • Radionische Behandlung über 6 Wochen zum Auflösen der Blockaden und zur Unterstützung einer Entgiftung
  • Kräuterkur bestehend aus Brennnessel, Birke und Klebkraut zur Entgiftung und zur Förderung des Lymphflusses.
  • Empfehlung für VIEL Schritt-Bewegung

Die akuten Schwellungen gingen in einem Zeitraum von ca. 10 Tagen komplett zurück. Es entstanden keine neuen Ödeme.

Beispiel 3: 11-jähriger Wallach, völlig verfettet trotz geringer Futtermengen (Hafer/Heu) und normaler Bewegung (Laufstallpferd, 5 x pro Woche Reiten oder Longieren), früheres Schulpferd, Kissing-Spines (Dornfortsätze der Wirbelsäule stoßen aneinander => Schmerzen, arthrotische Veränderungen, Zusammenwachsen) eher Einzelgänger in der Herde, wirkt nicht besonders glücklich, Besitzerin füttert oft etwas exotische Leckereien (Bananen, Trauben).

Die Analyse des feinstofflichen Körpers ergab:
Unterfunktion des Alta Major Chakras mit Eingangsblockade. Hier kam kaum noch Energie an (=> Einzelgänger, wirkt unglücklich).

Unterfunktion des 1. Milzchakras mit Ausgangsblockade. Hier ist also zu wenig Energie und der Körper versucht den letzten Rest krampfhaft festzuhalten. Da das 1. Milzchakra u.a. für die energetische Versorgung der vorderen Verdauungsorgane zuständig ist, könnte hier ein Problem liegen.

betroffene Energiezentren 2

Unterfunktion des Leberchakras mit Eingangsblockade. Dieses deutet wieder auf eine zu hohe Giftbelastung hin.

Die Analyse des physischen Körpers ergab große Abweichungen im Bereich der Drüsen und hier besonders bei der Bauchspeicheldrüse. Ein zweiter Brennpunkt war die Wirbelsäule.

Bei den Krankheitsursachen ergab sich folgende Kette: An erster Stelle stand eine Erwartungsangst, eine Angst vor Schmerzen. Diese liegt sicherlich in seiner Historie als Schulpferd begründet. Anfänger, die sich im Zügel festhalten und in den Rücken plumsen sind für Pferde kein schönes Erlebnis. Mit zunehmender Erkrankung des Rückens und der damit verbundenen Zunahme an Schmerzen steigerte sich das Problem. Es kam zur schlechten Energieversorung und zur Blockade der Chakren. Die Drüsen bekamen nicht genügend Energie, speziell die Bauchspeicheldrüse konnte nicht mehr ausreichend arbeiten. Menge und Qualität der Verdauungssekrete waren entsprechend schlecht. Es entstehen somit zu viel Stoffwechselgifte, die der Körper nicht verarbeiten kann und es kommt zu Ablagerungen und Wasser-Einlagerungen.

Die Therapie beinhaltete folgende Säulen:

  • Radionische Behandlung über 3 Monate zur Auflösung der Blockaden und Stärkung der Chakren, zur Stärkung der Psyche, zur Unterstützung der Entgiftung und zur Verbesserung der Produktion der Verdauungssekrete.
  • Kräuterkur über zweimal 6 Wochen. Dieses waren zum einen Entgiftungskräuter, zum anderen aber auch Kräuter zur Stärkung der Leber (z.B. Mariendistel) und zur Unterstützung der Verdauungsorgane (z.B. Schafgarbe).
  • Schüssler Salze zur Unterstützung des Stoffwechsels
  • Beratung der Besitzerin hinsichtlich Fütterung (außer Hafer und Heu bekam er nur noch 5 Möhren pro Tag, keine weiteren Leckerwürfel oder Obstsorten) und Nutzung (Rücksichtnahme auf Rückenschmerzen)

Das Pferd hat in den drei Monaten über 30 cm Bauchumfang verloren. Er ist jetzt sehr viel besser in seine Herde integriert. Sein besserer psychischer Zustand und die deutliche Gewichtsreduktion erleichtern das Reiten. Er macht deutlich besser mit. Seine Besitzerin ist glücklich.

Beispiel 4: Dieser Wallach war Dauerpatient wegen verschiedene
r Krankheiten des Bewegungsapparates (Sehnenschaden, Huflederhautenzündung, Gelenksentzündungen). Er hatte immer wieder Rückenprobleme mit Wirbelblockaden, zeigte jedoch kaum Reaktion auf physiotherapeutische Behandlungen. Psychisch wirkte er ein wenig wie abgeschaltet, er nahm kaum Kontakt zu anderen Pferden auf.

betroffene Energiezentren 1

Die Analyse des feinstofflichen Körpers ergab, dass neun (!) Chakren blockiert waren:

Das Alta Major Chakra war in Unterfunktion mit Eingangsblockade.

Das Herzchakra ist ebenfalls in Unterfunktion mit Eingangsblockade. Das Herz ist natürlich Sitz der Gefühle. Er lässt also nicht viel an sich heran.

Das zweite Milzchakra ist in Unterfunktion mit Ausgangsblockade. Hier versucht er also etwas krampfhaft die wenige Energie festzuhalten.

Das Ileumchakra ist in Unterfunktion mit Ausgangsblockade. Hier versucht er ebenfalls (quasi als Rettungsaktion) die wenige Energie zu halten.

Das Basischakra ist in Unterfunktion, hier mit Eingangsblockade. Das Basischakra steht für die Basis des Lebens, für den Wunsch da zu sein. Unterfunktion und Eingangsblockade würde beim Menschen eine Depression darstellen. Man hält das Leben von sich fern.

Die beiden Vorderfußchakren sind in deutlicher Unterfunktion. Hier kommt viel zu wenig Energie an, wobei das linke eine Eingangsblockade hat und das rechte eine Ausgangsblockade, beide Hinterfußchakren in deutlicher Überfunktion mit Ausgangsblockaden. Hier kann die Energie nicht weg.

Bei der Betrachtung des physischen Körpers gab es die größten Abweichungen bei den Drüsen. Das erklärt sich durch die vielen Befunde bei den Chakren. Jedes Chakra ist mit einer Drüse im Körper verbunden und versorgt sie mit Energie. Bei diesem Pferd kam zu wenig Energie an, wodurch der gesamte Stoffwechsel nicht gut arbeiten konnte. Weiterhin gab es größere Abweichungen bei der Wirbelsäule.

Bei den Krankheitsursachen standen an erster Stelle zwei emotionale Schocks. Der erste Schock ergab sich durch das Absetzen von der Mutterstute, der zweite durch die Trennung von einer befreundeten Stute. Aus diesen beiden Schocks heraus entwickelte das Pferd eine Vielzahl von Ängsten (Verlassensangst, Erwartungsangst, Angst vor Einsamkeit) und schließlich die Blockade der Chakren. Weitere kleinere Ursachen lagen in einer ungenügenden Versorgung mit Mineralstoffen und einigen konkreten körperlichen Einschränkungen (Verletzung, Degeneration)

Die Therapie dieses Pferdes bestand vor allem aus einer radionischen Behandlung über drei Monate und einer Futterberechnung und entsprechender Anpassung. An diesem Pferd konnte man sehr schön die Möglichkeiten der Radionik beobachten. Die Hauptursachen lagen in der Vergangenheit. Es gab keine aktuellen krank machenden Einflüsse, so dass die radionische Behandlung ungeschwächt wirken konnte. Im folgenden einige Ausschnitte aus Emails der Besitzerin.

Nach 3 Wochen Behandlung: “XXX geht es soweit gut. Er ist im Moment sehr wechselhaft in seinem Verhalten und seiner Laune, und beim Reiten hat er viel Power.”

Nach 5 Wochen Behandlung: “XXX hat das erste Mal seit langem an einer Plastetüte geschnuppert ohne vorher schon in Panik ausgebrochen zu sein. Cool.”

Nach 3 Monaten Behandlung: “XXX gehts soweit supi. Wir sind glücklich miteinander wenn man das so formulieren kann…er arbeitet gut mit,ist sogar manchmal etwas übereifrig und denkt schon einen schritt voraus… auch körperlich/muskelmäßig sieht er besser aus.”

Aufwertung von Heil- und Pflegemitteln
Mauke

Heil- und Pflegemittel können in ihrer Wirksamkeit durch eine radionische Informierung gestärkt werden.

Beispiel 1: Mauke ist eine bakterielle Infektion an der Fesselbeuge des Pferdes. Es bilden sich Krusten, andere Erreger, wie Milben oder Pilze, kommen häufig hinzu, was dazu führt, dass diese Ekzeme oft ziemlich “Therapie-resistent” sind.

Wir verwenden eine selbst zusammengestellte Salbe mit den Wirkstoffen: Teebaumöl, Grapefruitkernextrakt, EM-Keramik und Schwedenkräuter. Diese Salbe wird mit folgenden Informationen aufgewertet:

Affimation Rate
Löse sämtliche Verkrustungen für das Pferd schmerzlos auf 3510.33210.
Eliminiere sämtliche Erreger der Mauke 10.11.3291
Eliminiere Mauke- auslösende Bakterien 410.310.4110.
Eliminiere Milben 1311.242
Eliminiere Hautpilze 12.32152
Die Hautschichten sind resistent gegen proteolytische Enzyme der Mauke-Erreger 251327310.
Restauriere Basalmembran 11.4311.41
Restauriere Hornschicht 148332
Restauriere Epidermis 27910.4
Restauriere Papillarkörper 511.24710.
Restauriere Lederhaut 3131477
Optimiere Hautelastizität 855331
Optimiere Feuchtigkeitshaushalt der Haut 4442510.2
Optimiere Immunabwehr der Haut 12.240811.
Optimiere Zellerneuerung der Haut 12.2319210.
Optimiere Ernährung der Hautzellen 12.2412710.

Die Anwendung der Salbe war bisher sehr erfolgreich.

Beispiel 2: Bei der Therapie der Pferde setze ich oft die gezielte Fütterung von Kräutern ein. Für das entsprechende Problem werden individuell die entsprechenden Einzelkräuter ausgewählt und dann radionisch informiert. Habe ich zum Beispiel auf Grund von Hauterkrankungen eine Kräuterkur mit Brennessel, Wegwarte, Kapuzinerkresse, Walnuss, Bockshornkleesamen und Leinsamen, so können folgende Affirmationen die Wirkung verstärken:

Affimation
Rate

Stärke die Leber 3611705

Stärke die Niere 279211.3

Alle Gifte werden optimal aus dem Körper ausgeleitet 85120544

Optimiere Ernährung der Hautzellen 12.2412710.

Optimiere Zellerneuerung 12.2319210.

Optimiere Immunabwehr der Haut 12.240811.

Optimiere Feuchtigkeitshaushalt der Haut 4442510.2

Optimiere Hautelastizität 855331

Diese informierten Kräuter wurden bei einem Pferd eingesetzt, welches verschiedene kleinere Hautprobleme hatte (kleine Pusteln auf der Sattellage, abgeschabte Stellen an den Sprunggelenken, leichte Form der Mauke an den Fesselbeugen). All diese Erscheinungen verschwanden vollständig nach einer Kräuterkur über 6 Wochen.

Gezielte Kommunikation mit dem Pferd
Jeder hat in den Medien bestimmt schon mal von den Pferdeflüsterern gehört. Dieses sind in der Regel “nur” Menschen, die den Pferden nicht die menschliche Kommunikation aufzwingen, sondern verstehen, wie die Kommunikation unter den Pferden funktioniert. Der wichtigste Punkt ist dabei, dass sie sich so verhalten, dass sie vom Pferd als Leittier anerkannt werden können. Nur dann hat das Pferd das entsprechende Vertrauen zum Menschen und der “Pferdeflüsterer” kann mit dem Pferd Aufgaben bewältigen, die bei dem Besitzer nicht möglich waren.

Mit der Radionik haben wird nun jedoch die Möglichkeit, dem Pferd ganz gezielte Informationen zukommen zu lassen. Dazu zwei Beispiele:

Beispiel 1: Auf unserer Reitanlage leben die meisten Pferde in großen Laufställen und werden über automatische Futterstationen versorgt. Auf dem linken Bild sieht man eine Heustation. Die Pferde gehen in ein Abteil hinein, werden von dem Computer erkannt, und dürfen dann entsprechend der für das Pferd eingestellten Futtermenge eine gewissen Zeit Heu fressen. Die Gewöhnung der Pferde an diese Stationen ist in der Regel schnell und problemlos. Es gibt jedoch auch Ausnahmen (rechtes Bild), bei denen der Besitzer (oder auch wir) lange Zeit mit dem Pferd üben müssen.

Heustation Eingewöhnen

Unser “schlimmster” Fall war ein 10-jähriger Wallach mit sehr schlechtem Grundvertrauen. Er war von seiner Besitzerin mehr oder weniger bei uns abgestellt worden. Zudem hatte er bereits sehr schlechte Erfahrungen mit dem Pferdeanhänger hinter sich. Nach drei Monaten üben konnten wir ihn einmal am Tag mit Mühe in die Station führen. Beim jeweils zweiten Versuch verweigerte er sich in der Regel. Alleine zeigte er keinerlei Motivation sich der Station zu nähern.

Wir haben an zwei aufeinander folgenden Tagen folgende Affirmation projiziert:

“Ich bin in der Heustation sicher und geborgen.”

Am dritten Tag stand das Pferd alleine in der Heustation. Es gab seitdem keine Probleme mehr. Dieses Erlebnis war ganz am Anfang meiner radionischen Versuche und hat mir gezeigt, welche herausragenden Möglichkeiten die Radionik bei der Arbeit mit Pferden bietet.

Beispiel 2: Wenn man Pferde in einer Gruppe hält, so ist es oft problematisch, wenn ein neues Pferd in die Herde integriert werden muss. Am besten funktioniert es mit einer so genannten Eingewöhnungsbox, die direkt an den Laufstall angrenzt. Die Pferde können sich so durch ein Gitter erst einmal in Ruhe kennen lernen. Besteht diese Möglichkeit jedoch nicht, muss das Pferd direkt zu der Gruppe dazu gestellt werden. In der ersten halben Stunde geht es dann in der Regel ziemlich wild zu. Das neue Pferd wird von den anderen gejagt. Wenn es nicht rechtzeitig ausweichen kann, ist die Verletzungsgefahr ziemlich hoch und die Besitzer des Pferdes, die dem wilden Jagen zusehen, stehen kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Nach diesem ersten Jagen, benötigt es in der Regel zwei bis vier Wochen bis das neue Pferd vollständig in der Herde integriert ist.

Wir arbeiten bei der Eingewöhnung mit folgender Affirmation:

“Wir nehmen xxx freundlich und liebevoll in unsere Herde auf.”

Diese Affirmation wird zu jedem Pferd der Herde projiziert, einen Tag bevor das neue Pferd in die Herde kommt und dann noch die zwei darauf folgenden Tage. Die Eingewöhnung erfolgt dadurch sehr viel harmloser und kürzer. Beim ersten Toben beteiligen sich in der Regel nicht mehr alle Pferde. Es ist so, als würden einige sagen “ach ja, Du hast uns ja erzählt, dass xxx zu uns kommt”. Die gesamte Eingewöhnungszeit kann etwa um die Hälfte reduziert werden.

Fazit
Die Radionik bietet hervorragende Möglichkeiten bei der Behandlung von Pferden. Über eine umfassende Analyse können die wahren Krankheitsursachen aufgedeckt werden, man kann den Krankheitsverlauf verstehen und bei den (meisten) Besitzern somit das notwendige Verständnis hervorrufen. Man kann positiven Einfluss nehmen auf psychische Probleme, die bei dem sensiblen Lebewesen Pferd oft eine enorm große Rolle spielen. Gespeicherte Schocks können aufgelöst und so die Grundlage für eine umfassende Heilung gelegt werden. Auch bei konkreten Verhaltensproblemen kann die Radionik über eine gezielte Informierung überraschende Erfolge bewirken. Die Kommunikation zwischen

Mensch und Pferd bekommt somit auf einer neuen Ebene wunderbare zusätzliche Impulse. Die radionische Aufwertung von Heil- und Pflegemitteln runden die vielfältigen Möglichkeiten ab. Der Kreativität des Radionikers steht somit ein unglaublich interessantes Anwendungsfeld zum Wohl des Pferdes zur Verfügung.

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