Radionik – wissen wir eigentlich, was wir da tun?

Heutzutage ist es doch eigentlich so: man sieht eine Werbung oder hat einen Wunsch nach – na, sagen wir mal – einer Waschmaschine. Wir gehen in einen Waschmaschinenladen, kaufen dort eine Waschmaschine, lassen sie liefern und uns einweisen, werfen einen (wenn überhaupt eher kurzen) Blick in die Bedienungsanleitung und schon können wir alles waschen, was der Wäsche bedarf.

Soweit so gut. Was hat das jedoch mit Radionik zu tun? Nun, wiederholen wir das obige Beispiel einmal mit Radionik.

Heutzutage ist es doch eigentlich so: man sieht eine Werbung oder hat einen Wunsch nach – na, sagen wir mal – einem Radionikgerät. Wir gehen (virtuell) in einen Radionikgeräteladen, kaufen dort ein Radionikgerät, lassen es liefern und uns einweisen, werfen einen (wenn überhaupt eher kurzen) Blick in die Bedienungsanleitung und schon können wir alles ‘radionisieren’, was der Radionik bedarf?

Huch – kann es denn so einfach sein? Oder um mit dem Titel zu sprechen, “Wissen wir eigentlich, was wir da tun?”

Meine Antwort – nein, wir wissen es weder im Fall der Waschmaschine noch im Fall des Radionikgerätes (jedenfalls unter der Maßgabe des genannten Beispiels). Wir vertrauen darauf, das andere, die uns voraus gingen, ihre Hausaufgaben gemacht haben und uns eine funktionierende, ihren Zweck erfüllende Maschine hergestellt und uns verkauft haben. Wir vertrauen darauf, dass die Handhabung so angepasst ist, dass sich jedermann auch ohne Schulbildung mit der Bedienungsweise so vertraut machen kann, dass die Maschine problemlos ihren Dienst versehen kann (man hört jedoch auch, dass selbst studierte Menschen mit der Bedienung ihrer Waschmaschine Probleme haben …).

Nun, im Fall einer Waschmaschine kann man das sicherlich tolerieren, denn ein wie immer gearteter Schaden wird sich im Rahmen halten und meist gering sein – eben ein Sachschaden. Wie sieht es jedoch im Fall eines Radionikgerätes aus?

Die Handhabung eines Radionikgerätes ist nie einfach. Selbst das einfachste Radionikgerät ist das Abbild einer radionischen Arbeitshypothese und damit schon an sich schwieriger als ein Kochrezept. Es ist viel schwieriger ein Radionikgerät zu wechseln als eine Waschmaschine, denn das Prinzip der Waschmaschine wird nur variiert, während das der Radionikgeräte oftmals vollkommen verschieden ist . [Anm:] Sicherlich ist das grundlegende Prinzip eines Radionikgerätes das eines Heilsymbols, welches mit einem Patientenmuster in Verbindung gebracht wird, immer gleich. Jedoch ist die Durchführung so breit gefächert, dass man schon von grundverschiedenen Geräteprinzipien sprechen kann. Das wird besonders deutlich, wenn man mal im Internet nach ausländischen Radionikgeräten sucht (und findet). Diese muten manchmal doch recht fremdartig an. Wer also auf dem einen eingefuchst ist, hat oftmals mit dem nächsten Schwierigkeiten beim Eingewöhnen. Soweit zur Handhabung – wie sieht es jetzt mit dem Ergebnis aus.

Eine Waschmaschine wäscht ihr eingestelltes Programm und heraus kommt gewaschene (manchmal auch gefärbte) Wäsche. Ein Radionikgerät jedoch ‘radionisiert’ ihr eingestelltes Programm NICHT, denn alles, was ein Radionkgerät macht und für was es hergestellt wurde, ist, den Anwender in seinem Tun als Radioniker zu unterstützen. Mit anderen Worten, man kann von einem Radionikgerät nicht erwarten, dass es auch nur die Spur einer physikalischen Wirkung hat – und daher nochmals in Großschrift: ein Radionikgerät hat KEINE physikalische Wirkung.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ‘Wie komme ich denn nun zu einer Wirkung?’. Und die Antwort darauf lautet, ‘Indem ich Absichten formuliere und Abläufe in meinem Geist trainiere und automatisiere.’

Fast könnte man denken, dass wir hier märchenhafte Züge haben. Aber es ist eigentlich ganz einfach. Wir Menschen als Ebenbilder Gottes haben als Ebenbild eben auch Schöpferkräfte. Äußern wir eine Absicht, wird diese Absicht – natürlich im Kontext unserer Mitmenschen – manifestiert. Da wir wohl alle ziemlich negativ programmiert sind (Zeitungsberichte, Nachrichten im Fernsehen, die allgemeine Wirtschaftslage usw.), müssen wir eine heilende, positive Absicht bewusst denken, um eine Wirkung zu erzielen. Noch besser wäre es natürlich, sich von den negativen Programmierungen zu befreien. Genau das lehren alle Erfolgstrainier: Konzentration auf die positiven Dinge im Leben, den negativen durch Aufmerksamkeits- und damit Energieentzug die Wirkung nehmen!

Damit hätten wir auch schon das Programm für den (werdenden) Radioniker:

  1. Sich selbst durch Konzentration auf die konstruktiven Dinge zu einem Fokus für Harmonisierung und Heilung machen.
  2. Von Fall zu Fall die entsprechenden Absichten formulieren und ‘in die Welt setzen’.
  3. Dem Klienten/Patienten das Gleiche beibringen.

Wer sich mit Punkt 3. nicht anfreunden mag, dem sei gesagt, dass die beste Radionik nichts nutzt, wenn der Mensch, den es betrifft, innerlich dagegen arbeitet. Denn nehmen wir mal an, dass man jemand zwingen könnte, ein Symptom auszuheilen, dann müsste das Gesamtsystem sich eben eine andere Ausdrucksform suchen. Und ich meine, diese kann dann nur noch schlechter ausfallen.

So, wie wir denken, so geschieht uns. Und so wissen wir dann im Grunde doch, was wir tun!

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