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- Grundlage ist ein Schema des Objekts (in der medizinischen Anwendung der Radionik sind es Menschen, Tiere, Pflanzen oder die Erde selbst), das man analysieren will.
- Dieses Schema unterteilt das Objekt in kleine Abschnitte, die für uns Anwender besser handhabbar sind.
- Jeder dieser Abschnitte wird nun einer radiästhetischen Prüfung unterzogen: Und zwar wird klassisch die Differenz des Zustands des Objekts zum Optimum gemessen.
- Die Messungen werden in ein Raster eingetragen und zu einer Messkurve verarbeitet.
- Die Ansicht dieser Kurve lässt den ausgebildeten Kenner der Materie Radionik das Ausmaß der Abweichung vom Optimum des gesamten Objekts ziemlich genau abschätzen.
Was hier vom Ergebnis her vereinfacht dargestellt wird, muss für einen Computer noch in sehr viel kleinere Einzelschritte aufgeteilt werden (Das Problem ist hier nicht, dass dies nicht möglich oder schwierig wäre, das Problem ist – meiner Erfahrung nach -, dass Programmierer andere, eher mathematische Vorstellungen davon haben, wie eine Sache umgesetzt werden sollte. Und so kommt es, dass oftmals am Sinn und Zweck vorbei programmiert wird, ohne dass dies vom Programmierer wahrgenommen wird. ).
Anschließend werden nach einem weiteren Schema Ursachen ermittelt und diese dann nach ihrer Wichtigkeit geordnet (hierarchiert). Diese drei Ergebnisse, die ja aus vielen kleineren Einzelergebnissen bestehen, dienen nun als Grundlage für die Festlegung der radionischen Behandlung.
- Grundlage ist wieder ein Schema, das die Hauptpunkte der radionischen Behandlung enthält.
- Dieses Schema unterteilt die radionischen Möglichkeiten in kleinere, überschaubarere Abschnitte, die bestimmten Themen zugeordnet sind.
- Jeder dieser Abschnitte wird nun einer radiästhetischen Prüfung unterzogen, die in Bezug zu den bereits gefundenen Daten stehen.
- Es entsteht so eine Liste, welche die Quintessenz des gesamten Prozesses darstellt – die formulierten Absichten des Radionikers zur Optimierung des Zustands des Objekts.
- Die Liste der Absichten werden vom Anwender mit Hilfe seines Radionikinstruments ‘abgearbeitet’ (Dies ist eine symbolische Handlung, ein Ritual, das unserem wissenschaftlich gebildeten Unterbewusstsein die goldene Brücke baut, so dass es für möglich halten kann, was wissenschaftlich nicht möglich ist. Am Gerät werden ‘Schaltungen’ vorgenommen, welche die Absichten des Radionikers in symbolhafter Form wiedergeben und so die Glaubenskraft stärken.).
Was haben wir nun damit bisher erreicht? Die o.a. Beschreibung ist eine sehr kurze Zusammenfassung dessen, was als Endergebnis einer radionischen Sitzung herauskommt. Für Computer reicht diese überhaupt nicht aus. Wenn ein Radioniker beispielsweise ein System testen möchte, sagen wir die Leber eines Probanden, dann muss er folgende Schritte unternehmen:
- Aufsuchen des entsprechenden Eintrags auf der Liste des Schemas für menschliche/tierische Körper.
- Aufschlagen eines geeigneten Ratenbuchs an der Stelle, wo die entsprechende Rate verzeichnet ist.
- Lesen der Rate.
- Einstellen der Rate auf dem Radionikinstrument.
- Herstellen der Verbindung zwischen Rate – welche (hier in unserem Beispiel) eine idealisierte Leber symbolisiert – und dem Patientenmuster (Das ist meist eine Kabelverbindung, die zwar korrekt verdrahtet ist, jedoch keinerlei elektrische Bedeutung hat und durch die auch kein Strom fließt. Allein die Vorstellung des Unterbewusstseins, dass dort eine Verbindung besteht, unterstützt den Vorgang dramatisch.).
- Messvorgang. Gemessen wird die Abweichung des Zustands der Leber (wiederum unser Beispiel) vom Ideal einer Leber (Eine Abweichung von 0% bedeutet, das die Leber des Probanden ideal ist [zum Beispiel bei einem gesunden Säugling]).
- Notieren des Messwertes.
- Unter bestimmten Bedingungen, die hier auszuführen einfach zu weit ab vom Thema führen, noch tiefer in die Einzelheiten gehen und feststellen, was an der Leber nicht stimmt (Namen und Rate der Struktur ermitteln, die als schlechteste in der Leber – so unser Beispiel – ermittelt wurde.)
- Fertig.
Doch nun muss ein Computer ja ‘wissen’, welche Listen welches Schemas er zur Abfrage anbieten soll – denn das stellt ja die Arbeitserleichterung für uns dar. Die Punkte 1-5 werden vor dem eigentlichen Messvorgang vom Computer übernommen. Danach übernimmt er auch noch die Punkte 7 und 8 und bietet nach vorher festgelegten Regeln Punkt 8 zur Messung an.
Fazit: um sich ganz auf den radionischen Prozess konzentrieren zu können, ist ein Computer eine unschätzbare Hilfe, wenn man es mit Datenmengen zu tun hat, die das Normalmaß sprengen. Der Familienvater, der Gelegenheitsradioniker, der Forscher im kleinen Kreis – alle diese brauchen keinen Computer. Die Datenmengen sind so klein, dass bei guter Übung jeder Computer in Geschwindigkeit und Anpassung (jeder Anwender, der ein System benutzt, das er nicht selbst entworfen hat, passt sich dem System an, das er verwendet; dadurch kann es zu Einbußen, aber auch zu Verbesserung der Leistungsfähigkeit eines Radionikers kommen; bei Einbußen sollte man tunlichst das System wechseln!) geschlagen wird. Werden die Datenmengen jedoch größer und weniger handhabbar, dann ist der Einsatz computergestützter Radionik schon anzuraten.
In der klassischen Radionik war und ist es möglich, viele Hundert Patienten radionisch zu betreuen, ohne dass diese Einbußen hinzunehmen haben. Radioniker, die dieses leisten konnten und können, waren jedoch mit solcher Hingabe an ihren Beruf dabei, dass buchstäblich keine Zeit für andere Interessen übrig blieb. In der heutigen Zeit scheint das anders zu sein, weswegen bereits kleine Hindernisse als unüberwindbar angesehen werden und kurzerhand ein radionisches Computerprogramm angeschafft wird. Oftmals wird dabei übersehen, dass die Einarbeitungszeit erst durch Einsparungspotenzial beim Patienten wieder hereingeholt werden muss. Wer wenige oder nur gelegentlich Patienten radionisch begleitet, wird dazu sehr lange brauchen.
Im nächsten Teil befassen wir uns mit weiteren Hintergründen der Programmierung von Radionikprogrammen, deren Vor- und Nachteilen im Umgang mit Patienten und mit der ewigen Frage, wie viel der eigentlichen Geistesarbeit überhaupt an einen Computer abgegeben werden kann.












