von Claudio Romanazzi MRadA, RNS 09.2008
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Radionikausbildung Radionik vom Spe- zialisten lernen, von Grund auf, ohne Kompromisse!
Radionik Manager
?Radionik-Fragen? |
Am 31.08.2008 fand hier in Lichtenhorst die erste Wanderradionik statt. Der Name entstand durch zwei der Teilnehmer Prashant Hesselink und Hans Thijssen. Die beiden wollten Wandern und bei der Gelegenheit bei mir reinschauen und Radionik diskutieren. Dazu stieß dann noch Roger Lange, der das von mir dann öffentlich gemachte Treffen nutzte, um verschiedene Fragen für sich zu klären. In diesem mehrteiligen Artikel werden nun die wichtigsten Punkte nochmals gelistet und von mir ausführlich kommentiert und beantwortet – damit alle etwas davon haben.

v.l.n.r. Roger Lange,
Claudio Romanazzi, Hans Thijssen, Prashant Hesselink
im Pavillon auf meinem ehemaligen Gelände.
Um Radionik zu betreiben, benötigt man eine Absicht. Man muss dem Universum sozusagen mitteilen, was man wünscht. Dazu bedarf es natürlich des Wissens darum, denn je genauer ich etwas bei meinem Wunsch beschreibe, desto besser de Effektivität. So weit so gut. Jetzt die Frage: In der Akasha-Chronik ist ja alles gespeichert, was je gedacht wurde. Kann ich denn Wissen durch Zugriff auf das Gespeicherte in der Akasha-Chronik ersetzen, mit anderen Worten, muss ich überhaupt wissen?
Tja (so meine erste Reaktion), gute Frage – nächste Frage. Aber mal ernsthaft: rein theoretisch wäre das sicherlich möglich, denn tatsächlich wird die Akasha-Chronik ja so beschrieben, nämlich dass alles Wissen in ihr enthalten sei. Es gibt auch Protagonisten, von denen gesagt wird, dass sie auf die Chronik Zugriff hatten, wie zum Beispiel Edgar Casey, 'der träumende Prophet' wie er genannt wurde. Casey konnte in Hypnose Dinge erklären/wissen, die er im Wachbewusstsein (von Beruf war er Fotograf) nicht wissen konnte und die stets von außerordentlicher Qualität waren. Es gibt eine große Bibliothek all seiner Sitzungen, in denen auch Fragen über die Zukunft der Welt gestellt und beantwortet wurden. In einigen Büchern wird darüber berichtet (Beispiel: Edgar Casey, Bericht von Ursprung und Bestimmung des Menschen, Goldmann 1990).
Fazit 1: Obwohl die Akasha-Chronik nichts als eine theoretische Möglichkeit ist, die – wie so oft auf diesem Gebiet – in keinster Weise wissenschaftlich bewiesen ist, scheint es eine Struktur zu geben, die man anzapfen kann.
Fragt sich nur, wer das kann? Ist es der Normalbürger, der vor seinem Fernseher hockt und sich berieseln lässt, oder ist es der Arzt oder Heilpraktiker, die wegen ihres Wissens sowieso Kenntnisse, dafür aber auch durch langjährige Praxis Intuition entwickelt haben? Nun, das wissen wir nicht. Sicher scheint, dass Wissen aus der Akasha-Chronik nicht ohne Weiteres erlangt werden kann. Es müssen schon Menschen mit Sonderbegabungen oder höherer Entwicklung sein, sonst geht das offensichtlich nicht.
Fazit 2: Das Anzapfen der Akasha-Chronik ist Normalbürgern und damit Normalradionikern nicht gegeben. Damit entfällt hier die Möglichkeit, im radionischen Tun das Wissen der gesamten Menschheit einzusetzen. Selbst wenn es gelänge, dieses Wissen durch persönliches Wachstum und persönliche Entwicklung irgendwann einmal anzapfen zu können,wäre das wesentlich mehr Arbeit, als sich das für die radionische Arbeit notwendige Wissen anzueignen.
Die Diskussion ging noch weiter und gipfelte dann im ultimaten Szenario. Was wäre denn, wenn man darauf Zugriff hätte? Könnte man dann das Wissenmüssen ersetzen?
Meine Antwort darauf war – vielleicht. Denn Wissen allein nützt mir noch nichts, ich benötige vor Allem eine Absicht, die auf Wissen beruht. Die Aufgabe besteht ja daraus, aufgrund von Wissen eine Absicht zu formulieren, die ich dann radionisch projiziere. Wenn mir das gesamte Wissen der Menschheit zur Verfügung stünde, müsste ich daraus erst das notwendige Quäntchen isolieren, um eine förderliche Absicht zu formulieren. Das erfordert Kreativität. Am Ende ließ ich mich auf folgende abschließende Antwort ein: Wenn jemand auf die Akasha-Chronik Zugriff hat und mit dem absoluten Wissen kreativ umgehen kann, dann muss der Radionik kein spezielles Wissen um das Gebiet haben, dass er bearbeiten will.
Thema Doppelraten. Immer wieder gibt es Ziffernkombinationen, die gleich sind jedoch unterschiedliche Bedeutung haben. Für mathematisch orientierte Zeitgenossen ist das ein Ärgernis, denn man möchte ja eindeutige Zuordnungen haben. Es gibt auch den umgekehrten Fall, das ein Begriff mit mehreren verschiedenen Raten belegt ist. Die Frage ist, warum ist das so und beeinträchtigt das irgendwie die radionische Arbeit?
Ein Blick in die Geschichte der Radionik zeigt, dass deren Protagonisten stets teils geniale Einzelkämpfer waren. Jeder kochte sein eigenes Süppchen und entwarf ein eigene Ratensystem. Daher erklären sich zumindest die verschiedenen Raten für einen Begriff. Aber auch der umgekehrte Fall der vielen Begriffe mit der gleichen Rate ist damit erklärbar.
Jeder Ratenmacher hat sein eigenes System der Ratenerstellung (siehe dazu auch die Ausführungen in den Ausgaben April und Mai 2008 – Die Sprache der Raten). Da man es vermeidet, zu lange Ziffernketten zu erstellen, sind die Möglichkeiten eingeschränkt. Und da sich Ratenmacher grundsätzlich nicht darüber informieren, welche Raten sozusagen schon besetzt sind und es keine übergeordnete Instanz gibt, die eine Kontrolle ausführt, kommen solche Dinge nunmal vor.
Die Frage wird mir eigentlich oft gestellt, weil es einfach ziemlich irritierend ist, wenn man auf solche Tatsachen stößt. Auch auf der Tagung der englischen Radionikgesellschaft zu deren 60-jährigen Bestehen 2003 in Edinburgh kam das Thema auf. Es waren zwei der Ratenmacherinnen der Radionic Association (so der Name der englischen Gesellschaft) vor Ort. Beide antworteten darauf, dass sie diese Doppel eher als Bereicherung, als Ausdruck der Vielfalt in der Radionikwelt ansähen. Probleme sähen sie nicht, war der einhellige Tenor.
In der Praxis sieht das so aus, das wenn einem Anwender eine solche Situation begegnet, die effektivste Rate per Pendel abgefragt und diese dann verwendet wird.
Fortsetzung folgt mit den Themen:
Energie in der Radionik
Brauche ich ein Gerät?
Zeiteinteilung in der Computerbehandlung
Wiederholung der Behandlungen in der Radionik
Medikamentenherstellung und das Gesetz
Unterschied Geistheilung und Radionik.