Radionik Umfrageergebnisse aus dem Jahr 2009 Teil 1

Auf der Radioniktagung 2009 habe ich eine Umfrage unter den Teilnehmern gestartet. Ziel war es, die Teilnehmer besser kennenzulernen und dadurch auch besser auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen zu können. Die Ergebnisse sind so interessant, dass ich sie hier veröffentliche. Jede Leserin, jeder Leser kann sich so selbst in die einzelnen Gruppen einsortieren und sehen, wo sie/er steht.

Insgesamt wurden sechs Fragen gestellt, die auf einem DIN A4 Blatt verteilt genug Platz ließen, die Antworten dazwischen zu schreiben. Bei etwa 70 Teilnehmern kam dann immerhin ein Rücklauf von knapp 30 Antworten zustande, manche Teilnehmer haben ihr Antwortblatt sogar per Post nachgeschickt. Es waren auch stets Mehrfachantworten möglich und erwünscht.

Ich habe die Antworten in Gruppen einsortiert und zu Grafiken verarbeitet, die einen guten Überblick über die Verteilung ermöglichen. Die Gruppennamen erscheinen jeweils in einer Legende auf der rechten Seite. ‘Ausreißer’, die in keine der Gruppen passen, werden dann nach den Kommentaren aufgelistet.

Wie sind Sie zur Radionik gekommen?

Wie sind Sie zur Radionik gekommen?

Diese erste Frage an die Umfrageteilnehmer dient sozusagen als Einstiegsfrage. Sie lässt uns an die Tage zurückdenken, an denen uns die Radionik, die heute vielleicht unser Leben bestimmt, zum ersten Mal begegnet ist. Und – da tut sich doch einiges Erstaunliches auf. Fast 37% der Teilnehmer hat von Radionik durch persönliche Empfehlung gehört. Mit anderen Worten, der Zugang wurde von Leuten, die mit Radionik zu tun haben, aufgebaut. In alphabetischer Reihenfolge hier die Hauptprotagonisten:

Anita van der Bedem MRadA (eine holländische Kollegin, die die Ausbildung in England absolviert hat)
Dipl.-Ing. Peter Köhne (Radioniker und Radionikcoach, langjähriger Vertreter des aus Amerika stammenden SE-5 Radioniksystems)
Dipl.-Ing. Harald Rauer (Radioniker und Vertreter der englischen Radionikfirma Bruce Copen)
Wally Rauer (Radionikerin und Gründerin der heute in Gauting ansässigen Firma)
Horst Schödel (ein mir nicht bekannter Österreicher, der auch Kurse gibt)
Es gab aber auch Nennungen von Freund/Freundin und von Patienten. Letzteres ist besonders erstaunlich. Therapeuten werden von Patienten auf die Therapieform Radionik aufmerksam gemacht, lernen sie kennen und bleiben dabei – wunderbar.

30% der Antworten nennen Seminare als Quelle von Informationen, die sie mit der Radionik in Kontakt gebracht haben. Es wurden folgende Seminare genannt (alphabetische Reihenfolge):
Akupunktur und Homöopathie
Aschoff-Test
Bioresonanz
Körbler
Plocher
Rayonex.

Fazit: in allen Seminaren wurde über Radionik gesprochen, was auf fruchtbaren Boden gefallen ist. In den Homöopathieseminaren ist es sicherlich interessant, dass mit Radionik Mittel simuliert werden können. Gleiches gilt für die Körblerseminare. Bei Bioresonanz und Rayonex spielt sicherlich die Tatsache eine Rolle, dass beide – obwohl das natürlich heftig abgestritten wird – in ihren Seminaren letztlich radionische Inhalte vermitteln. Der Aschoff-Test spielt bei den Copenseminaren eine Rolle und die Firma Plocher stellt radionisch informiertes Kreidemehl her, was als Firmenbezeichnung natürlich ganz anders benannt wird, jedoch schon lange kein wirkliches Geheimnis mehr ist.

Nur 20% aller Teilnehmer hatten über Anzeigen oder andere Hinweise von Radionik gehört. Das ist eine schlechte Nachricht für die Printmedien, denn diese versuchen oftmals über ihre große Auflage auch eine große Reichweite zu suggerieren. Diese für meine Begriffe relativ geringe Prozentzahl zeigt den immer geringer werdenden Einfluss dieser Quellen auf.

Unter den etwas mehr als 13% der Rubrik ‘Sonstiges’ verbergen sich überraschende Einsichten (alphabetische Reihenfolge):
Channeling (auch die geistige Welt ist also über Radionik informiert und empfiehlt sie, was man nur als sehr erfreulich bezeichnen kann.)
Eigene Erkrankung (der Druck von Problemen führt auch zur Radionik, wenn andere Möglichkeiten nicht das bringen, was erwartet wird; dass auch Radionik nicht alles aus dem Weg räumen kann, sollte jedoch auch immer bedacht werden.)
Erkrankung meines Partners (hier ist es die Suche nach Lösungsmöglichkeiten für eine geliebte Person, die zur Radionik geführt hat.)
Natürliche Entwicklung (leider kenne ich den Hintergrund nicht, ich weiß aber von einigen Menschen, die im Gespräch schilderten, dass sie bereits vor dem Studium von Literatur und dem Zusammentreffen mit anderen Radionikern Techniken verwandten, die denen der Radionik zumindest stark ähneln.)
Radiästhesie (der Schritt vom analytischen zum therapeutischen Tun ist oftmals klein; wer Radiästhesie betreibt ist daher auch nicht weit von der Radionik entfernt.)

Was machen Sie mit Radionik?

Was machen Sie mit Radionik?

Die überwiegende Mehrheit – ein gutes Drittel – der Teilnehmer verwendet Radionik zur Behandlung von Patienten. Zusammen mit der der Tierbehandlung mit 14% und bedingt auch die Pflanzenbehandlung mit 6%, sowie einigen Anteilen aus ‘Sonstiges’ (siehe weiter unten) wird die Radionik demnach weitgehend therapeutisch eingesetzt.

8% der Teilnehmer setzen Radionik nur für Analysen ein. Natürlich sind Analysen eine der großen Stärken in der Radionik, aber es ist eben nur eine Hälfte. Schade eigentlich.

6% immerhin machen Betriebsbehandlungen mit Radionik. Das ist sehr erfreulich, denn auch bei diesem Thema kann die Radionik viel Gutes bewirken. Der wunderbare Vortrag von Hans Thijssen auf der Radioniktagung 2010 hat das eindrucksvoll bewiesen.

6% verwenden Radionik zur Mittelsimulation. Das bedeutet, diese Teilnehmer sparen sich den teuren Einkauf von energetischen Mitteln (Homöopathie, Blütenmittel) in der Apotheke und verwenden radionisch simulierte Mittel. Der Erfolg gibt den so Handelnden Recht. Diese Mittel sind erfahrungsgemäß oftmals (nicht immer) wirkungsvoller als die industriell hergestellten Präparate.

4% verwenden Radionik zur Ausleitung. Wer sich mit der schulmedizinischen Methoden der Ausleitung von Schwermetallen und Giften auskennt, weiß, dass diese schwerwiegende Nebenwirkungen hat und der Patient wegen dem Verlust notwendiger Mineralien sehr viele Ersatzstoffe einnehmen muss. Mit der radionischen Methode vermeidet man solche Belastungen und hat trotzdem den Nutzen der Ausleitung.

Hinter den 22% ‘Sonstiges’ verbergen sich folgende Angaben:
Bisher nur Lernen (da ist also noch die Praxis in den Kinderschuhen, was sehr legitim ist, so lange man sich nicht genug Wissen und Können angeeignet hat)
Forscher (hier muss man sich darüber klar sein, dass man Radionik nicht allgemein erforschen kann, da jeder Anwender anders ist – wir sind eben keine Maschinen!)
Baubiologie (ein ebenfalls dankbares Teilgebiet der Radionik)
DECT-Telefonentstörung, Hausentstörung (erfahrungsgemäß kann man die Energie nach wie vor messen, es scheint jedoch dann keine Auswirkungen der Energien mehr im geschützten Bereich zu geben)
Betreuung und Schulung von Therapeuthen, die radionisch arbeiten wollen (das war nicht ich ;-) , sondern jemand anders, der jedoch anonym blieb)
Fischbehandlungen (ein Sonderthema, das noch sehr in de Kinderschuhen steckt; wer hier Kenntnisse hat – bitte melden!).

Hauptprobleme mit Radionik

Hauptprobleme mit Radionik

Allgemein und mit über 50% sehr bewusst ist den Umfrageteilnehmern die Vermittelbarkeit der Radionik. Wer damit in der Öffentlichkeit arbeitet, der muss eigentlich auch erklären können, was er/sie da eigentlich macht. Die Schwierigkeit ist jedoch, dass ja jeder Anwender eine eigene Definition hat und damit für das Publikum nicht mehr vergleichbar ist. Man könnte damit den Eindruck gewinnen, dass jeder etwas anderes macht. Letztlich sind die Hauptströmungen von Definitionen der Hersteller beherrscht, wobei diese manchmal wirklich keiner näheren Draufsicht standhalten. Im Einzelnen wurden folgende Beiträge ‘gesichtet’:

Vermittlung der Arbeitsweise an Patienten (siehe einen Absatz höher)
Erklärbarkeit (ebenda)
Ergebnisse zu schnell veränderbar und dadurch vom nicht informierten Patienten schlecht nachvollziehbar (diese schnelle Veränderung bezieht sich auf Ausgaben von Systemen, die mit Zufallsgeneratoren arbeiten; von diesen kann nicht erwartet werden, dass sie Kontinuität liefern)

Patienten ist der geistig/spirituelle Hintergrund nicht klar; es wird zu sehr die materielle Ebene erklärt (nun ja, den geistig/spirituellen Hintergrund könnte man schon erklären, dazu gibt es Literatur genug; es ist jedoch nicht leicht, Otto-Normalverbraucher geistig/spirituelle Hintergründe zu vermitteln; meiner Erfahrung nach wollen die Leute (möglichst nur) eine Spritze (die auch mal sehr teuer sein darf), ABER dann sollte bitte doch alles so bleiben, wie zuvor; dass das nicht geht, das ist die eigentliche Schwierigkeit!)

Zu wenig Hintergrundwissen (das deute ich mal auf die Anwender gemünzt ;-) ; wer Radionik betreibt, ohne zu wissen, was er da tut, der hat natürlich Probleme, wenn ein Klient/Patient mal fragt, was da eigentlich vorgeht; Fazit: auch die Radionik benötigt Lehrzeit und Lernen, ohne geht es nicht.)

Verschiedenheit der Sprache über Begriffe, unglaubwürdige Vermittlung (die eigentliche Unzulässigkeit technischer Begriffe in einer Disziplin, die eher geistige Verfahren anwendet hat Hermann Grösser ja schon verschiedentlich zum Thema gemacht (siehe ‘Aufsätze und Artikel’ unter http://www.radionik.info).

Wenig Info verfügbar (nun ja, das war vielleicht einmal; inzwischen gibt es fast 50 Bücher über Radionik in deutscher Sprache; da ist für jeden Geschmack etwas dabei).

Verständnisprobleme beim Patienten (klar, und die Erde ist eine Scheibe; wer es nicht fertig bringt, seinen Patienten dort abzuholen, wo er steht, kann Radionik nicht richtig verstanden haben; es ist doch so, ein Denken, das zu weit abstrahiert wird, das hat immer weniger Realität und kann immer weniger vermittelt werden; David Tansley hat immer Einfachheit gefordert – dem möchte ich mich vehement anschließen!)

Frage der Messbarkeit radionischer Arbeit (gute Frage, die auf der Tagung von Lutz Rabe ziemlich eindeutig beantwortet wurde; die Messbarkeit der Wirkung sagt jedoch etwas über den Anwender/die Anwenderin aus, nichts jedoch über die Methode!).

Die Reproduzierbarkeit der Analyseergebnisse wird immerhin von gut 10% wahrgenommen. Gemeint sind hier die Ergebnisse der von Zufallsgeneratoren gestützten Geräte, deren Werte dem menschlichen Wissen und Können entzogen sind. Es kommt nämlich immer wieder vor, dass Ergebnislisten mit wirklich hanebüchenen Aussagen an Klienten/Patienten abgegeben werden. Das schadet der Radionik und untergräbt ihre Glaubwürdigkeit.

Etwas mehr als 5% bemängeln den Bekanntheitsgrad. Nun, das liegt ja unter anderem auch an uns. Je mehr wir darüber reden (siehe Freunde und Bekannte unter Frage 1), desto bekannter wird die Radionik werden. Hier also die Aufforderung zur Veröffentlichung von Berichten über Versuche, Behandlungen und allem anderen, was die Radionik ausmacht. Sie, lieber Leser, sind herzlich eingeladen, sich am Radionik Newsletter System zu beteiligen. Andere haben das ja auch schon als Gastautoren vorgemacht.

In der fast 32% großen ‘Sonstiges-Abteilung’ findet sich:
dass die Technik kaputt geht und der Nachkauf zu teuer ist (ein Beitrag eines Kollegen, der wohl schlechte Erfahrungen mit einer entsprechen Firma gemacht hat),

dass einem unkompetente Leute Radionik mit Automatik anbieten und dadurch die Radionik in schlechtes Licht bringen können (nun ich glaube, darüber habe ich an anderer Stelle schon sehr viel ausgesagt),

Schritt halten mit der sich rasend verändernden Belastungssituation des Patienten (nun, da ist die Radionik ja nicht allein, alle Therapieformen müssen sich mit den neuen Belastungen auseinandersetzen – letztlich kann man nur raten, dass sich die Menschen dem möglichst wenig aussetzen),

Geist versus Geräte (tja, die einen wollen nur den Geist und verteufeln die Geräte, aber es geht anders herum genauso; vergessen wir nicht, dass unsere große Vorläuferin Ruth Drown eine stramme Schulmedizinerin war, während David Tansley gegen Ende seines Lebens nur noch im Feinstofflichen zu Hause war),

Speichermedien (dieser Beitrag vergisst [oder hat noch nie gehört], dass sich in der Radionik alles als Speichermaterial verwende lässt …),

Wortraten ohne Computer ( … und hier ist die Kenntnis über den Einsatz von Wortraten vom Computer geprägt; das Wort ‘Wortrate’ selbst kann man ja als Affirmation übersetzen und schon geht es auch ohne Computer).

(wird mit dem 2. Teil in der nächsten Ausgabe fortgesetzt)

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