Dreimal 20% – Austausch, Anregung, Information. 60% der Antworten befassen sich also mit der Wissensübertragung und den Wegen dazu. Dazu ist eine Tagung natürlich ideal geeignet. So weit ich das überblicke, wird davon auch reger Gebrauch gemacht.
Unter Austausch wurden genannt:
- Bessere Vernetzung, Impulse für die Heilung
- Austausch und Anregung
- Austausch mit anderen, Übermittlung der letzten Erkenntnisse
- Neue Erkenntnisse, Erfahrungsaustausch, zukunftsweisende Wege
- Erfahrungsaustausch, neues Wissen
- Inspiration, Gedankenaustausch
Bei Anregung waren dabei:
- Neue Impulse und viel Inspiration
- Neue Anregungen und Mut dazu
- Anregungen, gute Gespräche – ich erlebe jedesmal wunderbare Überraschungen
- Neue Anregungen, Erkenntnisse, Begegnungen
- Neue Anregungen für die Arbeit mit Radionik
… und bei Information:
- Informationen, Ideentausch, Türen öffnen, kollegiale Kontakte, praktische Tipps
- Neue Ideen, wo stehe ich selbst mit meiner Arbeit
- Einblick in die breite Anwendbarkeit der Radionik
- Vertrauensgewinn in eigene Gedanken, Informationen
- Informationsaustausch auf ganz breiter Basis – oft sind Ideen aus einem Vortrag der Ausgang für eigene neue Entwicklungen
Fazit: Das Interesse ist ungebrochen, diejenigen, welche auf die Tagung kommen, sind neugierig und gehen aus eigenem Antrieb auf Kollegen zu. Das macht, meiner Meinung nach, auch einen guten Radioniker aus – die stete Neugier auf aktuelle Gedankengänge anderer und damit Zugriff auf den Kreativitätspool.
15.6% der Teilnehmer wollen Freunde treffen. Tatsächlich hat sich ein harter Kern von Tagungsbesuchern herauskristallisiert. Wir sehen uns einmal jährlich und freuen uns aneinander. Ein Jahr ist ja keine kurze Zeit, so dass es immer wieder Neues zu berichten gibt. Die Entwicklung schreitet voran und es tut gut, dabei zu sein.
13.3% möchten neues Wissen. Das ist gar nicht so einfach, denn Radionik bleibt Radionik. Was geht, sind neue Ansätze, die Radionik immer neu zu variieren und damit für immer mehr Menschen zugänglich zu machen, sowohl von der therapeutischen Seite her als auch von der Patienten/Klientenseite.
6.7% möchte neues Impulse. Ich lerne immer dazu, wenn ich auf ein solches Event gehe. Sei es nur ein Satz, der mich beeindruckt und meine weitere Arbeit bestimmt, meistens ist es mehr. Man kann selbst gar nicht so viel forschen und Erfahrung sammeln, als dass es mit der geballten radionischen Macht vergleichbar wäre, die auf einer Tagung versammelt ist. Eine Erfahrung, die (mir) immer gut tut.
4.4% möchten einen neuen Schub. Aus den Eintragungen lese ich heraus, dass diese Teilnehmer neue Motivation gewinnen möchten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dies nicht gelingt. Ich gehe jedenfalls stets beschwingt wieder nach Hause und sortiere dort meine Eindrücke.
Das ist schon interessant, knapp 27% möchten praktische Erfahrungen hören. Das relativiert die Aussage oben, dass es nur neue Informationen seien sollen. Viel wichtiger scheint hier zu sein, dass neue Themen praktisch angegangen werden und man daraus lernen kann:
- Themen aus praktischer Arbeit, keine Themen, die mit teurer Gerätetechnik zu tun haben
- Kommentar: Dieser Teilnehmer war wohl von der letzten Tagung genervt, auf der ein neues System vorgestellt wurde.
- Informationen aus der Praxis verschiedener Radioniker
- Erfahrungen aus der Praxis, Vertiefungen der Wissenschaft
- Erfahrungsberichte, Weiterentwicklung
- Erfahrungsberichte aus verschiedenen Bereichen der Radionik-Anwendung
- Konkrete Erfahrungen mit Bildmaterial dokumentiert
Kommentar: Diesen Punkt versuchen wir so gut wie möglich zu erfüllen. Das Bild sagt mehr als 1000 Worte und so ist es wirklich die ganz seltene Ausnahme, dass wir nur Worte ohne begleitendes Bildmaterial hören.
16.7% möchten Grundwissen – mit anderen Worten gute 15% der Teilnehmer fühlen sich nicht richtig oder ausreichend ausgebildet. Nun, dem kann man abhelfen! Mir erscheint die Zahl relativ niedrig, denn ich möchte behaupten, dass autodidaktisches Vorgehen beim Erlernen des ‘Berufs’ Radionik nur von den wenigsten systematisch genug betrieben wurde und sich somit eine große Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit auftut (siehe auch die kleine Diskussion in der diesmonatigen FAQ-Abteilung).
- Grundwissen
- Praktisches Grundwissen
- Geräteunabhängiges Grundwissen
- Praktische Anwendungen, Grundlagen
Bei insgesamt 30% der Antworten geht es um Behandlungen. Es sind die Kochrezeptesammler, die hier ihr Votum abgegeben haben. Die Frage lautet: “Wie gehe ich an Problem XYZ heran?” Es kann sein, dass man auf einer Tagung Hinweise bekommt, den kreativen Prozess, der für eine Radionikheilung notwendig ist, bekommt man jedoch nicht, Anstöße ja, Rezept nein. Denn – jeder Radioniker ist anders gestrickt und nur wenn wir Roboter wären (also jeder gleich), könnte man 1:1 Rezepte aufgreifen und diese mit Erfolg anwenden. Es ist das Unterbewusstsein jedes Einzelnen, das die eigentliche Radionik macht, und so muss jeder Einzelne auf seinen George (wie es in der Kahunawissenschaft heißt) eingehen und kann nicht abkupfern.
- Behandlung von Mensch und Tier
- Landwirtschaft, verschiedene Vorgehensweisen, Tiermedizin
- Nicht zu viel Wissenschaft, Mensch und Tier
- Kommentar: vollkommen richtig, denn Wissenschaft nutzt unserem Unterbewusstsein nichts.
- Mischung Mensch, Tier, Pflanzen
10% der Teilnehmer möchten radionische Phänomene sehen. Das bekommen sie auch, nur bin ich der Meinung, dass der überwiegende Teil der Teilnehmer das nicht als Phänomen wahrnimmt. Ich vermute, dass es hier eigentlich um die Stärkung der eigenen radionischen Glaubenskraft geht. Wenn man sieht, was alles wunderbares möglich ist, kann man selber besser daran glauben und damit seine Effektivität verbessern. Phänomene haben vor allem unsere radionischen Altvorderen zustande gebracht. Heute liest man wenig darüber, dass in neuerer Zeit Ähnliches auch nur ansatzweise zustande gebracht wurde. Ich versuche immer, die stillen Radioniker, die zu Hause wahre Wunder vollbringen aber kein Wort darüber verlauten lassen zu überreden, wenigstens mal einen Zipfel zu lüften und uns alle an den Vorgängen teilhaben lassen (ein Beispiel ist Gerold Käppeli mit seinem wunderbaren Vortrag über radionische Rückenbehandlungen – siehe Tagungsbericht).
Tja, und 6.6% möchten mehr über radionische Ethik hören. Das finde ich sehr gut, die Zahl ist mir jedoch viel zu klein. Mit Radionik ist uns auch ein Machtmittel gegeben, das von uns auch nur entsprechend vorsichtig und in sehr engen Grenzen eingesetzt werden darf. Dessen scheinen sich nicht viele Teilnehmer bewusst zu sein. Die Werbung der herstellenden Firmen suggeriert auch nur zu gut, dass man nur einen Knopfdruck braucht, um das Universum zu bewegen. Nun, dass das nicht so ist – Gott sei es gedankt!
Erstaunliche knapp 52% erwarten von der Radionik eine persönliche Weiterentwicklung. Das ist eine Aussage nach meinem Geschmack, denn wer denkt, sich mit Radionik befassen zu können, ohne sich dabei zu verändern, der irrt. Im Umkehrschluss – wer sich nicht verändert, betreibt keine Radionik! Genannt wurden:
- Hilfe für das Verstehen von Menschen
Kommentar: ganz wunderbar, denn die radionische Analyse ist ja für das Aufdecken versteckter Ursachen und Zusammenhänge geradezu prädestiniert. - Gezieltere Behandlung von Patienten
Profundes Handwerkszeug zur Regulierung menschlicher Symptome
Kommentar: Regulierung menschlicher Symptome – tut mir Leid, aber das geht gar nicht. Es stellt sich hier die Frage, ob der Beitrag schulmedizinisches Verhalten auf die Radionik übertragen will. Dass dies geht, hat Ruth Drown bewiesen, aber sind wir heute nicht weiter? - Zukunftsmedizin
- Menschen mit chronischen Problemen zu helfen
- Funktionierende Alternative zur Schulmedizin
Kommentar: Ganz wichtig in Zeiten der Diskussion von Zwangsimpfungen und immer geringer werdender Chancen, die Gesundheitskosten im Griff zu behalten. - Harmonisierung von Mensch und Umwelt
Kommentar: ebenfalls leicht zweifelhafte Äußerung, suggeriert sie doch, dass Mensch und Umwelt harmonisiert werden müssten. Auch wir Menschen können nicht auf Dauer gegen Naturgesetze handeln, daher kann es allenfalls darum gehen, den Menschen durch radionisch ermittelte Schwachpunkte wieder auf den rechten Weg zu führen. - Fortschritte in der Naturheilpraxis
Immerhin 7.4% möchten radionisch für die Umwelt da sein. Das ist ein Gebiet, das auch heute noch fast sträflich vernachlässigt wird. Hier besteht noch reichlich Nachholbedarf.
Und hier noch eine ‘Resteverwertung’ von Beiträgen, die nicht eingeordnet werden konnten:
- Alle geistigen Heilmethoden sind ein Segen für die Wandlung
- Eine sinnvolle, liebevolle Berufsbetätigung voller Kreativität
- Gleicher Stellenwert Radionik-Homöopahie
- Wird die Welt verändern
- Verbesserung der Lebensqualität
- Weitere Hilfestellung im Umgang mit mir und in der Welt
- Radionik wird zum Hauptberuf
- Wird mit zunehmender Beschäftigung damit effektiver werden
- Hält mich geistig jung
Fazit: Wir wissen nun, was die Teilnehmer erwarten und werden uns für die kommenden Tagungen entsprechend einrichten.
















