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Ist eine Diode ein unverzichtbarer Bestandteil eines Radionik-Geräts?
Es gibt Radionik-Geräte-Hersteller, die behaupten, dass nur die Radionik-Systeme funktionieren, die eine bestimmte Diode zur Abfrage des morphischen Felds nutzen.
Hierbei stellt sich natürlich die Frage, ob zum Beispiel in Orgonstrahlern Dioden eingebaut sind.
Nein – vermutlich nicht.
Mit Sicherheit ist aber im Finger eines Radionikers, der über die Reibeplatte seines Radionik-Geräts reibt keine Diode eingebaut.
Tensor und Pendel funktionieren ebenfalls ohne Diode.
Es erscheint uns daher etwas anmaßend zu behaupten, dass Radionik-Systeme nur funktionieren, wenn sie eine bestimmte Diode eingebaut haben. Um hier etwas Klarheit in dieses viel diskutierte Thema zu bringen, sollten wir uns zunächst einmal die Funktion einer solchen Diode anschauen.
Die eigentliche Diode ist ein elektronisches Bauteil, welches den Strom nur in eine Richtung durch lässt und ihn in die andere Richtung blockiert. Eine solche Diode ist mit einer Elektronik zum Anschluss an einen Computer über eine serielle Schnittstelle auf einer Platine montiert und in ein kleines Steckergehäuse eingebaut. Man schließt es direkt oder über ein Verlängerungskabel an den Computer an.
Die Zufallszahlen werden dabei mit Hilfe der eingebauten Diode erzeugt. Es wird Strom durch die Diode geleitet. Diese kann den Strom aber nicht perfekt durchleiten bzw. in die andere Richtung nicht perfekt blockieren. Es wird mal etwas mehr, mal etwas weniger blockiert. Diese Schwankungen können nicht vorhergesagt werden, sind also absolut zufällig.
Meist liefern die Hersteller dieser Zufallsgeneratoren die Software-Treiber zum Abfragen der Diode praktischerweise gleich mit, so dass mit relativ wenig Aufwand durch das Senden eines Computer-Befehls eine gewünschte Anzahl von Zufallszahlen von der Diode an den Computer wieder zurückgesendet wird. Ein Patent oder ein besonderes Know-how, wie von manchem Hersteller angedeutet, bedarf es dafür jedoch nicht.
Solche Geräte werden häufig zum Beispiel von Banken eingesetzt, um Passwörter, PINs und TANs für Online-Banking und Bankkarten zu erstellen. Damit ist ausgeschlossen, dass ein Bankangestellter die EC-Kartennummer eines Bankkunden errechnen kann. Auch viele Glückspielsysteme nutzen solche Dioden, um eine Zufallszahl zu erhalten, die niemand vorausberechnen kann. Die physische Funktion einer solchen Diode ist also beschränkt auf das Liefern von einer oder mehreren Zufallszahlen.
Im Gegensatz dazu können mit einem Computer über eine Random-Funktion so genannte Pseudo-Zufallszahlen erzeugt werden. Computer bilden jedoch diese Zufallszahl nicht wirklich zufällig. Man kann sich die Erzeugung der Zufallszahlen mit Computer so vorstellen, dass es eine riesige festgelegte Reihe aus lauter hintereinander stehenden Zufallszahlen gibt.
Damit nun aber nicht jede Zufallsabfrage die gleiche Zahlenreihe liefert,wird mit Hilfe des Befehls Randomize der Start in der Zahlenreihe “per Zufall” ausgewählt. Diese Zufallsinitialisierung wird u.a. mit Hilfe eines System-Timers der Software berechnet und ist damit schon fast wieder wie ein echter Zufall, denn der System-Timer ist zum Beispiel auch davon abhängig, zu welchem Zeitpunkt (Uhrzeit bis auf ein Tausendstel genau) die Funktion gestartet wird. Wird die Maustaste vom Anwender vielleicht nur eine Millisekunde später gedrückt, beginnt die Zufallszahlenreihe an einer komplett anderen Stelle. Wird die Maustaste beim Starten eines Pakets vielleicht nur eine Millisekunde später gedrückt, beginnt die Zufallszahlenreihe an einer komplett anderen Stelle.
Die meisten Radionik-Geräte-Hersteller kennen diese Problematik und vermeiden deshalb die Generierung der Zufallszahlen über die normale Random-Funktion.
Es gibt außer der beschriebenen Diode noch weitere Möglichkeiten, echte Zufallszahlen zu generieren. Medionik verwendet dazu beispielsweise das Rauschen eines Bildes (Fotos).
Genau genommen besteht für einen Computer ein Bild aus einer Ansammlung von Zahlen, die jeweils den Farb- und Helligkeitswert aller Bildpunkte eines Fotos festlegen.
Diese Zahlen werden ebenfalls von Dioden geliefert, nämlich z.B. von den Fotodioden einer Digitalkamera.
Diese Fotodioden sitzen auf einem kleinen rechteckigen Bauteil hinter der Linse der Kamera. Für jeden Bildpunkt gibt es drei Photodioden (eine für Rot, eine für Grün, eine für Blau).
Die bei Medionik eingesetzte Kamera besitzt einen Fotochip mit 640 x 480 Bildpunkten, also praktisch 3 x 640 Dioden in einer horizontalen Reihe und 480 solcher Reihen stehen untereinander. Wird der Auslöser an der Kamera gedrückt, fällt für kurze Zeit (der Belichtungszeit) das vom Motiv abgestrahlte oder reflektierte Licht auf diese Photodioden. In diesem Moment lässt jede der Photodioden bei viel Helligkeit viel Strom und bei wenig Helligkeit wenig Strom durch. Daraus wird für jeden Bildpunkt eine Zahl erstellt, die den jeweiligen Farb- und Helligkeitswert des Bildpunkts darstellt. Bei einer Auflösung von 640 x 480 sind es also immerhin 307.200 Bildpunkte. Dabei ist diese Auflösung noch nicht einmal groß im Vergleich zu den heute gängigen digitalen Fotokameras, die es auf 8 Millionen Bildpunkte und mehr bringen.
Nachdem das Foto gemacht wurde, besteht es also als Zahlenansammlung im Speicher der Kamera. Diese Zahlenansammlung wird dann auf die Festplatte eines Computers überspielt. Dieser kann dann am Bildschirm die Zahlen wieder als farbige Bildpunkte darstellen.
Medionik verwendet nun diese Zahlenansammlung (Bilddatei) und kann anhand der Bildwerte Zufallszahlen generieren. Über einen zusätzlichen Algorithmus werden aber nicht nur das Bild, sondern auch die eingegebene Adresse und das Geburtsdatum zur Generierung der Zufallszahlen verwendet. Die in Medionik generierten Zufallszahlen stehen somit direkt mit dem aufgenommenen Motiv im Zusammenhang.
Man könnte auch sagen, sie werden vom morphogenetischen Feld des Motivs bestimmt und sie liefern über die ausgewählten Datenbanken auch nach Anwenderaussagen bestechend genaue Auswertungen (Medionik-Kunden können jedoch auch eine Diode an ihr Gerät anschließen. Es gibt die Diode inkl. der Scan-Funktion auf Wunsch als zusätzliches Modul).
Etwas schwer nachvollziehbar ist die Aussage von manchen Radionik-Geräte-Herstellern, dass Radionik-Geräte über die Diode senden können. Die uns bekannten Dioden (Zufallsgeneratoren) können nichts anderes als ein paar Befehle entgegen nehmen und daraufhin Zufallszahlen liefern.
Eine Diode könnte höchstens indirekt senden, indem man in dem Moment der Sendung die Diode nach Zufallszahlen abfragt und diese dann mit den zu sendenden radionischen Informationen verarbeitet. Dann kann aber unserer Meinung nach nicht davon gesprochen werden, dass die Diode selbst senden kann.
Dass eine Wirkung bei der Sendung von solchen Radionik-Systemen eintritt, ist aufgrund der vielen Aussagen von Anwendern unbestritten. Ob die Diode im Moment der Sendung jedoch eine Rolle spielt, sei dahingestellt. Wichtig ist vermutlich nur die Tatsache, dass die radionischen Informationen im Computerspeicher zusammen mit dem Empfänger verarbeitet werden.












