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Im letzten Monat besuchten Linda Fellows und Jaqueline Moore den Vorsitzenden der englischen Radionikgesellschaft, Geoffrey Bourne. Sie waren von einem freien Journalisten, Christopher Middleton, angesprochen worden. Er wollte einen 750 Wörter Artikel für die Lifestyle Abteilung des Daily Telegraph schreiben.
Die Arbeit mit Journalisten kann eine sehr stressige Angelegenheit sein, man kann falsch zitiert oder missverstanden werden oder etwas so unglücklich formuliert haben, dass es der Radionik oder der radionischen Gesellschaft schadet. Oft bedeuten Liefertermine, dass Artikel zum Herausgeber kommen, bevor sie anständig überprüft wurden.
Geoffrey bat mich, den Journalisten zu kontaktieren und ihn zu fragen, welche Art Artikel er denn schreiben wolle und an welchen Blickwinkel er interessiert sei. Er teilte mir mit, dass es für ihn wohl am besten sei zum Baerlein House (Hauptquartier der englischen Radionikgesellschaft) zu kommen, da er dort alle Museumsinstrumente und die Bibliothek begutachten könne und Kopien von den Materialien gemacht werden könnten, die er für notwendig erachtete.
Wir sprachen am Mittwoch Nachmittag mit dem Journalisten und alle waren einverstanden am Donnerstag um 10 Uhr an Baerlein House zusammenzutreffen. Das ließ mir und Geoffrey genug Zeit, die Strategie für den folgenden Tag zu besprechen. Wir dachten, dass es das beste wäre sicherzustellen, dass der Nutzen der Radionik klar gemacht wurde – dass man nicht reisen müsste, um bei einen Radioniker in Behandlung zu sein, die Fähigkeit Ursachen herauszufinden, die Behandlung von Tieren usw. Wir machten auch Kopien unserer Regeln und Ethik, über Datenschutz, Versicherung und anderer professioneller Formulare, so dass er eine Ahnung davon bekommen konnte, wie ernsthaft die Gesellschaft ihre Rolle innerhalb der komplementären Medizin nimmt.
Das Treffen mit dem Journalisten dauerte fast vier Stunden und am Ende fühlten wir uns positiv darüber gestimmt, was daraus werden würde, aber wir waren natürlich auch ziemlich müde. Radionik ist schwierig zu erklären und eine große Menge Information wurde ausgetauscht. Wir waren schon gespannt, wie der Journalist das alles in 750 Wörter packen wollte.
Ich wurde dann vom Herausgeber ein paar Tage vor der Veröffentlichung angerufen und mir wurde mitgeteilt, dass der Artikel genehmigt sei, dass jedoch das am Tag des Interviews aufgenommene Foto (eines für die tägliche Praxis aufgebautes radionischen Instruments) nicht gut genug geworden sei. Sie würden es gegen ein Bild tauschen auf dem ein Mädchen seine Haare abschneidet. Ich hatte die Befürchtung, dass das Bild jemanden zeigen würde, der eine große Menge seines Haars abhackte (und das dies die Leute abhalten würde, sich nach Behandlungen zu erkundigen!), mir wurde aber versichert, dass es nicht zu viel sei und dass es mehr als eines Minifotos bedürfe und die Leute nicht in der Lage seien festzustellen, was das Mädchen da eigentlich machte.
Am folgenden Montag nach der Veröffentlichung des Artikels klingelten die Telefone Nonstop. Wir nahmen Anruf nach Anruf entgegen und mussten dann den Anrufbeantworter abhören, den andere besprochen hatten, während wir sprachen. Die Leute schalteten uns auf automatischen Rückruf und sobald die Kassette ersetzt, klingelte es weiter. Dies ging die ganze erste Woche nach der Veröffentlichung so weiter. Bis heute haben wir mindestens 150 E-Mail-Anfragen bearbeitet und über 200 Register von Radionikern verschickt. Es gab auch einen großen Anstieg der Zugriffe auf unsere Website (siehe Grafik)und zweifellos haben sich auch viele des Online-Registers für Radioniker bedient, ohne das Büro zu kontaktieren. Heute (11. Juni) ist der erste Tag, an dem sich die Anrufe auf ca. 5 täglich reduziert haben. Der Effekt des Artikels hielt also gute zwei Wochen an. Ich war erfreut zu hören, dass ein erst kürzlich qualifiziertes Vollmitglied (MRadA) in einer Woche gleich drei neue Patienten bekommen hatte. Der Effekt wurde hoffentlich von allen gespürt.
Wir begannen zu merken, dass ein Großteil der Anfragen von Menschen jenseits der 50 kam – möglicherweise eine Gruppe, die keinen Computer oder Interneterfahrung hat. Das erstaunliche war, dass keine Fragen kamen wie “funktioniert das?” – diese Leute waren bereits überzeugt. Viele hatten in ihrer Jugend von Radionik gehört (vielleicht hatte eine Tante oder jemand anders Radionik erfolgreich ausprobiert) und waren nun neugierig darauf, sie selbst zu erforschen. Viele wurden von Eltern aufgezogen, die Homöopathie mit guten Ergebnissen benutzten, als sie jung waren, und wenn es nicht so richtig laufen wollte, so erinnerten sie sich an Geschichten, wie ihre Verwandten sie zu einem Londoner Homöopathen karrten, der sie wundersam heilte.
Viele Menschen erinnerten sich auch Aubrey Westlake und George de la Warr, so schien es manchmal, als wenn sich wieder ein ganz neues Netzwerk neu öffnen würde, was ich persönlich sehr positiv fand.
Obwohl die meisten Leute wussten, dass man Radionik von überall her betreiben kann, fragten die meisten nach Anwendern in ihrer Nähe und obwohl Deborah und ich sie immer wieder auf diese Tatsache hinwiesen, hatten wir das Gefühl, dass der ihnen nächstgelegene Anwender ausgesucht wurde, wenn sie das Register praktizierender Mitglieder erhalten hatten.
Wir bemerkten auch eine Menge sensitiver Leute, entweder Hellsichtige oder Heiler, die an Radionik als Therapieform interessiert waren.
Obwohl sich viele scheuen, öffentlich über Radionik zu sprechen, zeigt diese Reaktion, dass Radionik sensibel beworben werden kann und dies illustriert den Wert von Publizität für das gesteigerte Ansehen der Radionik. Wir möchten alle Leser hiermit ermutigen, die Radionik – wann immer die Gelegenheit dazu besteht – zu fördern.














